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Archive for Oktober 2008

Haha(r°) Hartz: „Deutsche Banken zieren sich noch“…

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Wäre doch mal eine Geste wert: Deutsche Banken entschulden Mittelsständler und Hartz IV Geschädigte

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Entwürfe | Test-Memo | Hartz IV abschaffen | Stottern gehört zum Geschäft  (=> “ Des Bundesregierungs  „Schattenkabinett Bertelsmann“ auch.)

[medienwatch.de] Ein anderer, gerechter Verteilungsgedanke, würde infolge auch die Wirtschaft in Fahrt bringen – insbesondere parallel ein neues gesellschaftliches Lebensgefühl produzieren: Aufrichtige Energie und Motivation, als Voraussetzung für die Entwicklung nachhaltiger( !) Produkte.

Diese Chance sollte nicht vertan werden. Geld das es vorher eigentlich nicht gab, sollte nicht aus Steuermitteln erst erfunden werden. -Es sei denn, für gesellschaftlich soziale Komponenten, wie es das Grundgesetz mit Steuermitteln vorsieht. Aber auch das soll offensichtlich durch die Banken vergeigt werden -das sollte sich niemand gefallen lassen. Das muss alles analysiert und transparent gemacht werden. Geheimhaltung verstärkt das Misstrauen abgrundtief. jst

„Deutsche Banken zieren sich noch“…

[derstandard.at] Berlin/Frankfurt – Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück wirbt° bei den Banken weiter für das Rettungspaket der Berliner Regierung. Bei einer Veranstaltung in Frankfurt sagte er am Donnerstag, ob die Banken sich gemeinsam unter den Rettungsschirm flüchten°, bleibe abzuwarten. Dies sei Entscheidung der Manager. Er° würde es aber begrüßen, wenn die Banken von dem Angebot Gebrauch machten, um zur Stabilisierung° beizutragen.
[…] >

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[Die Zeit]
Wie ändert sich die Stimmung im Land, wenn der Staat den kaum vorstellbaren Betrag von 480 Milliarden Euro für angeschlagene Banken bereitstellt – ein Vielfaches dessen, was jährlich für Sozialhilfe, Kindergeld und Pflegeheime zur Verfügung steht? Das sei genug Geld, um jedem Hartz-IV-Empfänger Deutschlands 73844,33 Euro auszuzahlen, rechnete die tageszeitung vor – oder die Zahlungen für sämtliche Rentner im Land zwei Jahre lang zu verdoppeln, wie die Süddeutsche ermittelte. Selbst wenn nur fünf Prozent des angebotenen Betrages tatsächlich flössen, wäre das noch doppelt so viel wie der komplette Bildungsetat der Bundesregierung. (…)

http://www.zeit.de/2008/45/Existenzminimum

So funktionieren Shopping-Schecks: Mit 500 Euro die Konjunktur anheizen

Die deutsche Politik diskutiert über die Ausgabe von Konsumschecks. Die taz erklärt, wie der Plan im Detail aussehen und die Nachfrage angekurbeln werden soll. Von Hannes Koch

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/mit-500-euro-die-konjunktur-veraendern/

Siehe auch vom 5.12 2008 = Was nun? (Neoliberalismus am Ende: Was nun? (Gerhard Wendebourg)

Ein Bündnis mit den Teilen der Ökonomie, die bereit sind, sich auf Kriterien der Nachhaltigkeit, der Ökologie und der Sozialverträglichkeit sowie der Demokratisierung einzulassen könnte eine Perspektive eröffnen, die für die Betroffenen / Beteiligten realistische Substanz hat und nicht als Utopie bzw. Hirngespinst erscheint. Und viele Betriebe sind bereit, Zugeständnisse einzugehen, wenn sie damit den Konkurs vermeiden können.

