Kultur Telegramm(e) +++ Sammlung +++ Clips etc. & mehr
Foto + Text(o)ur: Jörg Stange, Gunnar F. Gerlach GfoK Kunstarchiv
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Nacht
Kies und Geröll. Und ein Scherbenton, dünn,
als Zuspruch der Stunde. Augentausch, endlich, zur Unzeit:
bildbeständig,
verholzt
die Netzhaut – :
das Ewigkeitszeichen Denkbar:
droben, im Weltgestänge,
sterngleich,
das Rot zweier Münder. Hörbar (vor Morgen?): ein Stein,
der den andern zum Ziel nahm.
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Für Streichquartett (nach dem gleichnamigen Gedicht von Paul Celan)
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1 bis 8 = der gesamte Vortrag
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FRISE RAPID RABBIT: Sonntag, 17.4. 16-18h, Fotografieausstellung von Chen Shihong
RAPID RABBIT – BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN
Die Fotoausstellung von Chen Shihong mit Fotos aus Hangzhou sowie Animationen von Lev Yilmaz ist am Sonntag, den 17.04. von 16-18Uhr geöffnet.
Die Fotos des chinesischen Künstlers Chen Shihong weisen auf die Kluft hin, die zwischen den Vernetzten und den (noch) Ausgeschlossenen besteht – zumal in China, wo die Gegensätze unermesslich größer sind als im Westen. Die Clips des jungen Künstlers Chen Shihong stehen dabei für das ganz moderne China.
„Schlange & Löwe“, der 2.Block von RAPID RABBIT, befragt die neuen Möglichkeiten des Netzes zu künstlerischem, sozialem, politischem Austausch – ohne dabei aus dem Auge zu verlieren, dass die Global Community auch nur ein Modell ist.
Alle Infos auf www.raprab.net – zum Start des 2. Blocks generalüberholt und noch viel tierischer.
http://www.raprab.net/
http://www.frise.de/cms/3-0-Aktuell.html
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Hirnforscher
“Schule produziert lustlose Pflichterfüller”
Interview | Karin Riss, 15. April 2012 18:20 (Entschleunigtes Lehren)
Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther
TEXT + VIDEO Hier
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<object style=”height: 390px; width: 640px”><param name=”movie” value=”http://www.youtube.com/v/PWeF6lwg4aY?version=3″><param name=”allowFullScreen” value=”true”><param name=”allowScriptAccess” value=”always”></object>
Flashmop: RT’s Adam Kokesh brutally arrested for dancing at Jefferson Memorial
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Frankfurt | 26.03.2011
+++ Diebe erbeuten “Aquarelle” von Beuys mit Regenschirm + Schwan auf dem OP-Tisch +++
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,753364,00.html
Falsch einsortiert | 21.04.2011
+++ Deutsche Bank verbeizt(e) Beuys-Bilder +++
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,758485,00.html
+++Weltweite Ermittlungen: künftige Wertsteigerung eingebeizt +++
http://derstandard.at/1297821561653/Beuys-Bilder-aus-Deutscher-Bank-gestohlen
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Perspektiven Schwarzer Schwan ist Bild für Kontrollverlust
Von Joachim Goldberg
http://www.boerse-online.de/maerkte/meinung/goldberg/:Perspektiven–Schwarzer-Schwan-ist-Bild-fuer-Kontrollverlust/624472.html
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Kunst der kurzen Botschaft
POLIT-KUNST Picasso hat mit Plakaten für den Frieden geworben, Joseph Beuys für die Grünen. In Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg ist zurzeit eine Ausstellung über Künstlerplakate zu sehen, die viel über Kunst und Politik erzählt – und die Frage aufwirft, ob und wie beide zusammengehören VON MAXIMILIAN PROBST 09.04.2011
http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/?dig=2011%2F04%2F09%2Fa0122&cHash=a6af11682c
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Jagen leicht gemacht.
http://medienwatch.wordpress.com/biographien-treibjagd-in-papendorf/
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Kin Ping Meh – Fairy Tales (early version) 1970
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Umstrittenes Diner im April 2008
Merkels Abendessen für Ackermann vor Gericht
Berlin (RPO). Das Verwaltungsgericht Berlin befasst sich am Donnerstag mit dem umstrittenen Abendessen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann im Bundeskanzleramt im April 2008. Die Kläger, “Foodwatch”-Chef Thilo Bode und die Berliner Rechtsanwältin Katja Pink, sehen die Feier unter Lobbyismusverdacht, wie Bode in einem Interview sagte. 06.04.2011
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Merkels-Abendessen-fuer-Ackermann-vor-Gericht_aid_984688.html
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What’s this business with Africa
Eine Biofiktion Text: Oliver Gorf Konzept und Regie: Maryn Stucken Uraufführung LICHTHOF-Produktion
„Racism is like a Cadillac. A new model every year.“ (Malcolm X)
Mit Gilbert-André Ehoulan, Sönke C. Herm, Lebo Masemola, Charlotte Pfeifer, Jens Weisser und Abi Wallenstein (Musik)
Video: Sönke C. Herm Kostüme: Sonja Kraft Bühne: Marcel Weinand Licht: Isabel Amrath Musikalische Beratung: Mücke Quinckhardt Regiessistenz: Dunja Helmig, Svenja Meier Hospitanz: Mona Siegel
Premiere Freitag, 08. April 2011 (ausverkauft)
Vorstellungen:
Samstag 09. April um 20:15 Uhr
Sonntag 10. April um 19:00 Uhr
Donnerstag 26. Mai , Freitag 27. Mai, Samstag 28. Mai* jeweils 20:15 Sonntag 29. Mai um 19:00
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Beginn Do.-Sa. 20:15 Uhr, So. 19:00 Uhr
Afrika, Sehnsuchtsort und Projektionsfläche der Europäer. Kolonialisten, Freiheitssucher, Entwicklungshelfer, Touristen, Geschäftemacher – alle hinterließen ihre trennenden Spuren. Südafrika ist das Symbol für die Überwindung der Rassentrennungen. Nelson Mandela! Rainbow Nation! Fußball-WM! Aber ist es so einfach? Eine wahre schwarz-weiße Liebesgeschichte mit einem Hauch von “Casablanca” in Südafrika ist Angelpunkt einer Suche nach Antworten. Schmerzhafte Versuche, einander “in die Augen zu schauen”. Schauspieler, Musiker und Tänzer aus Europa und Afrika erzählen eine Geschichte jenseits von Jenseits von Afrika – mitten ins Herz der Integrationsdebatten.
Die LICHTHOF Freunde und Förderer laden ein: Am 28. Mai findet nach der Vorstellung ein Publikumsgespräch mit der Theaterkritikerin Elisabeth Burchhardt (NDR 90,3) statt.
Freitag, 08.04. Samstag, 09.04. Sonntag, 10.04. Donnerstag, 26.05. Freitag, 27.05. Samstag, 28.05.Sonntag, 29.05. | für die Termine keine Gewähr !
http://www.lichthof-hamburg.de/
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Studie der Otto-Brenner-Stiftung
Irre: BILD ist gar keine Zeitung
Ein Ex-DGB-Sprecher und ein Ex-FR-Chefredakteur haben die Euro-Berichterstattung der “Bild”-Zeitung untersucht. Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus. VON Steffen Grimberg
http://www.taz.de/1/leben/taz-medienkongress-2011/artikel/1/irre-bild-ist-gar-keine-zeitung/
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„wasche meine Hände“
eine räumliche Inszenierung von Judith Haman
6. April 2011 – 30. Mai 2011
Kunst in der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg
Ärztehaus Hamburg Humboldtstrasse 56, 22083 Hamburg – www.kvhh.de
Mo-Do 8-16 Uhr und Fr 8-15 Uhr
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“Ja, ihr feinen Kunstrichter! Fragt nur immer, was Wahrheit ist, und greift nach der Thür, weil ihr keine Antwort auf die Frage abwarten könnt – eure Hände sind immer gewaschen, es sey, daß ihr Brodt essen wollt, oder auch, wenn ihr Bluthurtheile gefällt habt – fragt ihr nicht auch: wodurch ihr die Natur aus dem Wege räumt?” (Johann Georg Hamann, 1762, aus seiner Aesthetica in nuce)
2009 wurde das Buch “Mit aller Kraft verdrängt – Entrechtung und Verfolgung nicht arischer Ärzte in Hamburg” von Frau Dr. Anna von Villiez in der KVH vorgestellt.
“wasche meine Hände” setzt sich mit dem Bild der Täter auseinander und versucht, sich der eigenen Haltung zur Geschichte und Gegenwart bewusst zu werden.
