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Archive for März 2009

Die Welt der Banker: Die Gebote der Gier + Bücher

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Die Welt der Banker

Die Gebote der Gier

Von Alexander Hagelüken und Alexander Mühlauer

Mehr Tempo, mehr Profit, mehr Risiko – das Leben vieler Banker verlangt Beschleunigung bis zum Kollaps. Nun blickt die Welt in die Abgründe eines außer Kontrolle geratenen Systems. Zwei Aussteiger berichten.

Wie er da steht in der Tür seines Elternhauses, hat Rudolf Wötzel nichts von dem Mann, der er bis vor kurzem war. Dem Haar fehlt das Gel, das er sonst großzügig verteilte. Dem Hemd fehlt die Seidenkrawatte. Die Füße stecken in Gesundheitslatschen statt Lederschuhen. Nur am Handgelenk prangt wie aus Versehen ein Statussymbol aus seinem alten Leben: Manschettenknöpfe. Schön anzusehen, 100 Euro teuer. Kein Betrag für einen, der bis zu 80.000 Euro verdiente. Im Monat. [::]

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/finanzen/992/463599/text/

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…und ein Buchtip(p)


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Der nächste Deal wartet schon

Im Garten von Wötzels Eltern zwitschern die Vögel, durch die hohen Fenster scheint die Sonne. Was für ein Frieden. Was für ein Kontrast zu dem Tempo, das aus seinen Schilderungen klingt. Immer wartete der nächste Deal. Die Sekretärin reservierte ihm im Flugzeug stets einen Gangplatz, so sparte er beim Aussteigen 20 Sekunden. Einmal rast er mit dem Sportwagen zum Flughafen, auf der Fahrt nach dem Flug tippt er am Steuer Botschaften. Alles für einen Termin, den der Kunde absagt, als er ankommt. Am Abend dämmert ihm, dass er an diesem Tag mehrmals sein Leben riskiert hat [::]

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/992/463599/text/6/

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Das Gesetz des Dschungels

Manche Topmanager vergessen allen Anstand. Der Raubtierkapitalismus bedroht die offene Gesellschaft. Ein Plädoyer für mehr Moral:

http://www.zeit.de/2003/50/Kapitalismus

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Cover Der flexible Mensch Richard Sennett
Der flexible Mensch
Ein Analyse unserer Lebensbedingungen im Zeichen des neuen Kapitalismus.
Die Kultur des neuen Kapitalismus – Flexibilität is das Zauberwort des globalen Kapitalismus. Auch der ganz normale Arbeitnehmer muß ständig bereit sein für Veränderungen, muß immer aufs neue wagen und gewinnen. Sennett, einer der bekanntesten Soziologen der Gegenwart, liefert eine meisterhafte Analyse unserer Lebensbedingungen im Zeichen des neuen Kapitalismus. Sein streitbares Buch zeigt, wie der ständige Zwang zum Neuen den Menschen deformiert. Beruf, Wohnort, soziale Stellung, Familie, alles ist den Anforderungen der Ökonomie unterworfen, das eigene Leben wird zum ziellosen Stückwerk. Senntts Fazit: Ein Gesellschaftsordnung, die das Bedürfnis nach Stabilität so vernachläßigt, kann nicht von Bestand sein. (Verlag Goldmann)

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Cover Die Kultur des neuen Kapitalismus Richard Sennett
Die Kultur des neuen Kapitalismus

Welche menschlichen Folgen hat die politische Ökonomie, in der wir leben? Laut Richard Sennett zeigen sich die psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Kapitalismus darin, wie Institutionen organisiert sind und wie die Menschen in ihnenleben. „Der neue Kapitalismus“ betrifft ein soziologisches Ganzes und nicht bloß Wirtschaft und Technologie. In Fortführung seines Bestsellers „Der flexible Mensch“ zieht Richard Sennett eine ebenso bestechende wie provokante Bilanz seiner langjährigen Beschäftigung mit den Folgeerscheinungen des Kapitalismus. (Verlag berlin)

Seitenzahl: 160
Bestellnr: L6921

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Cover Bertelsmann Gian Trepp
Bertelsmann
Eine deutsche Geschichte
Erstmals eine kritische Gesamtdarstellung des Bertelsmann-Konzerns: wie schaffte die Dynastie aus Gütersloh über sechs Generationen den Weg in die erste Liga der globalen Medienkonzerne. Als 1825 Carl Bertelsmann mit dem Druck von Lithografen begann, hätte er sich nicht träumen lassen, dass aus Bertelsmann ein Global Player mit rund 97 000 Beschäftigten und 19 Milliarden Euro Umsatz würde. Der Aufstieg des Hauses Bertelsmann war von Anfang an verzahnt mit dem Schicksalund den Katastrophen Deutschlands. Der Publizist und Autor Gian Trepp brachte 1998 erstmals öffentlich die Frage nach der Rolle des Konzerns im Dritten Reich auf. Er scheute sich nicht, den Finger auf die dunklen Punkte zu legen und sucht die Tatsachen hinter den Legenden. (Verlag Unionsverlag)

http://www.fechenbach.de.