Über dergleichen an den gegebenen Strukturen orientierten Vorgehensweisen, die auf ein breiteres gesellschaftliches Bündnis abzielen, können gleichzeitig Fenster geöffnet werden für Perspektiven, die das System deutlich transzendieren.: in der öffentlichen Debatte und, in Abhängigkeit vom jeweiligen Umfeld und dem Bewusstsein der Beteiligten, in der Umsetzung.

Zur Dynamik der wahrscheinlich intensiven gesellschaftlichen Prozesse, die mit dem Kollaps des Systems zu erwarten ist, empfiehlt sich der Blick auf / die Analyse vergleichbarer historischer Situationen: etwa auf den ökonomischen Zusammenbruch Argentiniens vor 7 Jahren, natürlich der Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er-Jahre und hier insbesondere des „New Deal“, aber auch dem Zusammenbruch der DDR und die temporäre Funktion demokratisch organisierter Institutionen. Keine dieser Entwicklungen liefert Patentrezepte, aber mehr oder weniger reichhaltiges Anschauungsmaterial. Auch die venezolanischen Bemühungen um den Aufbau einer sozialistischen Ökonomie können von Interesse sein.

Der Initiierung breitangelegter Bürgerforen, die ein großes gesellschaftliches Spektrum umfassen: der Betroffenen / der Verlierer des neoliberalen Systems (also nahezu 95% der Bevölkerung) könnte eine sehr relevante Bedeutung zukommen für die Organisation eines demokratischen Prozesses der Transformation, besonders auch in ihren dezentral / regionalen Aspekten.
Ihre Funktionalität steht und fällt natürlich damit, ob es gelingt, ihre Dominierung durch einzelne Gruppenegoismen, die bereits in der Vergangenheit solche Prozesse und Instanzen vielfach paralysierten und zum Stillstand brachten, zu verhindern, aussenvor zu halten.. Ihre lupenreine Transparenz, ihre plurale, demokratische Durchlässigkeit muss sichergestellt sein, um nicht den Boden zu bereiten für weitere politische Enttäuschungen. gw

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(…) und die Einzelpräsentation im Showroom hält KP Brehmer, der mit Arbeiten wie „Korrektur der Nationalfarben gemessen an der Vermögensverteilung“ oder „Visualisierung politischer Tendenzen 1925/1932/1949/1969“ Anfang der siebziger Jahre gesellschaftliche und politische Bewegungen aufzeigte und die Kontinuität nationalsozialistischer Entwicklungen offen legen wollte.

Gib mir Fünf = „Korrektur der Nationalfarben“: artmagazin
http://de.wikipedia.org/wiki/KP_Brehmer 

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32868&rubrik=politik

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GfoK + Grundgesetz: „Es ist an der Zeit, profilaktisch, die Verstaatlichung künftiger Bundesregierungen zu fordern“

„Korrektur der Nationalfarben gemessen an der Vermögensverteilung“ (K-P Brehmer) = siehe  Hoffmann von Fallersleben = Das Lied der Deutschen, dessen dritte Strophe die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist

(…) „und lässt uns nur den Hass übrig, den Hass gegen dies verworfene Franzosengeschlecht, diese Scheusale der Menschheit, diese tollen Hunde, diese grande nation de l’infamie et de la bassese.
Gott gebe und Er gibt es, dass wir aus diesem schweren Kampfe glorreich hervorgehen und der Menschheit den großen Dienst erweisen, dass mein, unser aller ‚Deutschland über alles‘ zur Wahrheit wird.“ Brief an Adolf Strümpell, 27. August 1870

http://de.wikipedia.org/wiki/August_Heinrich_Hoffmann_von_Fallersleben

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artmagazin (…) und die Einzelpräsentation im Showroom hält KP Brehmer, der mit Arbeiten wie „Korrektur der Nationalfarben gemessen an der Vermögensverteilung“ oder „Visualisierung politischer Tendenzen 1925/1932/1949/1969“ Anfang der siebziger Jahre gesellschaftliche und politische Bewegungen aufzeigte und die Kontinuität nationalsozialistischer Entwicklungen offen legen wollte. [..]

