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Die türkische Regierung plant umfangreiche Privatisierungen der Wasserressourcen

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Im Zentrum steht die Überlassung von Quellen, Seen und Flüssen an internationale Konzerne für einen Zeitraum von mindestens 49 Jahren. Dies bedeutet eine neue Qualität der Wasser-Privatisierung.

Im März 2009 wird das „Weltwasserforum“ in Istanbul tagen und die Initialzündung für den anschließend geplanten Verkauf der Wasserressourcen in der gesamten Türkei geben. Das „Forum“ wird bestimmt vom World Water Council, einem privaten Think-Tank, in dem multinationale Wasserkonzerne in enger Zusammenarbeit mit Weltbank, OECD oder EU, ihre strategischen Interessen vorantreiben.
In Istanbul hat sich ein Bündnis gebildet, das Widerstand gegen den Ausverkauf des Wassers organisiert. Darin arbeiten Gewerkschaften (DISK, KESK, oder kleinere aus dem Bereich Kommune, Bau, Landwirtschaft, Bildung) mit Berufsverbänden (Ärztekammer, Ingenieure + Architekten, Juristen,…), linken Parteien und Zeitschriften, dem Sozialforum Türkei und NGOs wie „su politic“ zusammen.
Von Deutschland aus möchten wir diesen Widerstand unterstützen, deshalb entsteht gerade die Projektgruppe su-ko als Plattform für möglichst viele Gruppen und Einzelpersonen, die sich aktiv beteiligen wollen, um diesen Wahnsinn zu stoppen! Auf unserer Webseite versuchen wir alle Quellen über die Hintergründe dieses Vorhabens zusammenzutragen. Eine Unterschriftenliste ist schon im Umlauf.

Ausserdem der Aufruf gegen das Welt Wasser Forum in deutsch, türkisch und englisch
Bitte unterschreiben lassen!

Gemeinsame Unterschriftenliste von attac und ver.di gegen die Privatisierung des Wassers in der Türkei! Bitte ausdrucken, auslegen und an attac oder ver.di (Anschriften unten auf den Listen) zurücksenden! Danke!

Ihr könnt auch direkt online unterschreiben!

Ausserdem kann hier unser aktueller Flyer (5-spaltig zum Falten) in deutsch/türkisch heruntergeladen werden!

http://www.attac-netzwerk.de/wasser/

***

Weltbank schmiert Wasserprivatisierung
Weltbankpräsident Wolfowitz ist am 1. Juni 2006 in Hamburg: auch Water steht auf der Agenda
Drei europäische transnationale Unternehmen, dazu große Abfüller von Wasserflaschen wie Nestlé, Coca Cola oder Pepsi seien gerade dabei, die weltweiten Wasservorräte unter sich aufzuteilen. [„Denk an den Marathon Man. Dustin Hoffman rennt um das Trinkwasserreservoir von Manhattan. Diese Intensität! Der Takt der Schritte, das Hecheln im Off]“

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=24039&rubrik=politik

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Written by medienwatch & metainfo

Februar 18, 2009 um 20:05

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