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Fotos: Jörg Stange, GfoK = „“Beliebigkeit ist keine Tugend – Moral + Ethik sind nicht in Beliebigkeit auflösbar“ | Bank oder Leben, Werner Rügemer Philosophenturm | Hans Leyendecker „Die Große Gier“ |GfoK Kunstarchiv

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BANK oder Leben: Betreiben Banker und Politiker den „größten Bankraub aller Zeiten“ ?

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BANK oder Leben:

Betreiben Banker und Politiker den „größten Bankraub aller Zeiten“ ? (René Zeyer*)

 

Ein Vortrag und Diskussion mit dem Finanzexperten und Fachautor

Dr. Werner Rügemer

* Geht es um die Rettung von Bankern und Aktionären, oder sollen Volkswirtschaft und Gemeinwesen Vorrang haben?

* Wohin fließen die Hunderte Milliarden, mit denen angeblich die Banken gerettet werden müssen?

* Betreibt die bundesdeutsche Finanzpolitik die Wiederherstellung des globalen Finanzcasinos auf Kosten der Steuerzahler?

* Kann das Gemeinwesen die Bankenrettung finanziell überleben, oder führt der Weg unaufhaltsam in den Staatsbankrott?

* Verfügen die Bürger über Mittel und Wege, Druck auszuüben, damit ihre Belange Berücksichtigung finden?

Ausserdem soll der Lösungsvorschlag des Nobelpreisträgers und früheren Weltbankdirektors Stiglitz erörtert werden, der die Banken auf dem Weg über ein Insolvenzverfahren sanieren will anstatt durch das Füllen bodenloser Fässer mit öffentlichen Mitteln.

„Was ist ein Banküberfall gegen die Gründung einer Bank?“ (Bertold Brecht)

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Werner Rügemer hat in der Vergangenheit untersucht, wie etwa durch Crossboarder-Leasing-Geschäfte Städte und Kommunen in die Abhängigkeit internationaler Finanzkonzerne gerieten. Auch im Zusammenhang der sogenannten „Bankenrettung“ zeigt er, wie diese auf Kosten des Gemeinwesens, des steuerzahlenden Bürgers zum Nutzen weniger betrieben wird.

In den Blick gerückt werden soll auch die „Rettung“ der HSH-Nordbank, die den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein offenbar einen Verlust von mindestens 65 Milliarden Euro durch Geschäfte in Steueroasen mit 185 hierfür gegründeten Zweckgesellschaften betrieb. Mit 6,5 Milliarden sollen die Hamburger Bürger nun eintreten für eine Bank, die durch Spekulationen unter neoliberalen Vorzeichen, in Grund und Boden gewirtschaftet wurde, Geld, das anschliessend dem Gemeinwesen fehlen wird und sich niederschlagen wird in Kürzungen bei öffentlichen Diensten, Gesundheit, Sozialleistungen, Kultur usw…

Vorabinformationen hier:

http://businesscrime.de/?cat=11
www.meta-info.de/?such=banken
http://www.thenation.com/doc/20090323/stiglitz/single?rel=nofollow
sowie beim früheren Berater Willy Brandts, Albrecht Müller:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3795

http://www.rosa-luxemburg-bildungswerk.de/Veranstaltungen/Bank_oder_Leben_/bank_oder_leben_.html

http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=17465

*René Zeier: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

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Am Montag, den 30. März 2009 um 18.00 Uhr

Universität Hamburg, Von Melle Park 6 im Philosophenturm, Hörsaal B, S-Bahn Dammtor

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Attac Hamburg, AG Demokratie + Information in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung in Hamburg. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, GEW Hamburg

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A3-Plakat bank-oder-leben-attac-rls-gew-gfok-ready-big.pdf

 

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Dr. Werner Rügemer, Phil-Turm Hamburg 30.03.09

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Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/08/ermittlungsverfahren-gegen-hsh-nordbank/

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Rechtsanwalt Gerhard Strate

Der Berufs-Querulant

Nur die heißen Eisen: Gerhard Strate hat Terrorverdächtige, Kiez-Paten und vermeintliche Kindesmörder verteidigt. Und während des Kosovo-Konflikts die Bundesrepublik vor Gericht zitiert. Zurzeit verklagt er Manager der HSH Nordbank. VON SEBASTIAN BRONST | 24.04.2009

http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/der-berufs-querulant/

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ARD Dokumentation Film ist Online zu sehen:

 

Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?