Eröffnung: Mittwoch, 6. April 2011, 18.30 Uhr
Begrüssung: Dieter Bollmann, Vorstandsvorsitzender der KVH
Einführung: Rahel Puffert, Kulturwissenschaftlerin
Das Projekt wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Nord
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ai weiwei [hsü wei]
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FOR IMMEDIATE RELEASE: Over 130 Artists Call for Guggenheim Boycott over Migrant Worker Exploitation
(New York, March 16, 2011) A group of leading artists, curators, writers, and others launched a boycott of Guggenheim Abu Dhabi today over the exploitation of foreign migrant workers building the museum on Saadiyat Island, the United Arab Emirates:
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Die Folgen des Tsunamis: Helfen in der Hölle
Trümmer, nichts als Trümmer: Das Ausmaß der Zerstörung in Japan schockiert selbst hartgesottene Katastrophenhelfer – und bringt ihre Arbeit an die Grenzen des Machbaren.
http://www.stern.de/panorama/die-folgen-des-tsunamis-helfen-in-der-hoelle-1663447.html
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memo
Zehn Jahre Städtepartnerschaft Hamburg und Osaka
„Du triffst Deinen Traum“
http://medienwatch.wordpress.com/zehn-jahre-stadtepartnerschaft-hamburg-und-osaka/
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Vattenfall: Kabelschaden
Stromausfall im Bundestag – Toiletten gesperrt
„Achtung, hier spricht die Polizei. Wegen des Stromausfalls ist die Benutzung der Toiletten bis auf weiteres zu unterlassen.“
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“This is a Class War”: Michael Moore Calls for Renewed Pro-Democracy Movement as Anti-Union Bills Approved in Wisconsin and Michigan”:
http://www.democracynow.org/2011/3/10/this_is_a_class_war_michael
“Outrage in Wisconsin: Thousands Flood Capitol After GOP Strips Public Workers of Bargaining Rights in Surprise Senate Vote”:
http://www.democracynow.org/2011/3/10/outrage_in_wisconsin_thousands_flood_capitol
“Walkouts, Bank Boycotts and Recalls: Wisconsin Protests Intensify as Union-Busting Legislation Pushed through State Assembly”
http://www.democracynow.org/2011/3/11/walkouts_bank_boycotts_and_recalls_wisconsin
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Rüstung: Wie Deutschland Gaddafi unterstützt
http://medienwatch.wordpress.com/rustung-wie-deutschland-gaddafi-unterstutzt/
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Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes
Dokumentarfilm “Gekaufte Wahrheit” Wissenschaftsglaube, ein wenig durchgerüttelt
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[..] Am schlimmsten für ihn war die Erkenntnis, dass viele Wissenschaftler keine Wissenschaftler sind: Als Handlager der Industrie veröffentlichen sie fadenscheinige Studien. Weil sie geldgierig sind und voller Angst [..]
http://www.zeit.de/kultur/film/2011-03/film-gekaufte-wahrheit
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Roman
Beim Künstler wird Houellebecq auf einmal weich
Michel Houellebecq hat ein Buch über den Kunstbetrieb geschrieben. Darin verabschiedet der Provokateur seine Paria-Haltung. Tilman Krause|
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12849907/Beim-Kuenstler-wird-Houellebecq-auf-einmal-weich.html 17.03.2011
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Mittwoch, 2. März 2011 | 20h | Filmbesprechung | Mariola Brillowska
DES TEUFELS KINDER
„Die provokativ-feministische“ Animationsfilmerin, Dichterin, Performancekünstlerin und Professorin Mariola Brillowska widmet sich in ihrer Arbeit DES TEUFELS KINDER dem Konzept der Familie und führt hierzu sechs literarische Texte zusammen. Als „Zukunftspräsidentin des Vereinigten Universums“ nimmt Brillowska den mutigen Zuschauer mit auf eine bizarre Reise von Lodz in Polen über Israel, Finnland, die Ukraine und das afrikanische Spanien zurück in den Norden nach Deutschland. Sie präsentiert ihm Geschichten von früh erwachender Sexualität, Gewalt und ambivalenten Formen der Lust.“ mehr
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Beuys über Beuys
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Man Rays Ethik des Sehens
Schirmer/Mosel veröffentlicht in Kürze einen großen Bildband zur Porträtkunst des amerikanisch-französischen Surrealisten und Hans Dampf in allen Gassen Von Jacques Schuster
http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article12785866/Man-Rays-Ethik-des-Sehens.html
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Neues aus der Anstalt
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Innenbehörde erlässt Innenstadtverbot für die Kundgebung gegen Neo-Nazis auf dem
Gänsemarkt
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Songs für die Menschenrechte “Gegen Ausbeutung und Unterdrückung”: Zum 100 jährigen Geburtstag für Elsa Werner: Esther Bejarano und Band im Theater Polittbüro in Hamburg 20.02.2011
http://medienwatch.wordpress.com/polittburo-zum-100-jahrigen-geburtstag-fur-elsa-werner/
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Stéphane Hessels Pamphlet
Empört euch!
Er kämpfte in der französischen Résistance, war später Diplomat und weiß die republikanischen Ideale hochzuhalten. Und seit kurzem ist Stéphane Hessel auch Autor eines schmalen Bestsellers: Auszüge aus seinem Pamphlet „Empört euch!“, das Frankreich bewegt:
http://www.faz.net.
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Ahlhaus vertritt CDU-Minderheitsmeinung bei Kita-Gebühren, Kultur- und Sozialkürzungen
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Plagiatsvorwurf | 16.02.2011
Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgepinselt haben
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,745825,00.html
Plagiatsvorwurf gegen Verteidigungsminister Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben
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Die Les Paul füllt leere Räume: Gary Moore ist tot
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Eröffnung: Freitag, 25. Februar 2011, 19 Uhr
REPROSPEKTION
// froh und frunter
Läßt sehen: Llaura I. Sünner
Läßt hören: Gunnar F. Gerlach
Eröffnung: Künstlerhaus Bergedorf
Freitag, 25. Februar 2011, 19 Uhr
http://medienwatch.wordpress.com/reprospektion-froh-und-frunter/
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BLAU – zimmer für kunst und andere | Filmabend mit Peter Sempel
Filmabend am 09.02.11, 20:00
‘Seine filmischen Arbeiten sind komplexe Gebilde, die das Medium immer wieder neu ausloten und sich an den Grenzen zwischen Dokumentarfilm, Bild- und Soundcollage bewegen. Die Filme werden auf internationalen Filmfestivals gezeigt, von ihm selbst in Programmkinos und Kunstinstitutionen vorgeführt oder auf 3sat-tv ausgestrahlt. In ‘Die Ameise der Kunst’ begleitet er mehr als 50 Kulturschaffende und Künstler wie Jonathan Meese, Daniel Richter und Herbert Volkman in ihren Ateliers, auf Ausstellungseröffnungen, als Teil einer internationalen Kunstszene, kombiniert z.B. auch mit der Tänzerin ‘Große Arabeske, zweite Position’ – eine Plastik von Edgar Degas aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle. Der ‘Musikfilm in Collageform’ taucht in verschiedene Kunstwelten ein’. –Fritz Ostermayer [::]
http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/index.php?id=24&tx_kbeventboard_pi1[evt]=50
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Peter Sempel
Geboren 1954, wuchs in Australien auf und kehrte 1968 nach Deutschland zurück, wo er an der Universität Hamburg Literatur und Sport studierte. Seit 1981 arbeitet er als Filmemacher und Fotograf. Er lebt in Hamburg.
BLAU – zimmer für kunst und andere – wird gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien.
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Der Taktstock war vergiftet
Gruselig melancholische Nachtgeschichten liest aus ihrem Buch
Gisela Moes
Der Taktstock war vergiftet:
Schambes, der alte Narr
Ruhe Sanft
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Zwischen den einzelnen Geschichten ertönt mittelalterlicher Gesang von Maya Mos, begleitet von Andreas Wolf und Peter Hermsen oder Maya und die Doctores
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Kulturhaus Sternchance
Schröderstiftstrasse 7
Lesung Freitag 28. Januar 20 Uhr 2011 [ Eintritt 5 € ]
http://medienwatch.wordpress.com/gruselig-melancholische-nachtgeschichten-mit-gift-im-taktsock/
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Wortakrobaten: Autorenlesung im Theater foolsgarden
mit Gisela Moes und Maya Mos 4. 3. 2011 um 20.30 Uhr
http://medienwatch.wordpress.com/wortakrobaten-autorenlesung-im-theater-foolsgarden/
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Plagiatsvorwurf Dr. iur. a. D. von und zu Guttenberg
[...] Bleiben die verärgerten Journalisten in der Bundespressekonferenz: Statt Guttenbergs Stellungnahme bekamen sie zu hören, welche Termine die Kanzlerin in der nächsten Woche wahrzunehmen gedenkt. Als verlesen wurde, dass Angela Merkel am Dienstag Faschings-Prinzenpaare aus ganz Deutschland empfangen wird, reichte es den meisten: Sie verließen demonstrativ den Saal =
http://www.sueddeutsche.de/politik/guttenberg-nimmt-zu-plagiatsvorwurf-stellung-doktor-a-d-guttenberg-1.1061966
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Ahoj Savoy : Kino in St. Georg – für das ganze Hamburg!