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Paycard | Schwarz°-Rot°-Gold° | Das FraGEN 5-12 2008 | Bonuscard 31.10 2008 | Jörg Stange | gfok | medienwatch.de

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Oktober 31, 2008 at 09:57

Klaus Staeck: Die Welt ist ein Wettbüro

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Klaus Staeck: Die Welt ist ein Wettbüro

Der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über Kapitalismus, Spielsucht und die Auswirkungen der Finanzkrise.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/Klaus-Staeck-Finanzkrise%3Bart772,2640863

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Oktober 20, 2008 at 21:23

Die Elite rettet sich selbst

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Die Elite rettet sich selbst

Wenn über die Bankenkrise und die verzweifelten Versuche ihrer Bekämpfung die Rede ist, dann fallen schnell die Begriffe “beispiellos”, “historisch einmalig” oder “unglaublich”. Und in der Tat trifft das auf vieles, was wir bislang erlebt haben, auch zu.

Beispiellos ist aber auch die Heuchelei, die jetzt einsetzt, wo sich der Rauch etwas zu verziehen beginnt, und es für diverse Akteure darum geht, ihren Kopf möglichst unbeschadet aus der Schlinge zu ziehen. Und nein, die Rede ist hier ausdrücklich nicht von den Bankern.

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Bitte hier weiterlesen:

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http://www.weissgarnix.de/?p=620

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Deutscher Bundestag 15/5496 / 2005
Drucksache
15. Wahlperiode

„Kleine Anfrage“

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http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/054/1505496.pdf

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chipcard 09: jst-gfg-gfok-Kunstarchiv | math(e)consult

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Oktober 14, 2008 at 12:16

Veröffentlicht in Die Elite rettet sich selbst

KP Brehmer: Skyline Berlin 1970/71

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KP Brehmer: Skyline (Variable Version) 1970/71 | Tafelkreide auf Kunststoff 115 x 200 cm
Museum Fridericianum Kassel 1997
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http://www.meta-info.de/?newsfull=1&lid=32997&rubrik=politik
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Abb. KP Brehmer (höhere Auflösung) Repro: jst-gfok

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Altonaer Museum: noroomgallery präsentiert Arche & Archive ein Klimaabend mit Klimaforscher Mojib Latif und Gunnar Gerlach
2009/04/13/klimaabend-noroomgallery-prasentiert-arche-archive-ein-klimaabend-mit-mojib-latif-und-gunnar-gerlach/

 

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Oktober 13, 2008 at 10:56

Veröffentlicht in Allgemein

Bitte nicht waschen … Ohne Kunst und Künstler etc.

Bitte nicht waschen… Ohne Kunst und Künstler = „Sammlung Ebeling“ Druckversion


[ohne-kunst.net | meta-info.de] Hamburger Waschhaus: Sammlung von Christine Ebeling Photographie und Bekleidung | Gesammelte Arbeitsbekleidung von Hamburger Künstlern und Fotos von Details ihrer Arbeitsplätze, -Spuren und -Materialien.

[ohne-kunst.net | meta-info.de] Hamburger Waschhaus: Sammlung von Christine Ebeling Photographie und Bekleidung | Gesammelte Arbeitsbekleidung von Hamburger Künstlern und Fotos von Details ihrer Arbeitsplätze, -Spuren und -Materialien. Gibt es überhaubt den angemessenen Typ von Kleidung, sollte man diese waschen oder wird das Wäschestück mit all den Flecken und Spuren nicht gar zu einem Werk ? Die Ausstellung wird zeigen wie Kunst nicht ganz ohne Arbeit passiert. Kunst macht Arbeit und Arbeit macht Kunst. Samstag 18.10.08 um 16.00 Uhr Spaziergang mit Begleitung von Julia Bonn zu den Arbeitsstätten und Ateliers der Umgebung Vortrag Gunnar F. Gerlach: „Spurensicherung als Kunst und künstlerische Arbeit in Zeiten der Arbeitslosigkeit“ am Sonntag 19.10.08 um 16.00 Uhr Programm:Eröffnung am
Freitag 10.10.08 um 20.00 Uhr