 

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5398260

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Kontakt: Gerhard Wendebourg, AG Demokratie u. Information Attac, meta-info.de | medienwatch

Plakat | Fotos: Jörg Stange, gfok, medienwatch, meta-info.de, AG Demokratie Attac

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März 25, 2009 at 23:30

China gegen den Dollar: Forderung nach neuer Weltwährung

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Chinesen stellen die westliche Politik des „Weiter so!“ in Frage

meta-info.de | Der chinesische Zentralbankchef wandte sich aktuell gegen die Funktion des Dollars als Leitwährung und forderte die Installation einer neuen Weltwährung unter Kontrolle des IWF. Ähnliche Vorstöße waren bereits von anderer Seite laut geworden und haben nun einen prominenten und unüberhörbaren Fürsprecher gefunden. Auch der frühere Weltbankdirektor und Nobelpreisträger Stiglitz hatte erklärt, dass die Funktion des Dollar zu den Ursachen der Krise gehöre.

Die Platzierung der chinesischen Position zur Ablösung des Dollars als Leitwährung unmittelbar vor der G20-Konferenz ist fraglos als strategischer Schachzug zu verstehen: sie wird damit zum Bestandteil der Tagesordnung des Treffens werden. Die entsprechende Forderung nach einem Ende der Dominanz der US-Währung war auch bereits von anderen wichtigen aufstrebenden Wirtschaftsmächten gestellt worden, wie etwa von russischer Seite und kann damit bei der G20-Konferenz mit der Unterstützung der nicht-westlichen Industriestaaten rechnen.

Die Forschungsgruppe LEAP hatte die Ablösung des Dollar als Weltwährung zu einem der wichtigsten Schritte für die Etablierung eines neuen globalen Finanzsystems erklärt, das dringend erforderlich sei, um das Abgleiten in eine katastrophale und unkontrollierbare Krisenentwicklung zu verhindern. Andernfalls müsse man mit einer Depression rechnen, die ein Jahrzehnt oder länger anhalte und die darüberhinaus zu schweren sozialen und politischen Krisen und Umwälzungen führen würde. In diesem Fall müsse mit einem Zerfall der öffentlichen Ordnung gerechnet werden.

Die westlichen Regierungen hatten sich gegenüber Forderungen nach Neustrukturierung ihres Systems bisher abwehrend gezeigt. Während von ihren Politikern immer wieder betont wird, das Finanzsystem regulieren zu wollen, sind ernsthafte Schritte hierzu bisher praktisch vollständig unterblieben, im krassen Gegensatz zur politischen Rhetorik.
Sie in der Realität zu beobachtende Finanzpolitik lässt bisher nur den Schluss zu, dass sämtliche Bemühungen darauf abzielen, das gestörte Finanzsystem wieder zu stabilisieren und in funtionstüchtigen Zustand zu versetzen, entgegen etwa den Hinweisen von Experten, wie den Nobelpreisträgern Paul Krugman und Josef Stiglitz, die beide eine Abkehr vom bisherigen System und eine Neuordnung fordern.

Der bevorstehende G20-Gipfel verspricht vor dem Hintergrund des chinesischen Vorstoßes einen mit Spannung zu erwartenden Verlauf zu nehmen: erstmals seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wird nun offenbar die globale Dominanz des amerikanischen Systems offen infrage gestellt.
Die Chinesen können damit rechnen, mit ihrer Forderung nach Ablösung des Dollars nicht allein zu stehen, sondern Unterstützung zu bekommen von einer Reihe weiterer Delegationen.

Ob von seiten der Europäer weiterhin die amerikanische Position gestützt wird, ist ebenfalls fraglich: die Instabilität des amerikanischen Finanzsystems und des Dollar steht offen vor aller Augen.
Zu erwarten ist jedoch, dass die Europäer mit unklarer Orientierung und Perspektive den Gipfel verlassen, wenig anders, als die USA, während die anderen Staaten Vereinbarungen untereinander treffen, um den Kollateralschaden des Systemabsturzes für sie selbst auf ein Minimum zu reduzieren und eine Perspektive zu entwickeln, die ohne einen tragfähigen Dollar realisierbar ist. gw

http://online.wsj.com/article/SB123780272456212885.html

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32980&rubrik=politik

In der Dollarklemme: von Thomas Immanuel Steinberg 25-03-2006

http://medienwatch-steinberg dollarklemme 25.03-2006

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„Es braucht Zeit, es braucht Geduld“
Obama zur Wirtschaftskrise
US-Präsident Obama erteilt Forderung nach einer neuen Weltwährung eine Absage
25.03.2009, 06:11

US-Präsident Barack Obama verbreitet Zuversicht: Amerika werde die „historische Krise“ meistern – und Obamas umstrittener Haushaltsplan soll dabei helfen. Kritikern trat er in der einstündigen Pressekonferenz energisch entgegen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/238/462851/text/