Die Projektinitiative zum Erhalt des Savoy-Kinos am Steindamm als kommunales Filmtheater und Stadtteilzentrum für audio-visuelle Kultur stellt sich vor
http://medienwatch.wordpress.com/ahoj-savoy-kino-in-st-georg-%E2%80%93-fur-das-ganze-hamburg/
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Video des Monats #63: Peter Sempel
KUNSTHALLE Wien | Videolounge
Bis 31. Jänner 2011
http://medienwatch.wordpress.com/kunsthalle-wien-video-des-monats-peter-sempel/
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Flyer Motiv-Wahl: Gunnar F. Gerlach, Motiv-Montage: Franziska Nast
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Der Kunstverein St. Pauli präsentiert:
UNTER DER TARNKAPPE DER KUNST –
Gedanken und Fragen zu Kunst und Politik vom 19. Jahrhundert bis zum Recht auf Stadt
ein kleiner Vortrag von und mit GUNNAR F. GERLACH
am Freitag den 5. November 2010 ab 16:32 Uhr
VORTRAGSBEGINN 19:00 Uhr
Kunstverein St. Pauli CONTAINER
Hafenstraße 89 (Höhe: Strand Pauli)
20359 Hamburg, http://www.ferein.net
Tel. 0175/4121241 o. 0176/24010152
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Bitte beachten: Der Vortrag von Gunnar F. Gerlach muß leider aus Krankheitsgründen am Freitag, den 5.11. ausfallen, wird aber nach Genesung nachgeholt. Neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
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08 2010
Tretjakow in Argentinien
Faktographie und Operativität in der Avantgarde der sechziger Jahre
Jaime Vindel
„Verum ipsum factum“ (Giambattista Vico, Dell’antichisima sapienza italica, 1710)
Die Konzepte der „Faktographie“ und der „Operativität“ waren zwei der Grundvoraussetzungen und treibenden Kräfte für die Entstehung des sowjetischen Produktivismus. Ihr Hereinbrechen bedeutete eine Veränderung der künstlerischen Praxis, die sowohl die Struktur der Werke als auch ihre soziale Funktion betraf[1]. War für erstere das „Schreiben der Geschichte“ das oberste Ziel der Kunstpolitik, so prognostizierte letztere ein neues Modell der Wirksamkeit, das danach strebte, die vom Regime der mimetischen Kunst auferlegten Restriktionen zu überwinden (Fore 2006: 3-4).
http://eipcp.net/transversal/0910/vindel/de
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»Kurze Schatten« von Gerd Roscher«
Filmabend
15. Dezember 2010, 20:30
Im Jahr 1858 fährt Albrecht Roscher von Hamburg nach Sansibar. Er hat gerade seine Doktorarbeit über die Karte des Ptolomäus und die Entdeckung der Nilquellen geschrieben und will nun, ausgestattet mit einem Stipendium des bayrischen Königs, die dort entwickelten Thesen zur Lage der Nilquellen empirisch begründen. Große Hoffnungen hatten den jungen Wissenschaftler nach Ostafrika begleitet, er könne der bedeutsamste deutsche Afrikaforscher werden. “Ich verweigere für mein Unternehmen nicht, alles aufs Spiel zu setzen.” Den Menschen aber, so schreibt er aus Sansibar, könne “nichts so ruinieren wie Unruhe, insbesondere bei Entdeckungsreisenden, welche alles am Ende ertragen lernen, aber durch das ewige Gefühl der Unruhe aufgerieben werden.” Er ist nur 23 Jahre alt geworden.
© GEBRUEDER BEETZ FILMPRODUKTION 2005
Gerd Roscher
Geboren 1943, Studium der Germanistik und Philosophie in München und Frankfurt (bei Negt, Adorno). Seit 1972 Professor für Dokumentarfilm und Video an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In dieser Funktion Betreuer vieler heute bekannter FilmemacherInnen.
http://www.gerdroscher.net
http://www.blau-zimmerfuerkunst.de/
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Hamburger werden “unfassbar langweilig” Dradio Hören
Maler Daniel Richter attackiert Kulturpolitik in der Hansestadt
Daniel Richter im Gespräch mit Britta Bürger
Er hat Hamburg den Rücken gekehrt – aus Frust über die Kulturpolitik: Der renommierte Maler Daniel Richter klagt über die “Logik der Kapital-Akkumulation” in der Hansestadt und prophezeit fade Zeiten für die Hamburger Kulturszene.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1352123/
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Der andere Designbegriff mehr
Gun Collection gegen Rüstungsproduktion
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Argentinien: Fabriken ohne Chef
2000 Unternehmen gingen in Konkurs, das Geld schmolz den Unternehmern und den kleinen Sparern unter den Händen weg.
Von Laurent Cibien, Alain Guillon und Claude Clorennec ARTE GEIE – Frankreich 2009
ARTE Reportage
http://videos.arte.tv/de/videos/argentinien_fabriken_ohne_chef_-3236562.html
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Ein Leben wie eine Autobahn
Die Mezzosopranistin Karolina Gumos
Von Vera Block
Als Karolina Gumos an die Hanns-Eisler Musikhochschule in Berlin kam, war sie vor allem vom Selbstbewusstsein ihrer Kommilitonen überrascht. Die junge Polin war nämlich von Hause aus gut geschult in Sachen Understatement. Mittlerweile gehört die Sängerin zum festen Solistenensemble der Komischen Oper.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1346678/
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Christoph Grau:
Pantheon Projekt
Eine Serie von 47 knappen Texten, begleitet von sehr, sehr vielen, teils merkwürdigen Abbildungen, die das Rund des Pantheons in Rom umkreisen, mal fortschweifend sich weit entfernend, mal im Kuppelauge des Gebäudes um die eigene Achse kreisend.
Ein seltener Fall von Gebäude-Minne, denn wer (sieht man von Architekturhistorikern einmal ab) trägt zu einem kolossalen Steinhaufen über 35 Jahre lang Gedanken zusammen, ohne je deutliche Zeichen von Gegenliebe zu erwarten.
Freunde, Kinder, streunende Hunde und Schüler werden in einer Art Initiationsritual vom unermüdlichen Autor Christoph Grau ins Pantheon nach Rom geschleppt, welches die unterschiedlichsten Ansteckungsszenarien der nämlichen Faszination zeitigt.
Der größte Zentralraum der antiken Baukunst, der von einem einzigen Zyklopenauge in der Kuppel erhellt wird, als Seelenarchitektur. Ja, es handelt sich bei diesem Buch durchaus auch um eine Autobiografie – nein, ein kleiner Saal hätte es nicht getan – man muss die Informationen nur hinter den Säulen hervorjagen, sie neigen allerdings dazu, sich in die Kuppel hinauf zu verflüchtigen.
Ständig erneut befeuert durch DAS kugelförmige Gebäude wird in diesen Text-Bild-Kombinationen von Christoph Grau das Im-Kreis-Denken zum größten Vergnügen, welches jeden Leser auf je eigene, neue, universale, alberne oder gar philosophische Umlaufbahnen schicken wird.
Christoph Grau: Pantheon Projekt
Hardcover mit Lesebändchen
600 Seiten mit unzähligen farbigen Abbildungen
ISBN: 978-3-941613-30-0
Textem Verlag 2011
28 Euro
Bestellen unter versand(at)textem.de
Auslieferung für Buchhändler: SOVA, Frankfurt
Dienstag, 30. November, ab 19 Uhr
Buchpräsentation des Textem Verlags
Dorothea Schlueter
Galerie, Nobistor 36
22767 Hamburg
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Julian Assange (Foto: Espen Moe) Text-Collage + sw-modus jst
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Denn sie wissen nicht, was sie tun
Hamburgs Kulturpolitiker lassen selbst Flaggschiffe wie Kunsthalle und Schauspielhaus bloss noch dümpeln | 6. Dezember 2010
In vielen Städten ist die Kultur von Sparzwängen bedroht. Als besonders unangenehm jedoch fällt auf, wie Hamburg damit umgeht. Konzeptlose Kulturpolitik und verblasenes Stadtmarketing bilden eine Allianz der Fachfremden. Joachim Güntner
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/denn_sie_wissen_nicht_was_sie_tun_1.8572122.html
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TIME MASTERS: Dream of Lake
Linn Schröder & Katharina Fengler
4. – 19. Dezember 2010
*DJ Rudi Aquarell (live), Karotten-Ingwer-Suppe, Bar und Lagerfeuer
Mit ihrer Installation Dilettanten der Zeit initiierten Katharina Fengler und Linn Schröder 2009 ihre Zusammenarbeit als Time Masters: „Ein kurzzeitiges Asyl für die Dilettanten der Zeit, welche verschollen im beschleunigten Raum Ruhe finden können – um gleich wieder fortgerissen zu werden, von den Zeichen, die nicht ihre sind.“ (Armin Digging aus: Zeitsetting, Hamburg 2009)
Für die Ausstellung im Künstlerhaus Sootbörn werden jene „Zeichen, die nicht ihre sind“ erneut verkehrt; aus dem bekannten Lake of Dreams in Las Vegas wird die Installation Dream of Lake. Der Titel, welcher eigentlich ein Versprecher ist, lässt annehmen, dass mit „Lake“ nicht irgendein See gemeint ist, sondern etwas mit der Logik der Sprache nicht Fassbares, eine Leerstelle, die einen Namen bekommt, eine vergessene Person oder ein Ort, dem kein Punkt auf keiner Landkarte zuzuweisen ist. Die Installation der beiden Künstlerinnen zeigt ein virtuoses Zusammenspiel von Werken, die teils getrennt entstanden sind und teils gemeinsam erstellt wurden und nicht nur unterschiedliche Schaffensprozesse, sondern auch verschiedene Ebenen des Bewusstseins widerspiegeln.
Linn Schröders Fotografien der Serie To Bejewel erzeugen eine unheimliche Vertrautheit und wirken dabei wie Szenen eines Roadmovies, gepaart mit Alfred Hitchcock und Alice im Wunderland. Sie entstanden in Las Vegas, einer Stadt, bei der man schon nach kurzem Aufenthalt Gefühl für Raum und Zeit verliert. Katharina Fenglers Tintenkleckszeichnungen der Serie Island of Kindness wirken hypnotisch, lassen archetypische Formen erkennen, um sich im gleichen Moment wieder jeglicher Definition zu entziehen.