Donnerstag 16.10.08 ab 20.30 Uhr
Aktionstag mit Shuttle vom/zum Einstellungsraum

Samstag 18.10.08 um 16.00 Uhr
Spaziergang mit Begleitung von Julia Bonn
zu den Arbeitsstätten und Ateliers der Umgebung

Sonntag 19.10.08 um 16.00 Uhr
Finnissage mit Kaffee und Kuchen
Vortrag von Gunnar F. Gerlach

Gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien.

10. – 19. Oktober

Hamburger Waschhaus
Braußpark 12a
20537 Hamburg-Hamm
U3 Rauhes Haus,
3 Minuten südlich

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

weitere Artikel:
Brandshof: „tot bis tödlich“

…Lieben hat seine Zeit, Trauern hat seine Zeit Leben hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit…. ( frei nach Prediger Salomo (3)) Die Ausstellung „tot bis tödlich“ beschäftigt sich im weiteren Sinne mit der Darstellung von Tod und Trauer. Was bedeutet der Verlust, der mit dem Sterben einhergeht und wie reagiert man auf die Tatsache, dass ein zuvor geliebter Mensch, Ding, Tier oder Idee scheinbar verloren geht ?

M6 „Operation Gänseblümchen“
Dienstag, d. 21. August, 20.00 Uhr .“von und mit Gunnar F. Gerlach, Ralf Jurszo; Special-Guest: Christine Ebeling. Im Rahmen von „puzzelink_evidenz.X“ zum Gesamtthema: „terror.horror.furor“, Galerie M6, Marktstr.6, Hamburg
Gebt-Acht: Kunst unter Segeln vs. G8

Mit gesetzten Segeln: Performances und Aktionen Mehr Fotos der zweiten Segeltour am 6.6.

v.r.n.l.: Stefan Rinke, Timo Daum, hinten: Norman Paech
Fuhr öfters mal verdächtig nah vorbei. Die Küstenwache als Bundespolizei: Die Liebe zur Kunst war wohl nicht die eigentliche Intention

Drinks statt Derivate = Arbeitslose Banker satteln auf Barkeeper um
[welt.de] Von Matt Jarzemsky | 9. November 2008, 13::26 Uhr | Tausende Angestellte der früheren Investmentbanken haben bereits ihren Job verloren. Neue Arbeitsplätze in der Finanzbranche sind rar. Doch getrunken wird auch in der Krise. Deswegen mixen einige ehemalige Banker jetzt Purple Hooter* und Red Devil – für vergleichsweise bescheidene Einkommen.
kapiTALENTwicklung – Installation Christine Ebeling


Cockpit, einer der zwei, in scheinbarer Symmetrie gegenübergestellten Bau-Backer, im Vorhof des Brandshof

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Oktober 5, 2008 at 10:18

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jst | 2009

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Oktober 1, 2008 at 15:04

Der Zug der Erinnerung in Hamburg + Abschiebungen in der Gegenwart

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Der Zug der Erinnerung in Hamburg .

Aktuell: Zug darf nicht in Berliner Hauptbahnhof einfahren

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Wir woll(t)en leben…


Foto in der Dokumentation: Sinti und Roma Kinder: Wir wollten leben…
Im Trauer-Buch des Zuges der Eintrag: Arie Goral fragte einmal: Wo war Gott in Auschwitz

 

Der „Zug der Erinnerung“ wird am Ostermontag von 10:00 bis 19:00 Uhr im Hauptbahnhof auf Gleis 12 zum Gedenken an die ermordeten Kinder und Jugendlichen bereit stehen. An den folgenden fünf Tagen kann die Ausstellung von 10:00 bis 19:30 Uhr im Bahnhof Hamburg-Altona auf Gleis 5 besucht werden.