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Foto: 20 Dollar | jörg stange, gfok

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März 25, 2009 at 00:04

GEAP | Paris = Gipfel der G20-Staaten: Letzte Chance, den Zerfall der öffentlichen Ordnung aufzuhalten

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Gipfel der G20-Staaten: Letzte Chance, den Zerfall der öffentlichen Ordnung aufzuhalten

Offener Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten, veröffentlicht in englischer Sprache in der Welt-Ausgabe der Financial Times am 24/03/09

Sehr geehrte Damen und Herren,
In wenigen Tagen treffen Sie sich in London zu einem weiteren Gipfeltreffen. Aber ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Ihnen gerade noch sechs Monate bleiben zu verhindern, dass die Welt in eine tiefe Krise von mindest zehnjähriger Dauer abstürzt? Mit diesem offenen Brief möchte LEAP/E2020, das den Ausbruch der “umfassenden weltweiten Krise“ schon vor drei Jahren vorhersah, Ihnen in einigen Sätzen darlegen, warum es zu dieser Krise kam und wie es möglich ist, weiteren Schaden abzuwenden.

Ihnen ist die Krise erst vor knapp einem Jahr bewusst geworden. LEAP/E2020 hingegen hat schon in der 2. Ausgabe seines GlobalEuropa Antizipations-Bulletin vom Februar 2006 (2. GEAB) vorher gesagt, dass der Ausbruch einer Krise von historischer Bedeutung bevorstehe. Seitdem hat LEAP/E2020 Monat für Monat äußerst präzise Vorhersagen über den weiteren Ablauf der Krise vorgelegt, die gegenwärtig die Welt im Griff hat. Auf Grund dieser Bilanz erfolgreicher Vorhersagen fühlen wir uns berechtigt, Ihnen diesen offenen Brief zu schreiben, mit dem wir hoffen, Ihnen Hilfestellung bei den schwierigen Entscheidungen zu geben, die sie in einigen Tagen treffen müssen.

Die Krise wird immer bedrohlicher. In seiner letzten, 32. Ausgabe des GEAB warnten wir vor ihrer weiteren verheerenden Entwicklung. Hier müssen die die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten unbedingt handeln. Wenn Sie auf Ihrem nächsten Gipfel am 2. April 2009 in London nicht geradezu revolutionäre, den Kern des Problems anpackende Entscheidungen treffen und diese Maßnahmen bis spätestens Sommer 2009 umsetzen, wird diese Krise bis zum Ende des Jahres sowohl zum Zerfall des internationalen Systems als auch der öffentlichen Ordnung in den USA, Russland, China und der EU führen. Wenn Sie hier versagen, verlieren Sie jede Möglichkeit der Kontrolle über die Krise und ihre Auswirkungen auf sechs Milliarden Menschen auf dieser Erde.

Sie haben die Wahl: Eine Krise von drei bis fünf Jahren – oder zumindest ein “schreckliches Jahrzehnt”?

Bis heute haben Sie lediglich an den Symptomen and Nebenwirkungen der Krise herumgedoktert, denn unglücklicher Weise traf diese Krise Sie vollkommen unvorbereitet. Sie verfielen dem Irrglauben, dass es ausreichend wäre, mehr Benzin in den Weltmotor zu schütten, damit er wieder rund drehe; Sie
konnten nicht begreifen, dass der Motor nur noch Schrott war, ohne jegliche Reparaturmöglichkeit. Die Welt braucht einen neuen Motor. Um ihn zu bauen, bleibt immer weniger Zeit. Monat für Monat zerfällt das internationale System mehr.

In schweren Krisen muss das grundlegende Problem angegangen werden. Sie haben die Wahl: Entweder ergreifen Sie radikale Maßnahmen die ein neues internationales System schaffen, womit die Dauer der Krise verkürzt und ihre tragischen Folgen reduziert würden; oder Sie scheuen diesen Schritt und versuchen vielmehr, vom gegenwärtigen System zu retten, was noch rettbar scheint, womit Sie die Dauer der Krise verlängern und ihre verheerenden Folgen noch verstärken. Am 2. April in London können Sie entweder den Weg frei machen, damit die Krise geordnet in drei bis fünf Jahren überwunden werden kann; oder Sie lassen zu, dass die Welt ein schreckliches Jahrzehnt durchleben muss.

Wer werden uns darauf beschränken, Ihnen drei strategische Ratschläge zu geben, von denen wir glauben, dass mit ihnen die Weichen richtig gestellt werden könnten. Wenn die Weichen bis Sommer 2009 nicht entsprechend gestellt werden, wird der Zerfall des internationalen Systems und der öffentlichen Ordnung in wichtigsten Staaten nicht mehr aufzuhalten sein.