Darauf treffen grotesk wirkende, großformatige Malereien, die sich an Filme wie Suspiria (1977) oder Get Him to the Greek (2010) anlehnen und von beiden Künstlerinnen gemeinsam in einem experimentellen Arbeitsprozess geschaffen werden. Alles zusammen verschmilzt zu einem liebevoll angelegten, fantastischen Unbehagen, und wandert die Aufmerksamkeit des Besuchers einmal auf den Boden, fallen ihm vielleicht die Pfützen auf, die aus Tür und Heizkörper quellen …
Katharina Fengler, geb. 1980, lebt und arbeitet in Zürich, Berlin und Hamburg. Neben der Realisation von Mixed-Media-Installationen arbeitet sie mit performativen Aspekten, wie bei dem Kino-Event “Dead We Act in Molecules” im Kino Metropol 1 in Zürich (2008) oder “First Days of Disco” im Ausstellungsraum ‘ywao’ in Zug (2010) .
Linn Schröder, geb. 1977, lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin. Die Bilder der Serie “To Bejewel” werden parallel bis zum 23.1.2011 in der Ausstellung “Die Stadt. Vom Werden und Vergehen” im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern in München gezeigt. Außerdem vom 14.1.2011 bis 27.2.2011 in der Galerie Charles de Jonghe in Brüssel.
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Vernissage: Freitag, 3. Dezember 2010 ab 18h*
Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg
Sootbörn 22
22453 Hamburg
U2 bis Niendorf-Markt, Metrobus 5 bis Vogt-Cordes-Damm
http://linn.katharina.in
http://www.kuenstlerhaus-sootboern.de/3.htm
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Peinliche Fragen wegen Fritzenkötter
NEUWAHL SPD-Opposition setzt Senat mit Fragen zu den Aufgaben des Ahlhaus-Beraters unter Druck | 04.12.2010
http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2010%2F12%2F04%2Fa0140&cHash=e1e5ae5623
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“Auferstanden aus Ruinen” versus “Deutschlandlied”
Betr.: CDU-PR Mann Andreas Fritzenkötter. Peinlicher Zwischenfall: Rollen – pardon (!) Bänder(ver)tausch bei einer Wahlkampfveranstaltung mit dem Bundeskanzler Helmut Kohl
Spiegel MEMO 12.11.1990
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13503025.html
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Geschichtsmythen
“Napoleon und Europa. Traum und Trauma”
Eine deutsche Ausstellung demaskiert Napoleon I.
Der Korse brachte nicht nur den Code Civil, sondern auch millionenfachen Tod. Frankreich zögert und zeigt die Ausstellung später. Stefan Koldehoff | 17.12.2010
http://www.bundeskunsthalle.de/
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ero(T)icatoxicologia / dradiokultur:
… und Beethoven radierte !
http://medienwatch.wordpress.com/geschichtsmythen-napoleon-und-europa-traum-und-trauma/
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Lotterbett und Revolution
KUNST Eine deutsch-französische Ausstellung im Wolfsburger Kunstverein nimmt sich der neuen Lust an der Gemeinschaft an und entdeckt deren Vielseitigkeit: Mal wirkt sie kuschelig-affirmativ, mal subversiv : BETTINA MARIA BROSOWSKY
Die Ausstellung Communauté / Gemeinschaft ist noch bis zum 6. 2. 2011 im Kunstverein Wolfsburg zu sehen
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2010/12/01/a0032&cHash=9e1914a7f0
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Wikileaks-Gründer: Julian Assange – Der Gegenverschwörer
“Hier ist nun die Wahrheit, die Sie frei machen wird. (…) Und angesichts dieses Gefühls Segensworte zu sprechen für die Profite und Propheten der Wahrheit, für die Befreier und Märtyrer der Wahrheit, für die Voltaires, Galileos und Principias der Wahrheit, für die Gutenbergs, Marconis und Internets der Wahrheit, für die Serienmörder der Täuschung, jene brutalen, getriebenen und besessenen Bergleute der Wirklichkeit, die jedes vermoderte Gebäude zerschmettern, zerschmettern, zerschmettern, bis alles in Ruinen liegt, für die Saat des Neuen.” Julian Assange, letzter Eintrag in seinem Blog iq.org, 29. August 2007, Wikileaks
“[C]ast blessings on the profits and prophets of truth, on the liberators and martyrs of truth, on the Voltaires, Galileos, and Principias of truth, on the Gutenburgs, Marconis and Internets of truth, on those serial killers of delusion, those brutal, driven and obsessed miners of reality, smashing, smashing, smashing every rotten edifice until all is ruins and the seeds of the new.”
Assoziation an Comte Lautréamont: “Der schwarze Engel Maldoror”
http://pajamasmedia.com/michaeltotten/2010/11/30/an-engine-of-chaos/
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-gruender-julian-assange-der-gegenverschwoerer-1.1031477
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Hören: WikiLeaks – Willkommen auf Island
Die krisengeschüttelte Insel kann Aufklärung gut gebrauchen
Von Philipp Boerger
WikiLeaks-Gründer Julian Assange wird international gesucht, kann sich offenbar vorstellen, in Island Asyl zu beantragen – und Island freut sich darüber: Denn die Aufklärung von Korruption und Misswirtschaft tut Not:
[..] Nach der Finanzkrise hatte die isländische Regierung beschlossen, die freiheitlichsten Mediengesetze der Welt zu entwickeln – damit Korruption und Misswirtschaft in Zukunft früher aufgedeckt werden [..]
” … Where is Julien today?” – “Well that’s a mystery. No comment”. – “You are in touch with him?” – “Yes.”
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1333721/
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»Es versteht sich von selbst, dass das eigentliche Lebenselixier der Informationsgesellschaft die Freiheit ist. Erst durch diese Freiheit können Menschen in allen Teilen der Welt von Wissen profitieren, Journalisten ihre wertvolle Tätigkeit ausüben und Bürger ihre Regierungen zur Rechenschaft ziehen. Ohne das Recht, mittels Medien über Grenzen hinweg nach Informationen und Ideen zu suchen, sie zu empfangen und mit anderen zu teilen, wird sich die Informationsrevolution nicht entwickeln können. Und die angestrebte Informationsgesellschaft wird reines Wunschdenken bleiben.«
Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Vationen von 1997 bis 2006 = Impressum medienwatch
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Stuttgart 21: Schlichtung und Wahrheit
Heiner Geißler – wenig Mumm
Von Andreas Zielcke
Die Stuttgarter Tafelrunde war nur der Versuch, die Ohnmächtigen mit ihrer Niederlage zu versöhnen. Heiner Geißler hatte viel Chuzpe, aber wenig Mumm. Ein schlechteres Modell demokratischer Konfliktlösung kann es kaum geben.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/heiner-geissler-und-stuttgart-die-lizenz-zur-vollstreckung-1.1031587
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Parteienlandschaft in Deutschland
Die Grünen sind die neue CDU
Ein Kommentar von Heribert Prantl | 26.11.2010
Grün ist die gesellschaftspolitische Leitkultur der Bundesrepublik. Der Naturbezug hat offenbar die Religiosität abgelöst und die Grünen sind die neue CDU. Nichts scheint der Partei zu schaden. Solange sie nicht an der Macht ist:
http://www.sueddeutsche.de/politik/parteienlandschaft-in-deutschland-die-gruenen-sind-die-neue-cdu-1.1028484
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»Another Decade of California Color: Charles Arnold & The Missing i«
Es geht um eine Fälschung. In einem Katalog zur Ausstellung »A Decade of California Color« in der New Yorker Pace Gallery vom November 1970 fand sich eine Seite, die einen Künstler namens Charles Arnold und ein ihm zugeschriebenes Kunstwerk zeigt, die beide nicht in dieser Ausstellung vertreten waren. Eine Retusche auf dem Umschlag der Katalogmappe hatte das »i« von Charles Arnoldi verschwinden lassen, welcher damals der »wahre« Teilnehmer der Ausstellung war.
Das verschwundene »i« war Ausgangspunkt für die Recherche der dreiköpfigen Künstlergruppe Galerie C&V, die im Mai 2010 nach Los Angeles und zu einigen der 1970 an der Ausstellung beteiligten Künstlern führte. Die Ergebnisse dieser Spurensuche bilden den Kern der Ausstellung »Another Decade of California Color« in der Galerie Dorothea Schlueter, die auf den Tag genau 40 Jahre nach der Ausstellung in der Pace Gallery stattfindet.
Ausgehend von der Retusche eines einzelnen Buchstabens, reflektiert die Ausstellung »Another Decade of California Color«, wie eine leicht verschobene Mikrogeschichte kalifornischer Kunst der 1970er Jahre hätte aussehen können. Dabei treffen sich drei Blickrichtungen: die zeithistorische von 1970, die sich erinnernde der damals Beteiligten und der Blick einer heutigen Generation, welcher sich den 1970ern nur als Teil der Kunstgeschichte nähern kann.