Vom Weg der Erinnerung zum Zug der Erinnerung

Drei Jahre war die bundesweite Initiative „Elftausend Kinder“ unermüdlich aktiv und hat die Erinnerung an die Deportationen dort gefordert, wo 11000 jüdische Kinder aus Frankreich und mehr als drei Millionen andere Deportierte in die Vernichtungslager geschleust wurden – auf deutschen Bahnhöfen. Vorbild war eine Wanderausstellung auf französischen Bahnhöfen, mit Unterstützung der Staatsbahn SNCF von der Organisation Fils et Filles des Juifs Deportés de France von Beate und Serge Klarsfeld durchgeführt. Doch was in Frankreich selbstverständlich war, wurde zwei Jahre lang von der deutschen Bahn AG verweigert – erst der öffentliche Protest vieler tausend BürgerInnen und das internationale Echo darauf haben das Ende des Gedenkverbots bewirkt. Am 23. Januar 2008 hat die Bahn eine Ausstellung eröffnet, die auch Teile der französischen Ausstellung aufgenommen hat. Konzipiert von der Bahn AG in Zusammenarbeit mit dem Centrum Judaicum, dem Deutschen Technikmuseum, dem DB-Museum Nürnberg und dem Ehepaar Klarsfeld, ist die Ausstellung zurzeit in Berlin am Potsdamer Platz zu sehen – leider unterirdisch und in einem recht abgelegenen Winkel. Aus der bundesweiten Initiative „Elftausend Kinder“ hat sich jetzt der gemeinnützige Verein Zug der Erinnerung gegründet. Dieser Zusammenschluss bundesweiter Bürgerinitiativen lässt den Zug der Erinnerung durch Deutschland fahren. Er hält auf den Bahnhöfen, durch die die deportierten Kinder auf ihrer letzten Reise geschickt wurden. Hintergründe werden in Ausstellungswagen gezeigt.


Pressemitteilung des Vereins Zug der Erinnerung

Der gemeinnützige Verein Zug der Erinnerung hat bisher 12.089 deutsche Kinder und Jugendliche identifiziert, die bei den Deportationen im Reichsgebiet Opfer der NS-Rassenpolitik wurden. Ihr Leidensweg ist der breiten deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt geblieben. Die bundesweite Zugstafette und das von ihr angeregte Gedenken soll ein Zeichen gegen Antisemitismus, nationalen Größenwahn und die extreme Rechte setzen.“ Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als eine Million Kinder und Jugendliche aus Europa mit der Reichsbahn in den Tod befördert wurden. Die Haupttäter wurden nie bestraft.

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Tarife

Problematisch ist, dass die Bahn AG horrende Kosten für die Nutzung der Trassen, Stationen und elektrischen Anschlüsse für den Zug der Erinnerung erhebt und das mit „Gleichbehandlung von Kunden“ rechtfertigt. Eine Bahn, die mit etlichen Millionen Euro Sportmannschaften sponsert, demonstriert so deutlich, wie wenig sie aus der Geschichte gelernt hat. Ohne Eisenbahn wären die Deportationen nicht möglich gewesen und die Opfer – damals wie heute – sind keine Kunden. Das erinnert dann doch fatal an die von der Deutschen Reichsbahn entsprechend dem „Erlass zur Behandlung von Reisesonderzügen“ des Reichsverkehrsministeriums vom 26. Juli 1941 geübte Praxis, wonach für die Fahrt in den Tod pro Person und Kilometer zwei Reichspfennige fällig wurden. Der Tarif für reguläre Personenzüge betrug vier Reichspfennige. Mit einem Aufruf „Freie Fahrt für den Zug der Erinnerung!“ wendet sich der Verein jetzt erneut an die bundesweite und internationale Öffentlichkeit mit der Bitte um Unterstützung, um so die Bahn AG doch noch zum Umdenken zu bewegen.

