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Albrecht Müller: Unser Land wird betrügerisch geplündert

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Albrecht Müller: Der frühere Planungschef von Bundeskanzler Willy Brandt zur Finanzkrise

metainfo | Die letzten Meldungen über versteckte Risiken im Finanzsystem, die bekannt gewordenen Nachforderungen der HRE und die von Hamburg und Schleswig-Holstein übernommenen Lasten der HSH Nordbank lassen befürchten, dass das ganze Unternehmen gerade für jene, die ursächlich nichts mit der Finanzkrise und den Schäden zu tun haben, also für uns Steuerzahler, extrem teuer und belastend werden könnte. Wir zahlen heute als Steuerzahler mit Hunderten von Milliarden die Wettschulden von Personen, die in diesem Casinobetrieb irrsinnige Beträge verdient haben.
Zur Erinnerung: rund 10 Milliarden für die Schulden der IKB, 18,2 Milliarden Euro Milliarden für die Commerzbank zur Übernahme der Dresdner Bank 102 Milliarden für die HRE, ca. 60 Milliarden für unsichere Forderungen der WestLB usw.

Bisher sind die meisten Verantwortlichen noch im Geschäft, jedenfalls laufen sie frei herum und sie fühlen sich sogar berechtigt, ihre Forderungen nach Boni und besonderen Vergütungen zu erheben und durchzusetzen, die involvierten Unternehmen zahlen Dividenden oder beabsichtigen dies. Jedenfalls fühlen sie sich noch wie das Fettauge auf der Wurstsuppe. Sie beraten die Politik, sie formulieren die Rettungsschirme und sie statt der zuständigen Ministerialbeamten schreiben die relevanten Gesetze. (Siehe dazu einen neuen Beitrag von Werner Rügemer „Bankrott wäre besser“ „Kanzlei Freshfields schrieb die Gesetzesvorlage zur Hypo Real Estate.“) Sie erpressen die Öffentlichkeit mit der Drohung des Zusammenbruchs des Finanzsystems und mit der Behauptung, alle Banken seien systemrelevant oder systemisch, wie es so schön heißt. Die politisch Verantwortlichen spielen das Spiel mit.

Die Mächtigen der Finanzwelt haben jahrelang Finanzmittel aus dem System herausgezogen. Geplündert. Siehe unseren Eintrag vom 28. Januar 2009 „Unser Land wird betrügerisch geplündert. Und wo bleiben Deutschlands Juristen?“ (Teil IV)
Der größte Bankraub aller Zeiten“ nennt es René Zeyer in Managermagazin vom 9. Februar 2009. Er beschreibt, wie die großen Beträge aus dem Finanzsystem herausgezogen wurden. Er nennt es Diebstahl. Das trifft sich mit vielem, was Sie in den NachDenkSeiten und in „Machtwahn“ bisher schon lesen konnten

Soweit Albrecht Müller, früher Berater Willy Brandts, auf den „Nachdenkseiten“ zu den Entwicklungen der Finanzkrise.

In einem Beitrag des „Südkurier“ erklärt Müller: „Es gibt viele Anzeichen dafür, dass wir den politischen Führungspersonen überhaupt nicht mehr trauen können. Sie sagen uns nicht die Wahrheit zum Ausmaß der Krise, sie schweigen zum kriminellen Charakter der handelnden Personen der Finanzwirtschaft und verkleistern ihre eigene Verstrickung mit dieser. Viele Zeitgenossen/innen durchschauen das Spiel noch nicht. Leider.“ gw

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http://www.nachdenkseiten.de/?p=3730
http://www.suedkurier.de/news/wirtschaft/wirtschaft/Wirtschaft;art410950,3642256
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html
http://www.jungewelt.de/2009/02-25/036.php
http://www.szon.de/news/wirtschaft/aktuell/200901111068.html?_from=rss
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Hamburg wird von Finanz-Tsunami überrollt
Werner Rügemer: Verhindert die Bankenrettung!
HRE: 1 Billion Schulden sollen mit Steuergeldern ausgeglichen werden
US-Ökonom Galbraith: Bankenrettung durch Insolvenz
Steinbrück: Politiker des Jahres
Bad Bank: die Täuschung der Öffentlichkeit durch Bundesregierung und Deutsche Bank
Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise
Kollaps des Dollar beginnt
Konjunkturprogramm: Abwehr gegen deutsche Schmarotzer
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09.02.2009

Bank, Banker, Bankrott

Der größte Bankraub aller Zeiten

Von René Zeyer

Was treiben die Mächtigen der Finanzwelt? Wie sieht ihre Arbeit, wie ihr Leben aus? manager-magazin.de präsentiert Auszüge aus dem Buch „Bank, Banker, Bankrott“, in dem Autor René Zeyer Eitelkeiten, Intrigen und Karrieresucht von Gelddealern entlarvt, die den Bezug zur Realität schon längst verloren haben.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,604619,00.html

Banken in der Krise

Staat steigt bei US-Finanzhäusern ein

Bloß keine Verstaatlichung: Die amerikanische Regierung wird Aktien von Banken erwerben, aber eine Komplettübernahme vermeiden.
Von Nikolaus Piper

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/144/459783/text/

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 26, 2009 um 20:56

Eine Antwort

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  1. Für eine Erneuerung der SPD-Parteispitze.

    Thomas Eissler

    Mai 18, 2009 at 20:41


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