Die lose Gruppe der Künstler der historischen Ausstellung »A Decade of California Color« zeichnete sich durch ihre Vorliebe für makellose, handgefertigte Oberflächen und die damals neuen Materialien wie Kunstharz, Polyester oder auch Sprayfarben aus. Seit kurzem erlebt diese kalifornische Kunst, oft als »light and space art« oder »finish fetish« bezeichnet, ein Revival und wird in zahlreichen Retrospektiven gezeigt. So haben einige der Künstler begonnen, Repliken ihrer Arbeiten von vor 40 Jahren herstellen zu lassen. Erste Adresse für die Produktion kalifornischer Kunst ist dabei die Werkstatt von Jack Brogan. Galerie C&V hat nun in ebendieser Werkstatt, die Anfertigung des auf dem gefälschten Künstlerblatt von Charles Arnold abgebildeten Kunstwerks »Untitled, 1970, colored wax on glass« in Auftrag gegeben und befragt mit der Rekonstruktion der Arbeit des fiktiven Künstlers Charles Arnold das heikle Thema Autorschaft und Authentizität.
Als weitere Bestandteile der Ausstellung wird in einem Super-8-Film nicht ohne Ironie über mögliche Produktionsweisen bei der Herstellung des Kunstwerks von Charles Arnold spekuliert. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Klischee des surfenden Künstlers, das mit der kalifornischen Kunst der frühen 70er Jahre untrennbar verbunden ist.
Ein Video verbindet Fragmente aus Gesprächen mit Zeitzeugen und Beteiligten der Ausstellung »A Decade of California Color« zu fiktiven Gesprächen, die ausgehend von der Person Charles Arnold auch Themen wie die Selbstdarstellung von Künstlern damals oder das Rauchen als Vernebelungstaktik verhandeln.
Von dem Fotografen Jerry McMillan, der Wegbegleiter der damaligen kalifornischen Künstlerszene war, sind Kontaktabzüge zu sehen, die sich in Nuancen unterscheiden von jenen, die durch ihre Veröffentlichung in Zeitschriften wie Artforum zu Ikonen wurden.
Zur Eröffnung erscheint ein Faksimile-Reprint der gefälschten Katalogmappe. Diese Lose-Blatt-Mappe wird, als Edition in kleiner Auflage, im weiteren Verlauf der Spurensuche durch kommentierende Blätter anwachsen.
Als Galerie C&V arbeiten Alexander Mayer, Jo Zahn und Jörn Zehe seit 2008 zusammen. Die Gruppe entstand nach der gemeinsamen Organisation des Ausstellungsprogramms zum Thema »Copieren und Verfälschen« im Künstlerhaus Frise, Hamburg. 2009 führte Galerie C&V diese Reihe mit der Ausstellung »Kommentar als selber was« in der Kunsthalle Exnergasse (Wien) fort.
Zum Ausstellungsende hat Galerie C&V eine Auswahl von Filmausschnitten über die West Coast sowie ihren Blick auf die Kunst zusammengestellt. Der ‘Finish Fetish Remix’ beginnt am Samstag um 18 Uhr.
….ist verlängert und bis zum Samstag, 27. November 2010, geöffnet.
http://www.c8v.de/missing_i/missing_frameset.html
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Weitere Informationen:
http://www.dorotheaschlueter.com oder http://www.the-missing-i.com
DOROTHEA SCHLUETER
GALERIE, NOBISTOR 36
22767 HAMBURG
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KunstHasserStammTisch* der noroomgallery präsentiert
Die fremde und seltsame Welt des Sakropop
Ein Abend mit und von Frank Apunkt Schneider (monochrom)
Freitag, 26. November 2010, 20.00 Uhr
Kirche der Stille, Helenenstraße 14a, Altona
Die Geschichte des Sakropop berichtet von der langen, zähen und tragikomischen Integration von Pop in die Kirche. Sakropop ist »neue Kirchenmusik mit Stilmitteln moderner Popularmusik«, so Martin Bubmann, der Diedrich Diederichsen der Szene. Er hat die zahllosen Widersprüche zwischen religiösem Dogmatismus und popkulturellem Freiheitsversprechen in sich aufgenommen und in eine adäquate Form gebracht: die möglicherweise am weitesten entfremdete Form von Pop überhaupt. Und damit natürlich schon wieder: Meta-Pop! Sakropop ist das vermutlich bizarrste Sub-Genres von Pop, praktiziert lediglich innerhalb einer beinahe unsichtbaren und völlig unvermittelbaren Subkultur. Eben: Incredibly strange music.
Frank Apunkt Schneider wird Höhepunkte seiner umfangreichen SakropopSammlung vorspielen und erläutern.
Frank Apunkt Schneider
*1969, lebt zurzeit als unfreier Autor, unfreier Lektor und unfreier Künstler
in Bamberg. Mitglied bei der KünstlerInnengruppe »monochrom« in Wien.
Darüber hinaus Autor von primär-, sekundär- und tertiärliterarischen Texten, schreibt u. a. für »testcard«, »Bad Alchemy« und »Intro«.
Bekleidungstip
In der Kirche ist es kühl, bitte wärmer anziehen, und es empfiehlt sich, dicke Socken zu tragen, da Schuhe in der Kirchenvorhalle bleiben müssen.
*der KunstHasserStammTisch der noroomgallery ist eine Plattform für performative Kunstkritik
Mit freundlicher Unterstuetzung der Behoerde fuer Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg
http://www.monochrom.at
http://www.noroomgallery.com
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LEMMY
05.dez. in CONTRA-sportsbar, Contastr.1, Eimsbuttel, 20:15
15.dez. im INDRA, Gr.Freiheit 64, St.Pauli, 21:15
…
100 min, von Peter Sempel
Lemmy Kilmister, Saenger und Bassist mit seiner band Motoerhead, specialguests u.a. Doro, Slim Jim, Brian May, Dieter Meier, Corey Parks, Nina C.Alice, Uriz v.Oertzen, Girlschool, und seine fans…)
Dieser Film zeigt Lemmy, wie man ihn kennt, laut, wild, humorvoll, politisch, genialsingend, und aber auch still und nachdenklich. Auf der Buehne, dahinter, davor, im Studio, in seinem Stammladen Rainbow,L.A., in seiner Wohnung, beim Spiel; ebenso Szenen seiner genialen Mitstreiter Phil Campbell an der Gitarre, und Drummerovermeister MikkeyDee.
(Drehs: L.A., Hamburg, Brakel, Berlin, Rostock, Belgien…, von 1998 bis 2005)
Songs u.a.:
Ace Of Spades, Overkill, Civil War, Born To Raise Hell, Orgasmatron, RAMONES, Sacrifice, 1916, Love Me Forever,…
http://www.sempel.com/sempel.html
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London: Hinweis = Plakat im Hintergrund neben Fahrstuhl: Axel Hoedt, Deichtorhallen etc. Fas(t)nacht: Mythen + Masken [:: ] [::]
http://medienwatch.wordpress.com/2010/12/04/eipcp-europaische-kulturpolitiken-vorausdenken/
Mythos und Ambivalenz der Bilder zwischen Wirklichkeit, Wahrheit und Wahn
http://medienwatch.wordpress.com/mythos-und-ambivalenz-der-bilder-zwischen-wirklichkeit-wahrheit-und-wahn/
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-DAS KOMBINAT-
PSP | Malte Steiner
Installation
Finissage 26.11.2010 !!!!18h!!!!
Dauer der Ausstellung: 04.- 26.11.2010
geöffnet donnerstags + freitags 17 – 20h u.n.V.
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Pressetext hybrid
PSP | Malte Steiner - DAS KOMBINAT - präsentiert im EINSTELLUNGSRAUM e.V. zum gleichnamigen Jahresthema der OFF-Galerie seine Ideen, beeinflußt von neuesten Gentechnikerkenntnissen und japanischen Splatterfilmen.
Es geht ihm -ähnlich früheren Filmen wie “Ironman” oder “Bubblegum Crisis”- um Exoskelette, die in Japan und den USA entwickelt wurden, welche nämlich die Bewegungen des Trägers unterstützen, bzw. verstärken, sodass der Mensch zu einem Hybriden mit organischer und gleichzeitig mechanischer Kraft wird. Ein Exoskelett ist eine Stützstruktur, die eine stabile äußere Hülle um einen Organismus oder einen Körperteil bildet.
Interdisziplinär und medienübergreifend reflektiert DAS KOMBINAT über diese Zukunftsvision.
Die Ergebnisse werden in Form von diversen Medienkunstinstallationen gezeigt. Wie sieht ein hybridbetriebener Fußgänger aus? Welche Möglichkeiten und Gefahren beinhaltet das Zusammenfügen, Kombinieren von Mensch und Technik, auch in der Prothetik und Nanotechnologie?
DAS KOMBINAT ist das Hamburger Duo Malte Steiner und PSP, gegründet als Musikprojekt, z.Zt. vor allem als Medienkünstler tätig. Die letzte Vinylveröffentlichung Haushalt und Technik liegt bereits einige Jahre zurück und war seinerzeit ein Favorit in der Münchner DJ-Scene.
DAS KOMBINAT, 2010
www.block4.com/
http://www.einstellungsraum.de/archiv_news12.html

EINSTELLUNGSRAUM e.V.