DIE DREI STRATEGISCHEN RATSCHLÄGE VON LEAP

1. Der Schlüssel zur erfolgreichen Krisebekämpfung liegt in der Schaffung einer neuen internationalen Reservewährung

Die erste Empfehlung ist eigentlich von der Idee her recht simpel: Reformieren Sie das internationale Währungssystem, das noch ein Kind der Nachkriegszeit ist; schaffen Sie eine neue internationale Reservewährung. Der US- Dollar und die USA – Wirtschaft sind nicht mehr in der Lage, Dreh – und Angelpunkt des internationalen Wirtschafts- , Finanz – und Währungssystems zu sein. So lange dieses grundsätzliche Problem unbeachtet und ungelöst bleibt, wird sich die Krise verschärfen. Denn es ist ursächlich für die Krise der Finanzderivate, Banken, Energiepreise… und für deren Folgen der massiv ansteigenden Arbeitslosigkeit und abstürzenden Lebensstandards. Daher muss dieses Problem unbedingt Hauptgegenstand des G20-Gipfels in London sein; und schon dort die ersten entsprechenden Maßnahmen beschlossen werden. Die Lösung drängt sich auf: Die Schaffung einer internationalen Reservewährung (die man den “Global” nennen könnte) aus einem Korb der Währungen der größten Volkswirtschaften der Welt (Dollar, Euro, Yen, Yuan, Khaleeji -Einheitswährung der Erdöl produzierenden Staaten des Persischen Golf, die im Januar 2010 eingeführt werden soll- Rubel, Real…). Diese Währung wäre von einem “Weltwährungsinstitut” zu verwalten, mit einem Exekutivausschuss, der gewichtet nach der jeweiligen Bedeutung der einzelnen am Global beteiligten Volkswirtschaften zu besetzen wäre. Sie müssen den IWF und die betroffenen Zentralbanken anweisen, einen entsprechenden Vorschlag für Juni 2009 vorzulegen, der bis zum 1. Januar 2010 umzusetzen wäre. Dies ist die einzige Möglichkeit für Sie, ein gewisses Mindestmaß an Kontrolle über die Krisenereignisse wiederzuerlangen. Diese internationale Korbwährung ist die einzige Möglichkeit für Sie zu erreichen, dass das zukünftige internationale Währungssystem gemeinsam gemanagt wird.

Nach der Auffassung von LEAP/E2020 wird,, wenn nicht diese Alternative zum Status quo nicht bis Sommer 2009 auf den Weg ge – und damit der Beweis erbracht wurde, dass gemeinsames internationales Handeln gegen die Krise möglich ist, wird das gegenwärtige internationale Währungssystem wegen des dann einsetzenden nationalen Egoismus und Protektionnismus diesen Sommer nicht überleben. Sollten einige G20-Staaten sich der Illusion hingeben, dass es für sie besser wäre, ihre Privilegien im aktuellen System so lang wie möglich zu bewahren, so sollten sie bedenken, dass heute sie die zukünftige Form des neuen internationalen Währungssystems noch beeinflussen können; wenn erst der Zerfall des internationalen Systems und der öffentlichen Ordnung allgemein erkennbar eingesetzt haben wird, büßen sie ihre Einflussmöglichkeiten ein.

2. Schaffen Sie so schnell wie möglich ein globales Bankenaufsichtssystem

Der zweite Ratschlag ist schon häufig in den vorbereitenden Debatten zum Gipfeltreffen zur Sprache gekommen. Damit sollte er ohne Schwierigkeiten umsetzbar sein. Es geht darum, noch vor Ende dieses Jahres ein globales Bankenaufsichtssystem einzurichten, das alle Steuerparadise abschafft. Von Ihren Ratgebern wurden schon verschiedene Optionen vorgelegt. Seien Sie sich darüber bewusst: Es wird Fälle geben, in denen Sie nicht anders können als Banken zu verstaatlichen! Nur so kann verhindert werden, dass die Banken erneut eine riesige Kreditblase aufblasen werden wie die derzeitige, die ganz überwiegend zur aktuellen Krise beigetragen hat. Nur so können Sie der Öffentlichkeit gegenüber nachweisen, dass Sie sich gegenüber den Bankern durchsetzen können.

3. Weisen Sie den IWF an, die Finanzsysteme der USA, Großbritanniens und der Schweiz zu evaluieren!

Der dritte Ratschlag betrifft eine politisch sensible Angelegenheit, die aber nicht länger bei Seite geschoben werden kann. Es ist entscheidend, dass spätestens 2009 der IWF dem G20 eine unabhängige Evaluierung der drei hauptursächlich für die gegenwärtige Finanzkrise verantwortlichen nationalen Finanzsysteme vorlegt: USA, Großbritannien und Schweiz. Keine dauerhafte Lösung ist möglich, solange nicht klar ist, wie groß der Schaden in diesen drei Pfeilern des internationalen
Finanzsystems ist. Die Zeit für diplomatische Rücksichtnahme gegenüber den hauptsächlich für die Finanzkrise verantwortlichen Ländern ist vorbei.