Nachzulesen unter: www.zug-der-erinnerung.eu


Die Hamburger Initiative

In Hamburg arbeitet seit mehr als zwei Jahren eine Arbeitsgruppe „Deportationen/11.000 Kinder“, ein Bündnis von Organisationen und Initiativen, das vom Auschwitz-Komitee bis zur VVN-BdA, dem DGB und der Gewerkschaft ver.di reicht. Viel Beachtung fanden einige Aktionen dieses Bündnisses:

* die Mahnwache, die am 6. Dezember.2006 direkt vor dem Hauptbahnhof an die Deportation vor 65 Jahren von 765 jüdischen Menschen nach Riga und in die Vernichtungslager erinnerte

* sowie der Weg der Erinnerung am 25. Oktober 2007 von der Sammelstelle der Deportierten quer durch die Hamburger Innenstadt zum ehemaligen Deportationsbahnhof in der Hafen-City. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich und lasen unterwegs die Namen von mehr als 1000 deportierten und ermordeten Hamburger BürgerInnen, um an den Beginn der großen Herbstdeportationen jüdischer Menschen am 25. Oktober 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Lodz) zu erinnern.

Der Zug in Hamburg

Am 24. März 2008 (Ostermontag) kommt der Zug der Erinnerung für eine Woche auch nach Hamburg und wird am Ostermontag auf dem Hauptbahnhof und vom 25. – 29. 03.2008 auf dem Bahnhof Altona öffentlich zugänglich sein. Es handelt sich dabei um eine Dampflok mit mehreren historischen Waggons, in denen sich eine Ausstellung zum Schicksal der deportierten Kinder – mit einer ergänzenden Ausstellung über die Kinder vom Bullenhuser Damm – befindet. Im dritten Bahnwaggon sollen insbesondere Schülerinnen und Schüler zur Spurensuche nach den aus Hamburg deportierten Kindern angeregt werden.

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Die Ausstellung im Zug

In den beiden Waggons werden zwei Ausstellungen zu sehen sein: Die Dauerausstellung des Vereins Zug der Erinnerung zu den Deportationen und den Schicksalen der deportierten Kinder und eine Ausstellung der Hamburger Arbeitsgruppe, die über die Situation in Hamburg informiert.

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Spurensuche

Alle geschichtsinteressierten HamburgerInnen, insbesondere SchülerInnen sind aufgerufen, sich auf regionale Spurensuche nach ZeitzeugInnen oder Überlebenden, nach Dokumenten, Fotos und Briefen der Kinder zu begeben. All dies wird im Zug der Erinnerung gesammelt. Sämtliche Dokumente sollen am 8. Mai 2008 dann in einer symbolischen Aktion dem Museum KL Auschwitz in Oswiecim übergeben werden.

Fotos: jörg stange | gfok

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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Betr.: Abschiebungen

[HB] „Alle Roma bleiben hier!“

Heute demonstrierten in Bremen bei strahlendem Sonnenschein 500 – 700 Menschen gegen die geplante Deportation von bis zu 12000 Roma aus Deutschland in den Kosovo.
„1 – 2 – 3 – 4 – Alle Roma bleiben hier!“ war wohl die meistgerufene Parole auf der Demonstration, die gegen 14.30 Uhr vom Bremer HBF in Richtung Innenstadt startete. Die Route verlief über das Herdentor, die Knochenhauerstrasse, am Brill, durch die Obernstrasse, über die Domsheide, Violenstrasse und endete auf dem Domshof. Die Demonstration wurde von einem mäßigen Polizeiaufgebot begleitet, die BeamtInnen beschränkten sich aber, nach meinen Beobachtungen, auf Maßnahmen zur Verkehrssicherheit.

Die DemonstrationsteilnehmerInnen kamen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum, von engagierten BürgerInnen, über linksalternativen SzeneanhängerInnen, antifaschistischen und antirassistischen Gruppen und erfreulich vielen MigrantInnen mit ihren Kindern. Der Demonstrationszug bot so ein friedliches, buntes Bild, was zu einer positiven Außenwirkung beitrug. Am Rande der Demonstration wurden viele Flugblätter verteilt und Aufkleber verklebt, sodass die interessierten PassantInnen mit Hintergrundinformationen über den Sinn der Aktion aufgeklärt wurden.