FUER KUNST IM STRASSENVERKEHR
Vermittlung von Projekten zwischen Autofahrern und Fußgängern
Wandsbeker Chaussee 11
22089 Hamburg
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Terrorwarnung in Deutschland Hysterie, die Himmelangst macht
Ein Kommentar von Heribert Prantl | 19.11.2010
Die Reaktionen auf die Terrorwarnung machen Angst. Denn dem Terrorismus standzuhalten verlangt: an den Grundsätzen des Rechtsstaats festzuhalten. Ein starker Staat ist der Staat, der seine Regeln verteidigt und nach ihnen handelt – nicht aber der, der sie schon bei der ersten Terrorwarnung in Frage stellt:
http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorwarnung-in-deutschland-hysterie-die-himmelangst-macht-1.1025799
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Nat Tate war ein Malergenie – und eine Erfindung
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Extraschrot
„Von oben sieht alles kleiner aus“
Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Extraschrot ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich- und politisch relevanten Themen wie Gewalt, Macht, Waffen und Krieg. Sie möchten auf Widersprüche im menschlichen Verhalten und Handeln hinweisen, die durch nicht hinterfragte, nicht reflektierte, somit womöglich simpel adaptierte Moral- und Wertevorstellungen entstehen.
In ihrer Ausstellung im Projekthaus „Von oben sieht alles kleiner aus“ sinnieren die Künstler über Verhältnismäßigkeiten. Die Frage ist, was unser Leben wirklich beeinflußt und ausmacht.
Es werden Jahrhundertereignisse wie 9/11 oder der erste Atombombentest gegen banale Dinge wie Viagra und Gehhilfen gestellt. Die Skyline von NY vor dem 11. Sept, also mit Twintowers, leuchtet in Rot wie eine Weihnachtsdekoration, ein Atombombenpilz entsteht immer wieder in 3 Schritten, rot, gelb, weiß und leuchtet im Dunkeln. Der Raum ist von Bachs Suite No 3 erfüllt, der Musik zu dem Video „I Love NY“. Ein Zusammenschnitt aus 18 Filmen in denen NY zerstört wird.
Eröffnung am Sonnabend den 20.November um 20.00 Uhr
24. 11. – 18. 12. zu unseren Öffnungzeiten und bis 13. Januar nach Vereinbarung
Katharina Arndt und Gero Neumeister sind Extraschrot.
projekthaus, U.FO Kunstraum
Bahrenfelder Str. 322
22765 Hamburg
Kontakt: G. Follina
Tel.: 040 5113426
info(at)projekthaus-hh.de
http://www.projekthaus-hh.de
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Home » LobbyPlanet Berlin
LobbyPlanet Berlin
*** Die aktuellen Stadtführungstermine ***

Verbesserte 3. Auflage erschienen!!
Schätzungsweise 5.000 Lobbyisten tummeln sich in Berlin. Sie nehmen Einfluss auf Entscheidungen, die jeden und jede betreffen. Ob es um die Finanzmärkte geht, um Klimaschutz oder die Lebensmittel, die wir essen – überall hinterlassen Lobbyisten ihre Spuren, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.
Der Lobby Planet Berlin führt anhand von 55 Stationen anschaulich in den Berliner Lobbydschungel ein. Er stellt Ihnen zahlreiche Lobbyorganisationen, Kampagnen und Netzwerke vor und erläutert ihre Methoden und Tricks.
Dabei geht es nicht zimperlich zu. Beispiele von der Finanzlobby über die Tabakindustrie bis zur Klimapolitik zeigen, wie unethische Lobbypraktiken, privilegierte Zugänge und Machtungleichgewichte demokratische Prozesse untergraben.
“Wer die Touren abläuft, hat danach ein ganz neues Bild von Deutschland.” (sueddeutsche.de)
http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/lobbyplanet-berlin/
http://medienwatch.wordpress.com/?s=Lobbyismus
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08.11.2010
Debatte
Der verletzte Stolz
Von Peter Sloterdijk
Über die Ausschaltung der Bürger in Demokratien
Wann immer Politiker und Politologen sich über den Zustand einer modernen res publica Gedanken machen, drängen Reminiszenzen an das alte Rom sich auf. Das widerfuhr auch jüngst dem glücklosen deutschen Außenminister, als er, um den in seinen Augen allzu üppigen Sozialstaat unseres Landes zu kritisieren, auf den Gedanken verfiel, die heutigen Verhältnisse mit den Niederungen der römischen Dekadenz zu vergleichen:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,727904,00.html
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Gustave Courbet Selbstporträt Der Verzweifelte (1843–1845)
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(Ap:probiert-) Drucken + Versenden | 25.10.10
Deutschland und Frankreich – wie ein altes Ehepaar [?]
Der deutsche Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge beleuchtet in Paris das Verhältnis von Marianne und Germania.
[..] Foto N°6 “Szenen einer Beziehung”: Umgekehrt verhehlt Sarkozy nicht eine gewisse Bewunderung für seine “chère Angela” Gustave Courbet: “Ich male nur, was ich sehe. Also male ich keine Engel, denn ich habe ja noch nie einen Engel gesehen.“ [..]
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Gustave Courbet
Was für eine Pfeife, dieser Maler!
[..} Deshalb verstand Courbet seine Bilder auch nicht als Orte des Rückzugs, gar als Aufforderung zu privatistischer Selbstbespiegelung. Er selbst war ja ein politischer Feuerkopf und verkämpfte sich keineswegs nur für künstlerische Autonomie und Subjektivität. Als Kommunarde war er 1871 bei den Aufständen in Paris beteiligt, eine Zeitlang agierte er sogar als eine Art Kulturminister – und landete dafür später erst im Gefängnis und noch später im schweizerischen Exil [..]
http://www.zeit.de/2010/43/Courbet?page=1
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Hören Bazon Brock: Orakel oder Bestimmung der Zukunft »Prophets in Residence«
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Oberhafenkantine
Des Kaisers neue Kleider: SCHERENSCHNITTE III
Zum dritten Mal in diesem Jahr haben die Hamburger Künstlerinnen Kathrin Wolf und Magdalena Sadziak eine Gruppenausstellung zum Thema Scherenschnitt initiiert. Rund 40 Kunstschaffende aus Hamburg, Berlin, Dresden, Warschau, Helsinki, Paris, Prag, Shanghai und New York sind eingeladen, in den Räumen der Halle an der Oberhafen Kantine ihre Arbeiten zu zeigen. Eigens für dieses Projekt setzen sich die meisten dieser Künstler zum ersten Mal mit der traditionell besetzten Scherenschnitt-Technik auseinander.
Der Scherenschnitt findet Entsprechungen in anderen künstlerischen Bereichen wie Film, Bildhauerei, Malerei, Zeichnung, Performance und Mode. Dabei entstehen mitunter ortsspezifische Arbeiten und neue künstlerische Kollaborationen. Am Vernissage-Abend freuen wir uns neben der Band Elbis Rever aus Warschau / New York / Bilbao auf den Auftritt der Gruppe Bone, Pierre Nightmare & Eric Clapton on Drums aus Nürnberg / Trier, die zur Eröffnung der Ausstellung ein Scherenschnitt-Album veröffentlicht.
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27th Dokfest Kassel & Kasseler Kunstverein: Monitoring
27th-dokfest-kassel-kasseler-kunstverein-monitoring/?true&preview_id=19581&preview_nonce=a64
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Schwarzbuch | Wurmkur
Steuerzahlerbund kritisiert Berliner Verschwendung
Freitag, 29. Oktober 2010 08:26 – Von Jan Hildebrand
Teure Politiker-Füller und nutzlose Würmer – Der Steuerzahlerbund bemängelt in seinem neuen “Schwarzbuch” die Geldverschwendung des Staates. Fünf Fälle betreffen auch Berlin.
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Schwarzbuch 2010
Bund der Steuerzahler Hamburg erstattet Strafanzeige
Schwarzbuch-Fall muss Konsequenzen haben
Der Bund der Steuerzahler hat Strafanzeige gegen das team.arbeit.hamburg (Arge), namentlich gegen den Geschäftsführer, wegen des Verdachts auf Begünstigung gestellt. Es ist das erste Mal in der 60jährigen Geschichte des Verbandes, dass Rechtsmittel im Kampf gegen die Verschwendung von Steuergeld in der Freien und Hansestadt Hamburg eingesetzt werden.
Der Bund der Steuerzahler hat das 38. Schwarzbuch vorgestellt, in dem sich über 100 ausgewählte Beispiele für verschwenderischen, unwirtschaftlichen oder fahrlässigen Umgang mit Steuergeldern finden. Für die Freie und Hansestadt Hamburg wurden drei Fälle ausgewählt, die strukturelle Fehlentscheidungen von Politik und Verwaltung dokumentieren. „Die dramatische Haushaltslage zwingt den Senat, die zum Teil strukturell vorgegebene Verschwendungsproblematik in die Konsolidierungsbemühungen mit einzubeziehen. Eine einfache Aufgabenkritik reicht dazu nicht aus“, so Frank Neubauer, Vorsitzender.