Schreiben Sie kurtz und einfach Schlussfolgerungen!

Zum Schluss möchten wir Ihnen in Erinnerung rufen, dass Ihre Aufgabe darin besteht, bei sechs Milliarden Menschen und Millionen Unternehmen Vertrauen wiederherzustellen. Deshalb müssen Sie Ihre Schlussfolgerungen auf das Wesentliche beschränken – nicht mehr als zwei Seiten mit höchstens drei bis vier Hauptthesen, die auch ein Laie lesen und verstehen kann. Wenn Ihnen dies nicht gelingt, wird niemand, außer dem engen Kreis von Wirtschafts- und Bankenspezialisten, lesen, was Sie der Welt mitteilen wollen. Damit würde auch nicht das globale Vertrauen wiederhergestellt. Die Krise würde sich unweigerlich verschärfen.

Seien Sie sich bewusst: Die Geschichte wird die Teilnehmer des G20-Treffens nach dessen Erfolg oder Mißerfolg beurteilen. Wenn dieser offene Brief dazu beiträgt, Ihnen das verständlich zu machen, hat er seinen Zweck erreicht. Bis Ihre Wählerinnen und Wähler über Sie urteilen werden, wird höchstens noch ein Jahr vergehen. Dann bleibt Ihnen nicht erneut die Ausrede, das hätte wirklich niemand voraussehen können!

Franck Biancheri
Director of studies of LEAP/E2020
President of Newropeans

Anbei finden Sie die PDF-Version


Mardi 24 Mars 2009

offener_brief_an_g20_leaders___ft_240309.pdf Offener Brief an G20 Leaders – FT 240309.pdf (82.18 KB)

http://www.leap2020.eu/Gipfel-der-G20-Staaten-Letzte-Chance,-den-Zerfall-der-offentlichen-Ordnung-aufzuhalten_a3011.htm

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Foto: Jörg Stange, gfok

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März 24, 2009 at 22:28

Literaturkritik: Neue Buchbesprechungen

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Komplementäre Brüderlichkeit

Manfred Geiers Doppelporträt von Alexander und Wilhelm von Humboldt

Von Ludger Lütkehaus

Die Briten haben Charles Darwin, die Deutschen Alexander von Humboldt, wenn es darum geht, die Verbindung von Entdeckungs- und Reiselust mit wissenschaftlichem Forscherdrang zu feiern. 2009 ist zugleich mit dem Darwin-Jahr auch ein Alexander-von-Humboldt-Jahr, das 150. seines Todestages am 6. Mai 1859. Publizistisch kann seine Präsenz auf dem Buchmarkt zwar nicht der aktuellen Darwin-Schwemme das Wasser reichen. Aber es trifft sich gut, dass schon 2004 ein umfassendes Humboldt-Projekt der „Anderen Bibliothek“ sein großartiges Spätwerk „Kosmos“ neben seinen „Ansichten der Natur“ und Teilen seines riesigen mittel- und südamerikanischen Reisewerks wieder herausgebracht hat. Der neben Johann Wolfgang Goethe und Albert Einstein im Ausland bekannteste Deutsche, nach dem mehr als 1000 Orte, Städte, Plätze, Straßen, Gebirge, Gletscher, Vulkane, Wüsten, Urwälder, Ströme, Seen, Meere – bis hin zum Mare Humboldt auf dem Mond – Pflanzen- und Tierarten, Schulen, Akademien, Stiftungen, Forschungsinstitute und Museen benannt sind, wurde so beizeiten in das Bewusstsein des lesenden Publikums zurückgeholt.

Anders steht es um den zwei Jahre älteren, 1767 geborenen, 1835 gestorbenen Bruder Wilhelm von Humboldt. Seine Präsenz beschränkt sich derzeit meistens auf die einer Zitat-Instanz, wenn ein liberales, auf Freiheit ausgelegtes Staatsverständnis versucht, „die Grenzen der Wirksamkeit des Staats“ zu bestimmen, und die universitäre Einheit von Forschung und Lehre verteidigt werden muss. Daneben kennt man ihn noch historisch als Mitarbeiter der Stein-Hardenberg’schen preußischen Reformen und Gründer der Berliner Universität. Und die Sprachwissenschaftler, mehr noch die Sprachphilosophen haben seinen kühnen Ideen über den Zusammenhang von Sprechen und Denken ein ehrenvolles Andenken bewahrt. Doch wer es heute unternimmt, die Konturen und das Wechselverhältnis beider Brüder nicht nur im Rahmen der Einzelbiografien, sondern paritätisch darzustellen, muss Wilhelm von Humboldt erheblich aufwerten. Und selbst bei Alexander sieht er sich der Konkurrenz mit Daniel Kehlmanns famosem Bestseller „Die Vermessung der Welt“ ausgesetzt, die auch noch den Vorzug des Fiktionalen hat.

