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Archäologen finden 3.700 Jahre altes Gesetzesfragment außerhalb Mesopotamiens

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»Hammurapi«  2001, jst, gfg Ausstellung: »Wildnis Wermut Wissenschaft« M6, Puzzelink

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dradiokultur

Archäologen finden 3.700 Jahre altes Gesetzesfragment außerhalb Mesopotamiens

Der Kodex von Hammurabi gilt als einer der ältesten Gesetzestexte der Welt. Nun haben Archäologen in Israel eine Tonscherbe mit Inschriften gefunden, die dem Fragment des 3.500 Jahre alten Regelwerks ähnlich sind. Die Wissenschaftler entdeckten die Tonscherbe mit akkadischer Keilschrift im Norden des Landes. Wie der Ausgrabungsleiter von der Hebräischen Universität in Jerusalem sagte, ist es das erste Fragment, das außerhalb Mesopotamiens gefunden wurde. Es sei in der Zeit um 1.700 vor Christus entstanden. – Der Kodex von Hammurabi fordert unter anderem die Bestrafung „Auge um Auge“.  mehr


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Hammurapi bzw. Hammurabi war von 1792 bis 1750 v. Chr. (mittlere Chronologie; † 1750 v. Chr.) der 6. König der ersten Dynastie von Babylonien und trug den Titel König von Sumer und Akkad.

[..] Berühmt geworden ist Hammurapi jedoch für die älteste vollständig erhaltene Rechtssammlung, den Codex Hammurapi. Dieser umfasste einen Prolog, die 282 Gesetzesparagraphen und den Epilog, aufgezeichnet wurde er unter anderem auf einer ca. 2,25 m hohen Stele (ein freistehender Pfeiler) aus Diorit.

Die Stele wurde 1902 bei Ausgrabungen in Susa gefunden. Ihr ursprünglicher Standort ist unbekannt, vermutlich wurde sie von einem Eroberer aus einer babylonischen Stadt geraubt. Die Stele von Susa befindet sich heute im Louvre in Paris. Eine Kopie kann im Pergamonmuseum in Berlin besichtigt werden.

Hammurapis Rechtssammlung war keineswegs einzigartig. Bereits 300 Jahre zuvor schuf der sumerische König Ur-Nammu ein ähnliches Werk, und etwa 150 Jahre vor Hammurapi ließ Lipit-Ištar, König von Isin, ebenfalls eine Stele beschriften. Beide Werke sind aber nur fragmentarisch erhalten. Hammurapis Schriften wurden dagegen vielfach aufgezeichnet. In der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive hat sich eine Abschrift auf Tontafeln erhalten. Jedoch lassen sich keine Einflüsse auf andere Rechtskreise nachweisen. Die allgemeine Hochschätzung galt nicht dem Recht, sondern dem literarischen Kunstwerk. mehr

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Written by medienwatch & metainfo

Juli 27, 2010 um 09:54

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