Die Hamburger Fälle sind:
1. Planungschaos beim Kreuzfahrtterminal in Altona
2. Errichtung der Ostbake auf Neuwerk
3. „Miet-Betrug“ auf Steuerzahlerkosten
Der dritte Fall ist besonders gravierend und muss Konsequenzen haben. Weiterlesen: http://www.steuerzahler-hamburg.de/Bund-der-Steuerzahler-Hamburg-erstattet-Strafanzeige/34169c41202i1p1420/index.html
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HSH-Nordbank: Kapitaler Krimi »Steilvorlage als Steuerporno«
Die Welt: 07:59 Bewerten | Drucken | Versenden
Die Angst der Nordbank vor dem Finanzamt
“Chronos”, “Guitar” oder “Athena” hießen die Projekte, mit denen das Institut Steuern sparen wollte. Von Per Hinrichs
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article10660274/Die-Angst-der-Nordbank-vor-dem-Finanzamt.html
Die Welt
Die sieben Leben des Nordbank- Chefs
Dirk Jens Nonnenmacher steht seit Monaten unter Beschuss. Nun scheinen die Eigentümer der HSH die Nase voll zu haben – das heißt aber noch lange nicht, dass es zu einem Rauswurf kommt. Von Sebastian Jost
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article10659786/Die-sieben-Leben-des-Nordbank-Chefs.html
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Hamburg
„Leerstand zu Wohnraum“
Demo 23.10.10, 13:00 Uhr Unicampus
„Ohne Abweichung von der Norm ist Fortschritt nicht möglich.“ (Frank Zappa)
Die Mieten in Hamburg steigen kontinuierlich. In den innerstädtischen Vierteln ist es kaum noch möglich, eine Wohnung unter 10 Euro/qm zu finden. Gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude leer, der Leerstand an Büroflächen beträgt momentan 1,17 Mio. Quadratmeter und trotzdem wird immer mehr Büroraum gebaut. Die Wohnungsnot in Hamburg, die vor allem auf Kosten sozial schwächerer Menschen geht, ist aber kein tragisches Schicksal, sondern Ergebnis eines kapitalistischen Immobilienmarktes und einer Wohnungspolitik des Hamburger Senats, die einseitig die Interessen von Unternehmen und VermieterInnen vertritt.
In den vergangenen Jahren sind die durchschnittlichen Wohnungspreise in Hamburg von 8 auf heute 10,25 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Insbesondere in den von beschleunigter Aufwertung (Gentrifizierung) betroffenen Stadtteilen sind die Mieten rasant gestiegen – in Altona-Altstadt in den letzten vier Jahren um 12 % und in St. Pauli sogar um 28 %! Die steigenden Mieten und der zunehmende Bau von Eigentumswohnungen bringen es mit sich, dass sich immer weniger Menschen ihre Wohnungen leisten können und zunehmend aus den innerstädtischen Vierteln verdrängt werden.
Gleichzeitig stehen besagte 1,17 Millionen Quadratmeter Büroflächen in Hamburg leer. Und es wird immer weiter gebaut: Trotz einer Leerstandsquote von ca. 10% wurden im Jahr 2009 237.000 Quadratmeter Büroraum fertig gestellt. In der Presse wird mit dem Bau von weiteren 600.000 Quadratmetern für die nächsten Jahre gerechnet. Der Hintergrund dieser absurden Vorgänge ist, dass sich Leerstand für viele Firmen lohnt und dieses Geschäftsmodell zudem gesetzlich verankert ist. Leerstehende Gewerbeflächen können nämlich als Verluste von der Steuer abgeschrieben werden. Anders als bei Wohnraum besteht keine Verpflichtung, den Raum zu vermieten. Mit dem Bau von immer neuen Gewerbeflächen wird gleichzeitig verhindert, dass Wohnraum entstehen kann. Die Knappheit an Wohnraum treibt wiederum die Mieten in die Höhe.
Ein herausragendes Beispiel für die Absurdität des kapitalistischen Immobilienmarktes ist der Astraturm auf St. Pauli, der nach seiner Fertigstellung 2007 bei einer Gesamtfläche von rund 11.300 Quadratmetern heute zu über 70% leersteht.
Aber wie wäre es denn, wenn dieser Raum einfach genutzt wird? Wenn leere Büros für Wohnungslose offen stehen? Wenn Menschen, die seit Monaten auf Wohnungssuche sind, einfach in eine der zahlreichen ungenutzten Büroetagen ziehen? Wenn Studierende sich zum Anfang des Semesters den fehlenden Wohnraum nehmen? Wenn soziale, kulturelle und politische Einrichtungen auch mal in Neubauten ziehen? Wenn der gute Ausblick nicht nur Hintergrund zum Arbeiten bleibt? Wenn Apfelbäume auf den Flachdächern über der Stadt wachsen? Wenn…
Gegen den Irrsinn aus massiver Wohnungsnot und steigenden Mieten bei gleichzeitigem Leerstand setzen wir ein Recht auf Wohnraum. Der vorhandene Leerstand an Büroraum würde Platz für rund 40.000 Wohnungen bieten.
Am 23. Oktober werden wir deshalb mit einer großen und bunten Demonstration zum Astraturm ziehen, um unserer Kritik an der Hamburger Wohnungspolitik Ausdruck zu verleihen. Nicht nur der Astraturm steht leer. Seid kreativ, bringt Möbel, Topfpflanzen, Kopfkissen etc. mit.
Es ruft auf das Büdnis „Leerstand zu Wohnraum“ unterstüzt durch:
8DMAtribe + Abbildungszentrum + AG Mieten im Netzwerk Recht auf Stadt + AG-Altona-St.Pauli + AKU – Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg + Ambulante Hilfe Hamburg e.V. + Andere Umstände + annaelbe + Antirakneipe + Anwohnerini-Schanzenviertel + Apfelbaum braucht Wurzelraum + ASP-Linse e.V. + AStA der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg + ASta der HAW + ASta der HCU + AStA der HFBK + Bambule + BellaStoria Film + Bramfelder Kulturladen e.V + Brandshof bleibt + Brot&Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft + BUKO Hamburg Gruppe StadtRaum + Café Knallhart + Centro Sociale + die leute:real + Die Linke Landesverband Hamburg + DIE LINKE.SDS Uni Hamburg + Druckerei im Gängeviertel + Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V. + elbdeich e.V. + Es regnet Kaviar – Aktionsnetzwerk gegen Gentrification + Fachschaftsrat Germanistik + Fanladen St.Pauli + FAU Hamburg + Freizeithaus Kirchdorf-Süd + Gängeviertel + GEW Studis Hamburg + Gewerkschaftliche Hochschulgruppe (GSHG) Hamburg + GWA St. Pauli e.V. + HafenVokü + Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V. + Hart Backbord + Hedonistische Internationale Hamburg + Hinz & Kunzt + HUDE – Jugendsozialarbeit in Hamburg-Nord + IG Metall Studis Hamburg + Initiative Nüßlerkamp + Initiative Recht auf Wohnraum + Initiative Rock gegen Rechts + Insel-Lichtspiele e.V. + Isebek-Initiative + Kein IKEA in Altona! + KEMENATE Tagestreff für wohnungslose Frauen + Kinderhaus am Pinnasberg + Kirchengemeinde Altona-Ost + Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hamburg e.V. + LINDA e.V. + LOMU + medibüro hamburg + Mietshäuser Syndikat HH + Monkeydick-Productions + Moorburg forever + nachtspeicher23 e.V. + Nautilus Buchhandlung + Netzwerk Recht auf Stadt + No BNQ + Not In Our Name, Marke Hamburg + Noya Hamburg + Plenum Hafenstraße + Plenum Rote Flora + PoKoBi + Punkrock St. Pauli + quartieren.org + Regenbogen/Alternative Linke Uni Hamburg + Rote Szene Hamburg + Rotzige Beatz + Schlupfloch – Gästewohnungen für obdachlose Jugendliche in Rahlstedt + Schröderstift + SOPO -Sozialpolitische Opposition Hamburg + Spielplatzverein Baschu e.V. + St. Pauli-Archiv e.V. + Stadtteilbüro in Mümmelmannsberg + Stadtteilladen Eimsbüttel + Straßensozialarbeit Rahlstedt + Supra Magazin + Tanzinitiative Hamburg e.V. + T-Stube + ver.di Fachbereich Besondere Dienstleistungen + Verlag Assoziation A + Wasserturm-Ini + Wohnprojekt Eschenhof + Wohnprojekt FS 115 + Wohnprojekt Ludwigstrasse + Wohnprojekt Parkhaus
23. October 2010 – 13:00
Von-Melle-Park 6, Hamburg, Hamburg, Hamburg, Hamburg 20146, Germany
http://wba.blogsport.de/2010/09/28/hamburg-23-10-demoaktionstag-leerstand-zu-wohnraum/
weiteres ab 23/24.10 hier:
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Foto: Jörg Stange
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Hermann Scheer ist tot
Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer ist im Alter von 66 Jahren an Herzversagen gestorben. Bekannt wurde er insbesondere wegen seines Engagements für die Solarenergie – Präsident von EUROSOLAR
Deutschlandradio Kultur · Ortszeit | Hören: Hier
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/10/15/drk_20101015_1226_8d8aedcb.mp3
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metadiskurs
Saarland: Grüne unterstützen AKW-Laufzeitverlängerung [?]
http://medienwatch.wordpress.com/saarland-grune-unterstutzen-akw-laufzeitverlangerung/?
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Beim Petitionsausschuss des Bundestages läuft eine Petition gegen die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke (über 2023 hinaus).
Sie kann unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13587
eingesehen und mitgezeichnet werden.
Wenn die Petition bis 22. Oktober 2010 von mindestens 50.000 Menschen gezeichnet wird, muss sie parlamentarisch behandelt werden und würde erneut offenbaren, dass die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung von großen Teilen der Bevölkerung nicht mitgetragen wird.
Aktuell haben gerade einmal rund 20.000 Bürger diese Petition unterstützt! Die Petition droht zu scheitern, was nicht nur eine Niederlage für zukunftsfähige Energiekonzepte wäre, sondern auch eine Blamage für die Anti-AKW-Bewegung!