Manfred Geier, zuletzt hervorgetreten als vorzüglicher Kant-Biograf und Autor einer „Philosophie des Humors“, hat sich davon nicht abschrecken lassen, den beiden Humboldts ein gleichgewichtiges Doppelporträt zu widmen. An den Scharnierstellen seiner Duografie ächzt es zwar manchmal etwas. In allem übrigen ist Geier ein schönes, substanzreiches, oft bewegendes Buch gelungen.

Es zeichnet die Geschichte der beiden Humboldts auf dem Hintergrund eines so lebendigen wie eindrücklichen Epochenporträts nach. Das Zeitalter der Aufklärung, der deutschen Klassik, Immanuel Kant, Goethe, Friedrich Schiller und vor allem der mit James Cook um die Welt gereiste, mit den Humboldts durch Europa reisende Georg Forster und mit ihm das Zeitalter der Revolution werden plastisch. Die deutsche Aufklärung zumal ist alles andere als jenes verzopfte Wesen, das immer noch durch manche Köpfe geistert. Am meisten ist es die natur- und wissenschaftsphilosophische Epochenkonstellation, die Geier interessiert. Der explosionsartigen Vermehrung des einzelwissenschaftlichen Wissens steht bei beiden Humboldts ein Wille zur Synthese, zur Einheit eines organisch, nicht mechanisch gefassten Ganzen gegenüber, der sie auch für gegenwärtige Debatten relevant macht. Beide Brüder werden für ihren Biografen zu einer lebendigen Anschauung, ja Inkarnation des Komplementaritätsprinzips.

Unterschiedliche Wege schließt das nicht aus. Alexander sucht auf einer sechsjährigen Reise nach Mittel- und Südamerika, die ihn weltberühmt macht, den Weg über die Wissenschaften der Natur, alle Wissenschaften – er ist wirklich überall kompetent, in der Geologie und Geografie, der Mineralogie und Anatomie, der Geschichte und Geografie der Pflanzen, der Tiere, des Menschen, der Klimatologie, der Ozeanografie, der Ökologie, kurz: der ganzen Wissenschaft von der Natur der Erde, die mit einem schönen alten Wort hier noch die „Geognosie“ heißt. Die Forschungen Wilhelms hingegen favorisieren die Wissenschaften vom Menschen und seiner Bildung. Einig bleiben sich beide aber immer im Geist der Synthese als Weg und Ziel […]

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12725

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Foto (oben): Erich Kloth, Gesellschaft für operative Kunst ( G(ebt) 8(cht) zum Segeln und Kegeln“ G8-Gipfel Heiligendamm 2007 )

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http://www.literaturkritik.de/public/welcome.php.

Vollständig dokumentiert ist nun auch die Mannheimer Tagung „Thomas Mann und die Ökonomie“ im Rahmen einer Vorschau auf die Juni-Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Literatur und Ökonomie“ unter der Adresse: http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200906

Ebenfalls abgeschlossen ist der Rückblick auf 10 Jahre literaturkritik.de in der Februar-Ausgabe (http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200902).
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Stand: 23.03.2009

Buch 23.03.2009
Carlos Fuentes: Alle glücklichen Familien
S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2008
Rezension in literaturkritik.de von Bernd Blaschke
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12879

Buch 23.03.2009
Alexander McCall Smith: Schottische Katzen kennen den Weg
Ein neuer Miss-Isabel-Roman
Karl Blessing Verlag, München 2008
Rezension in literaturkritik.de von Barbara Tumfart
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12898

Buch 23.03.2009
Felicitas Hoppe: Sieben Schätze
Augsburger Vorlesungen
S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2009
Rezension in literaturkritik.de von Gunther Nickel
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12899

23.03.2009
Jochen Hörisch:
„Extremitätenkult“ – die öffentliche und die unsichtbare Hand:
Ökonomische Motive bei Thomas Mann
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12896

Buch 19.03.2009
Friedrich Ani: Der verschwundene Gast
Krimi
Edition Nautilus, Hamburg 2007
Rezension in literaturkritik.de von Peter Delabar
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12643

Buch 19.03.2009
Roman Rausch: Meet the Monster
Krimi
Edition Nautilus, Hamburg 2007
Rezension in literaturkritik.de von Peter Delabar
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12644

Buch 19.03.2009
Bernhard Jaumann: Geiers Mahlzeit
Krimi
Edition Nautilus, Hamburg 2007
Rezension in literaturkritik.de von Peter Delabar
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12646

Buch 19.03.2009
Eileen Chang: Gefahr und Begierde
Erzählungen
Claassen Verlag, Berlin 2008
Rezension in literaturkritik.de von Ludger Lütkehaus
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12704

