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»Invent(o)ur-Prophylaxe« von lateinisch invenire = etwas bzw. es vorfinden

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Bilanz Invent(o)ur°


Von lateinisch invenire = etwas bzw. es vorfinden, ist die Erfassung aller vorhandenen Bestände. Durch die Inventur werden Vermögenswerte und Schulden eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag ermittelt und schriftlich niedergelegt. Das Ergebnis einer Inventur ist das Inventar, ein Bestandsverzeichnis, das alle Vermögensteile und Schulden nach Art, Menge und Wert aufführt.

Jeder Kaufmann ist gemäß § 240 HGB und §§ 140, 141 AO im Rahmen der ordnungsmäßigen Buchführung zur Inventur verpflichtet, und zwar wenn er ein Unternehmen gründet oder übernimmt, wenn er es schließt, sowie zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres *Vermögen (nach steigender Liquidität sortiert): o Anlagevermögen + bebaute Grundstücke + unbebaute Grundstücke + Maschinen + Fuhrpark + Betriebs- & Geschäftsausstattung o Umlaufvermögen + Rohstoffe + Hilfsstoffe + Betriebsstoffe + Unfertige Erzeugnisse + Forderungen + Bargeld (Kasse) [in Zeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs nicht mehr höchste Liquidität] + Bundesbank- und Postgiroguthaben + Guthaben bei Kreditinstituten * Schulden (nach steigender Fälligkeit sortiert): o Langfristige Schulden + Hypothekenschulden + Darlehensschulden o Kurzfristige Schulden + Verbindlichkeiten an Lieferanten, + Wechselschulden * Errechnung des Reinvermögens (=Eigenkapital) o Vermögen – Schulden = Reinvermögen

Im Rechnungswesen der Sozialversicherungsträger, insbesondere der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt die Anordnung umgekehrt; das Vermögen wird nach sinkender Liquidität und die Schulden werden nach sinkender Fälligkeit sortiert. Gewinnermittlung Verlustermittlung

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Liquidität (Freier Kapitalverkehr)

Deutlich wird die Bedeutung dieser Liquiditätsbetrachtung bei der Argentinienkrise: Wenn viele Menschen eine hohe Liquidität in Form von Zentralbankgeld oder Tageseinlagen bei Kreditinstituten unterhalten, die schnell in andere Währungen transferiert werden können, so ist der freie Liquiditätssaldo der Geschäftsbanken hoch. Diese können damit weitgehend unbeeinflusst von der Zentralbank ihren binnenwirtschaftlichen Kreditschöpfungsspielraum nutzen oder die Liquidität in eine fremde Währung transferieren, was der nationalen Währung bei freier Konvertierbarkeit schadet. Deshalb werden die Zentralbank bzw. der Gesetzgeber bemüht sein, die Konvertierbarkeit der Währung weitgehend einzuschränken, um die Liquidität auf das normale Maß zu reduzieren und dadurch den Außenwert der Währung möglichst stabil zu halten.

Liquidität (Geldmenge)

Makroökonomisch bezeichnet Liquidität die vorhandene Geldmenge, wobei M1, M2 oder M3 gemeint sein kann. Die Geldmenge wird von der Konjunktur, insbesondere von der Geldumlaufgeschwindigkeit und der Geldpolitik der Zentralbank beeinflusst. (Parameter L: Liquidität im IS-LM-Modell)

Liquidität eines Marktes

Marktliquidität bezeichnet das Ausmaß, in dem auf einem Markt bestimmte Mengen von Marktgütern oder Kapitalkontrakten jederzeit gehandelt werden können, ohne dass eine einzelne Transaktion den Marktpreis wesentlich beeinflusst…

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Hedgefonds

to hedge [hɛdʒ], „absichern“, engl. hedge fund; selten SAIV – sophisticated alternative investment vehicle, engl. etwa für ausgefeiltes/anspruchsvolles alternatives Investitionsvehikel) sind eine spezielle Art von Investmentfonds, die durch eine spekulative Anlagestrategie gekennzeichnet sind. Hedge-Fonds bieten dadurch die Chance auf sehr hohe Renditen, sind aber dementsprechend auch mit hohen Risiken behaftet.

Typisch für Hedge-Fonds ist der Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen. Hiervon rührt auch der irreführende Name, da diese Instrumente außer zur Spekulation auch zur Absicherung (Hedging) verwendet werden können. Außerdem versuchen Hedge-Fonds über Fremdfinanzierung eine höhere Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften (Hebel- oder Leverage-Effekt).

Die meisten Hedge-Fonds haben ihren Sitz an Offshore-Finanzplätzen. Bekannte Hedge-Fonds sind die Quantum Funds des Investmentbankers George Soros und der Fonds Long-Term Capital Management, der 1998 zusammenbrach. Zum Jahresende 2006 hatten Hedge-Fonds weltweit ein Volumen von rund 1,6 Billionen US-Dollar.

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Derivate sind Verträge, die das Recht garantieren zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Die Preisbildung basiert auf einer marktabhängigen Bezugsgröße (Basiswert oder Underlying).[1]. Basiswerte können Wertpapiere (z. B. Aktien, Anleihen), marktbezogene Referenzgrößen (Zinssätze, Indices) oder andere Handelsgegenstände (Rohstoffe, Devisen) sein. Derivate können auch Basiswert von anderen Derivaten (2. Grades) sein. Grundsätzlich kommen als Basiswert oder Underlying Asset auch nicht-ökonomische Größen, wie etwa das Wetter, das dann genau zu definieren ist, in Frage.

Der Handel mit derivativen Finanzinstrumenten hat seit 1986 stark zugenommen. Nachdem er sich anfangs auf vergleichsweise einfache Marktrisiken wie Aktien– und Rohstoffpreise bezog, wurden die dort erprobten Konzepte auch auf Zinsänderungsrisiken und Wechselkursrisiken angewendet. Zu den verhältnismäßig jungen Risikoarten, die gleichfalls durch derivative Finanzinstrumente abgesichert werden können, gehören das Kreditrisiko sowie das Wetterrisiko

„Ja, ja, ja, ja, nee, nee, nee, nee“

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…und Tschüß!

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KP Brehmer* = Eigentlich bin ich Surrealist.

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Dachser Rangieren

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Dachser Tagschicht

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Hier mit Audio:

http://www.myvideo.de/watch/5548258/Dachser_Tagschicht

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Made in Germany: Spedition Dachser –Der Aufschwung fährt mit

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*kapitalistischer Realismus

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Foto: Jörg Stange => Midas (Apollon) = skythische Mütze.

„Deplatziertes Leichenfett“ aus einer Leichenhalle (Mexico) – auf Gehwegplatte aus der Hamburger Kunsthalle – in den öffentlichen Raum transformiert.

Assoziiert

X … Am verstörendsten ist dabei die Installation „Caida libre/Freier Fall“ von Teresa Margolles: Direkt am Eingang der Ausstellung lässt Margolles Fett, angeblich von einem ermordeten Menschen, aus einer Kanne tropfen. Jeder Tropfen soll dabei einen Mord symbolisieren, der nicht gesühnt wird. Mehr: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/charles-manson-ausstellung-blumenkinder-des-boesen-a-603903.html

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 22, 2009 um 01:47

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