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Archive for Februar 7th, 2009

Thalia Theater in der Theaterbar Nachtasyl: ,Wandel und Wechsel. Liebt, wer lebt‘

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DER KATHARINENWEG

Stadterkundungsprojekt III in der Reihe

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von Martin Kreidt und Christine Ratka

Hamburg wächst. Wie verknüpft sich Altes mit Neuem? Lässt sich das konzipieren? Über Behauptungsstrategien entwickeln? Um neuen Lebensraum zu schaffen, gilt es „Scharnierstellen“ zwischen dem Stadtzentrum und der HafenCity zu finden. Eine davon liegt in der Hamburger Altstadt, im Katharinenviertel mit der Kirche St. Katharinen im Zentrum. Der Katharinenweg bezeichnet die älteste Verbindung aus dem Zentrum in Richtung Süden, durch ein Quartier, das durch städtebauliche Maßnahmen und Krieg seine gewachsene Bevölkerungsstruktur verloren hat. Ein Erinnerungsweg, auf dem sich Geschichtsebenen verbinden. Von anderen Stellen werden Verbindungsstrecken wie die „Kontorhausmeile“ oder die „Gastromeile“ propagiert (Handelskammer, 2006).

Wie kommen die Dinge in die Welt? Kann der Glaube Berge versetzen? –
Ein spielerisch-dokumentarischer Abend mit Filmen, Musik und Gästen: Frank Engelbrecht (Pastor), Hartmut Gerbsch (Künstler, dura lux), Altonaer Kammerchor (Ltg. Uschi Krosch) und Carl Baltzer, Jann Luis Rosenboom, Katharina Ruge, Fabiola Tchakpama. Moderation: Armin Chodzinski. Spielleitung: Martin Kreidt. Video: Helena Ratka.

am 12. Februar, 20:30 Uhr
Thalia Theater in der Theaterbar Nachtasyl
Alstertor
20095 Hamburg

Karten für € 8,- unter: publikum(et)thalia-theater.de oder telefonisch: 040 / 32 81 4-0

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http://www.kunstundstadtentwicklung.de/index.php?id=275

http://mtr.hfmt-hamburg.de/professoren/professoren.php?einzelidname=21

Es kommt immer auf den inhaltlichen Wandel zum Wechsel an – neoliberaler „Würfelhusten“ ist keine Rettung -wie bisher zu erfahren war. Wer gestaltet „sinnstiftende Scharniere“? Und wenn, sind sie dann mehr als ein Schnörkel im Gesamtmodell? = Einige Teilnehmer gebieten Hoffnung in der Fragestellung. Ansonsten der Chor wirds schon richten, ha ha: in (naiv) fröhlicher Erwartung. [Anmk. d. Red.: Jörg Stange] siehe Würfel-Husten: Architekt Teherani

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Februar 7, 2009 at 23:55

AP-Chef: Pentagon hat globale Propagandamaschine aufgebaut

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[meta-info.de] Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Tom Curley erklärte aktuell, dass die Bush-Regierung mit ihrem Militärapparat eine globale Propagandamaschine etabliert habe mit einem Budget von 4,7 Milliarden $ und 27.000 Mitarbeitern. Seine Agentur sei von hohen Militärs bedroht worden: man würde AP vernichten, wenn man dort an den journalistischen Grundsätzen festhalten würde. Journalisten, die versuchten, wahrheitsgemäss über Irak und Afghanistan zu berichten, seien schweren Repressionen unterworfen worden.

Eine Untersuchung der Nachrichtenagentur hatte kürzlich ergeben, dass allein vom Pentagon 4, 7 Milliarden Dollar ausgegeben werden zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung.
Hiermit sind nach der Untersuchung 27.000 Mitarbeiter befasst.
Curley erklärte, es sei schwierig zu ermitteln, was der Propagandaapparat des Pentagons mit seinen ungeheuren Mitteln betreibe. Viele der Budget-Positionen seien als geheim klassifiziert und deren Auftrag entsprechend unbekannt.
Er stellte die Frage, ob man es nötig habe, Webseiten im Propagandaauftrag zu betreiben, die erschienen, als seien sie die Homepages unabhängiger Organisationen, ob man Propaganda-Artikel in ausländischen Zeitungen platzieren müsse.

Curley erklärte, es seien neue Regeln erforderlich für die Berichterstattung in Kriegsgebieten. Die Medien seien die einzige Kraft, die das Vorgehen der beteiligten Regierungen überprüfen und sie gegebenenfalls zur Verantwortung ziehen könne.
Curley ging in seinem Referat vor der Universität von Kansas vor Journalisten auch auf die Entführungen von insgesamt 11 AP-Journalisten im Irak in den vergangenen Jahren ein. Diese seien offensichtlich eine Konsequenz unliebsamer Berichterstattung oder Recherchen und bedeuteten eine Anwendung von Folter gegenüber Journalisten.
Die Bush-Regierung habe Journalisten der Menschenrechte beraubt.
Es sei nun an der Zeit, die Regeln neu aufzurollen und die Freiheit der journalistischen Berichterstattung zu sichern. gw

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http://www.huffingtonpost.com/2009/02/06/ap-ceo-bush-turned-milita_n_164812.html

www.iht.com/articles/ap/2009/02/05/america/Pentagon-The-Information-War.php
www.guardian.co.uk/world/feedarticle/8344795
www.newsweek.com/id/183372

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32938&rubrik=politik

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Februar 7, 2009 at 16:04