Buch 19.03.2009
Gandhara
Das buddhistische Erbe Pakistans. Legenden, Klöster und Paradiese
Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2008
Rezension in literaturkritik.de von Ludger Lütkehaus
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12706

Buch 19.03.2009
Walter Benjamin: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik.
Band 3
Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 2008
Rezension in literaturkritik.de von Ludger Lütkehaus
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12707

Buch 19.03.2009
Manfred Geier: Die Brüder Humboldt
Eine Biographie
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2008
Rezension in literaturkritik.de von Ludger Lütkehaus
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12725

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Manfred Geier:

im Blau-Zimmer für kunst und andere

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Wir kommen der Bitte auf Weiterempfehlung gern nach

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Foto: Erich Kloth, Gesellschaft für operative Kunst

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März 23, 2009 at 22:38

US-Ökonom: „Es wird höchste Zeit die Banker für die Allgemeinheit arbeiten zu lassen“

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The Financial Times + European Collage*: Jim Avignon, Big Money 1997, Stange, Gerlach GfoK/Kunstarchiv

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US-ÖKONOM JAMES GALBRAITH

„Es wird höchste Zeit, die Banker für die Allgemeinheit arbeiten zu lassen“

Was darf die Rettung einer Bank kosten? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview fordert der renommierte US-Ökonom James Galbraith die Insolvenz von Kriseninstituten – und mehr Kontrolle durch den Staat: Denn von den Finanzmanagern sei keine Hilfe bei der Rettung des Wirtschaftssystems zu erwarten.

SPIEGEL ONLINE: Professor Galbraith, Sie kritisieren die Praxis, angeschlagene Banken mit Steuergeldern zu stützen, und fordern, sie stattdessen für insolvent zu erklären. Warum?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,614140,00.html

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Gesammelte Links zur Finanzkrise (u.a. James Galbraith) auf meta-info.de:

http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32970&rubrik=politik

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.The Financial Times + European Collage*: Jim Avignon, Big Money 1997 GfoK/Kunstarchiv/Privat


wahrung-versus-währung/

*GfoK aktives Kunstarchiv:  Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach
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März 23, 2009 at 08:04

Auswahl an kritischen Informationen zur Finanzkrise

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Eine kleine Auswahl an kritischen Informationen zur Finanzkrise

Die folgenden Analysen und Informationen zum Hintergrund der Fianzkrise sind u.E. derzeit beachtenswert:

Das Billionengrab Troost / Liebert; Das System der Schattenbanken und Steueroasen; aus Blätter für deutsche und internationale Politik:
http://www.axel-troost.de/article/3413.das_billionengrab_von_steueroasen_und_schattenbanken.html

Prognose von LEAP  / Europe 2020 zum weiteren Verlauf der Krise:

http://www.leap2020.eu/GEAB-in-Deutsch_r27.html

Abriss / Kurzbeschreibung zur Finanzkrise von Alexander Czerny

http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Gastbeitrag%20Czerny.html

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Studtgarter Basisinfo

http://www.attac-netzwerk.de/stuttgart/fk/hintergrundinfos/

Rene Zeyer „Der größte Bankraub aller Zeiten“ / Auszüge im Manager Magazin
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

Josef Stiglitz zur Bankenrettung +
http://www.thenation.com/doc/20090323/stiglitz/single?rel=nofollow

Im Übrigen die Recherchen von Albrecht Müller

www.nachdenkseiten.de

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3698

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3795

Dr. Werner Rügemer:

http://businesscrime.de/?p=205
http://businesscrime.de/?p=156

Unser Portal MetaInfo
http://www.meta-info.de/?such=finanzen

Das Blog Wirtschaftsquerschuss
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/

Das Portal von Joachim Jahnke
http://www.jjahnke.net/index.html

Wir nehmen natürlich gern Rückmeldungen mit weiteren Ergänzungen entgegen.

Bitte senden an medienwatch(at)gmx.de Medienrecherche: Politik | Wissenschaft | Kunstprojekte | Jörg Stange

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Ermittlungsverfahren gegen HSH Nordbank


werner-ruegemer420.

Fachautor Dr. Werner Rügemer im Philturm der Universität Hamburg am 30.03. Er spricht über die “Banken-Rettung” und die globalen Finanzmarktgeschäfte, über die Verantwortung und die Verpflichtung dem Gemeinwohl gegenüber, aber auch über die in Teilen kriminellen Hintergründe und Handlungen die zu dieser Situation geführt haben… (jst)

Hier bitte weiterlesen:

https://medienwatch.wordpress.com/2009/04/08/ermittlungsverfahren-gegen-hsh-nordbank/

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chipcard + foto: jörg stange | gfok | medienwatch(at)gmx.de

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März 22, 2009 at 10:49