Während der Demonstration kam es zu zwei kleineren Zwischenfällen. So mussten zu Beginn der Auftaktkundgebung zwei provozierende, alkoholisierte und wahrscheinlich „verirrte“ Typen, einer trug ein „Eisernes Kreuz“ Tattoo, aus der Demonstration gebeten werden. Diese kamen der freundlichen, aber bestimmten, Aufforderung die Kundgebung zu verlassen nach kurzer Diskussion nach. An der Domsheide provozierten dann am Rande der Demonstration drei ebenfalls alkoholisierte Fußballfans mit ‚Schland-Rufen und dem Zeigen des Hitlergrußes. Sie verließen den Schauplatz aber mit den Beinen in der Hand, als sich einige junge AntifaschistInnen näherten.

Insgesamt war es heute eine erfolgreiche Demonstration, die bei schönem Wetter mitten in der Innenstadt ihre Wirkung entfalten konnte.

Weitere Informationen zur Thematik finden sich unter:
http://www.alle-bleiben.info

http://de.indymedia.org/2010/08/288159.shtml

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Abschiebungen in Frankreich

Dear All,

We invite you to the protest of solidarity with the Roma who have been deported in recent weeks in Romania and Bulgaria, but as citizens of the European Union have the right to reside in the territory of France.

Protest walk will start in a peaceful gathering in Belgrade on Saturday 4th September 2010th in Pionirski Park at 2PM; then next stop will be the French Embassy, it will end up in front of the European delegation in Serbia.

There is expansion of racism in Europe, and the last statement of the French President Sarkozy has officially announced racism towards the Roma and criminalized an entire people. French authorities have denied hospitality to hundreds of Roma and made the decision to deport them in the home countries; by that act President Sarkozy has violated law on free movement of citizens of the European Union. On 4th September in many European cities the similar protests will be held to express solidarity with the deported Roma, and to protest against any serious manifestation of racism against Roma across Europe. On the same day in France, many organizations will gather at the Place de la République in Paris and say „NO“ racism, human rights violations and discrimination.
This day was chosen as a historical reminder of the French Republic, and benefits that French revolution brought into it, the idea Equality, Brotherhood and Freedom.

Hereby, we are sending to all organizations and individuals a declaration of solidarity in front of the Roma Solidarity Movement, Roma NGOs, representatives of Roma political parties and intellectuals, with the hope that it will help to stop the drastic violation of human rights of Roma and recalled the obligations of the European Union about the respect of all the signed conventions, declarations and resolutions.
We hereby invite all interested organizations and individuals who can join the movement through the signatures of support and solidarity with the Roma to sign the Declaration regarding the deportation of Roma from France at the following address:

http://www.ipetitions.com/petition/romasolidarity/

Entire Declaration is available here:
http://romasolidaritymovement.wordpress.com/

It is our civic duty to point out with the clear the requirements against racism and deportation to institutions and countries of the European Union, that Roma are people in Europe, and that the racist persecution of any people must not be tolerated.

Show your solidarity and express your opposition to racism – join the protest!

Roma Solidarity Movement

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Presseschau

„Den französischen Gernegroß in die Schranken gewiesen“

Mit seinen Äußerungen zur Roma-Politik hat Frankreichs Präsident Sarkozy auf dem EU-Gipfel Politiker und Medien-Öffentlichkeit gegen sich aufgebracht. Eine Presseschau
http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-09/sarkozy-roma-presseschau

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Migration | 19.10.2010

Schock für Hamburger Grüne

Flüchtlinge aus dem Auffanglager Horst besuchen die GAL. Dort ist man über den Besuch überrascht – und weist jede Mitschuld an den Missständen im Lager von sich. VON STEFFI HENTSCHKE
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/schock-fuer-hamburger-gruene/

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Oktober 1, 2008 at 11:43