Wir haben in Deutschland das Instrument der Petition, also sollten wir es auch nutzen! (besonders, wenn man nur noch mitzeichnen muss) http://de.wikipedia.org/wiki/Petition
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-DAS KOMBINAT-
Pressetext: Die neunte Ausstellung zum Jahresthema hybrid
PSP | Malte Steiner – DAS KOMBINAT – präsentiert im EINSTELLUNGSRAUM e.V. zum gleichnamigen Jahresthema der OFF-Galerie seine Ideen, beeinflußt von neuesten Gentechnikerkenntnissen und japanischen Splatterfilmen.
Es geht ihm -ähnlich früheren Filmen wie “Ironman” oder “Bubblegum Crisis”- um Exoskelette, die in Japan und den USA entwickelt wurden, welche nämlich die Bewegungen des Trägers unterstützen, bzw. verstärken, sodass der Mensch zu einem Hybriden mit organischer und gleichzeitig mechanischer Kraft wird. Ein Exoskelett ist eine Stützstruktur, die eine stabile äußere Hülle um einen Organismus oder einen Körperteil bildet.
Interdisziplinär und medienübergreifend reflektiert DAS KOMBINAT über diese Zukunftsvision.
Die Ergebnisse werden in Form von diversen Medienkunstinstallationen gezeigt. Wie sieht ein hybridbetriebener Fußgänger aus? Welche Möglichkeiten und Gefahren beinhaltet das Zusammenfügen, Kombinieren von Mensch und Technik, auch in der Prothetik und Nanotechnologie?
DAS KOMBINAT ist das Hamburger Duo Malte Steiner und PSP, gegründet als Musikprojekt, z.Zt. vor allem als Medienkünstler tätig. Die letzte Vinylveröffentlichung Haushalt und Technik liegt bereits einige Jahre zurück und war seinerzeit ein Favorit in der Münchner DJ-Scene.
DAS KOMBINAT, 2010
Eröffnung 04.11.2010 19h
Dauer der Ausstellung: 04.-26.11.2010
geöffnet donnerstags + freitags 17 – 20h u.n.V.
Die neunte Ausstellung zum Jahresthema hybrid ‘10 im EINSTELLUNGSRAUM e.V.
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EINSTELLUNGSRAUM e.V.
info(at)einstellungsraum.de
http://www.einstellungsraum.de
TelFax: (040) 251 41 68
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Afrika: Unabhängigkeit – Entwicklung – Migration
Im Jahr 2010 feiern 17 afrikanische Staaten ihre Unabhängigkeit:
Benin, Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Elfenbeinküste, Madagaskar, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Republik Kongo, Senegal, Somalia und Togo.
AFRIKA 50 möchte mit seinen Beiträgen sowohl das historische, als auch das aktuelle Verhältnis zwischen Afrika und Europa erläutern, um die Zusammenhänge zwischen Kolonialgeschichte, Unabhängigkeit, Entwicklung und Migration transparent zu machen. Afrika 50 bietet erstmals zu diesem speziellen Anlass ein ausgewähltes Filmangebot, eine Foto- und Videoausstellung zeitgenössischer afrikanischer Fotografen und eine Tagung an.
Afrika50
Kal Touré – Joe McIntyre – Claudia Jansen
jamcintyre(at)uni-hamburg.de
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Thalia Theater protestiert mit Jelinek-Aufführung
Aktion gegen die Sparpolitik des Senats
Hamburg. Nach den umstrittenen Kürzungen in der Hamburger Kulturpolitik zeigt das Thalia Theater eine überarbeitete Version von Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns“:
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1836838
„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek
Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?
Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.
Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater
http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/die-kontrakte-des-kaufmanns-1/
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Zur besseren Lesbarkeit: Doppelklick!
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Kunst ist kein Marketing-Hit
Ein Kommentar von DG Reiß zur »Kreativität« und den Kampagnen zur »Kultur- und Kreativwirtschaft«.
Von Hamburger Politikern werden die neuen Kreativinstanzen oftmals als kulturelles Allheilmittel verstandenen, auch und gerade für die bildende Kunst. Im Hamburger Abendblatt vom 19./20. Juni 2010 war ein Interview mit dem Hamburger Maler Daniel Richter zu lesen, in dem es unter anderem um die neu gegründete “Kreativagentur” (jetzt: “Hamburg Kreativ Gesellschaft”) ging:
Richter: “Tja. Das sind so Versuche, etwas zu institutionalisieren. Schon dieser Name. Das sind doch keine Danone-Berater! Das ist der Versuch, etwas zu verwalten, von dem man gar keinen Begriff hat. Kreativität ist etwas für Werber, Grafiker und Fotografen, die hat mit Kunst erst mal nichts zu tun. Der Akt des Schaffens als Künstler ist ein anderer als der eines Auftragnehmers für einen Konzern oder Sportverein. Dass man immer noch denkt, Kreativität und Kunst seien die gleiche Mischpoke, ist totaler Quatsch. Die Logik dahinter: Kunst ist immer erst interessant, wenn sie bereits durchgesetzt ist …” Abendblatt: “… und vermarktbar …”
In dem Nachschlagewerk »Meyers Großes Lexikon« (1983) findet sich zu dem Begriff Kreativität die »Fähigkeit, produktiv zu denken und die Ergebnisse dieses Denkens v. a. originell, als neue Verarbeitung existierender Informationen zu konkretisieren, etwa in Form einer neuen Erfindung oder eines Kunstwerkes.«
Insofern sind Künstler selbstverständlich auch kreativ. Nur: die Art und Weise, wie seit einigen Jahren mit dem Begriff Kreativität umgegangen wird, stößt bei den Künstlern immer mehr auf Unverständnis, sorgt für Unbehagen. Von der Stadt in Auftrag gegebene Studien wie die der Unternehmensberatung Roland Berger zur »Talentstadt Hamburg« empfehlen, die »Kultur- und Kreativwirtschaft« im Sinne eines Image-Gewinns für die Stadt stärker zu fördern. Unter Kreativität wird in dieser Art Studien alles irgendwie »Künstlerische« gefasst. Vor allem effektvolle, öffentlichkeitswirksame Bildsprachen und Strategien sind gemeint. Unter diesem Begriff von Kreativität finden sich Bildende Künstler verständlicherweise nur ungern eingeordnet. Kunst ist kein Marketing-Hit. Das passt einfach nicht zum Wesen von künstlerischer Forschung, visueller Reflektion und anderen Fragestellungen, die die Arbeit von Künstlern im Kern ausmachen.
Hier liegt ein Missverständnis vor, und ein weiteres schließt sich dem gleich an. Es geistert durch die Köpfe derer, die von Kreativität reden, nämlich dass sie zwangsläufig neue Geschäftsmodelle und damit verbundene Gewinnaussichten kreiert. Gegen Gewinn ist überhaupt nichts einzuwenden, ich möchte da nicht missverstanden werden. Aber Kunst funktioniert nun mal nicht unbedingt so. Gegenüber dem Finanzamt alljährlich die erforderliche »Gewinnerzielungabsicht« nachzuweisen, ist vielen Künstlerinnen eine wohl bekannte Hürde.
Müssen wir uns von den fundamentalen Kriterien des »Kunst-Machens« verabschieden? Müssen wir Kunst umwidmen wegen einer politischen Leitlinie, einer städtischen Werbestrategie? Die bildenden KünstlerInnen fordern zu Recht, dass der Besonderheit künstlerischer Tätigkeit Rechnung getragen wird und die Begriffe von Kunst und Kreativität künftig in der politischen und öffentlichen Diskussion differenzierter verwendet werden.
Unter solchen Vorzeichen würden wir eine »Kreativ-Gesellschaft« prinzipiell begrüßen: Kunstförderung nicht als Alimentation, sondern als wichtige Investition für die Zukunft der Gesellschaft zu begreifen. Zwischen dem, was so auch der Geschäftsführer der »Hamburg Kreativ Gesellschaft«, Herr Egbert Rühl, kürzlich in einem Interview in der Zeitung »Die Welt« äußerte, und uns Künstlern gibt es gar keinen Dissens. Doch wird hier wirklich eine neue Lobby für Kunst und Kultur entstehen? Wie kann die Bildende Kunst tatsächlich davon profitieren? Wo sind die tauglichen Konzepte?
Bereits bestehende Maßnahmen und Initiativen – seien es die Förderprogramme der Behörde für Kultur, Sport und Medien, das Engagement der Off-Räume oder die Arbeit der Fachgremien, der Kunst fördernden Vereine und nicht zuletzt des Berufsverbandes – müssten in der politischen Wahrnehmung als vielschichtiges Ganzes verstanden werden. Nur so kann eine nachhaltige Strategie, eine zukunftstaugliche Politik entwickelt werden, wie sie seit langem vermisst wird.
Das Kunstwerk, die Kunstaktion als unverzichtbarer Begleiter durch den Alltag, als geistige und emotionale Bereicherung: Ideen aus den 1980er Jahren, Forderungen wie »Kunst für alle«, wären durchaus geeignet, die Kulturpolitik wieder glaubhaft zu machen und sie nicht hinter Kreativverwaltung zu verschanzen. Einige der damaligen “Erfindungen” wären mit Sicherheit heute mehr denn je brauchbar. Eine neue »Woche der bildenden Kunst« zum Beispiel oder gute Voraussetzungen für engagierte Stadtteilgalerien, dies wären erkennbare Zeichen im Stadtraum und eine niedrigschwellige Erweiterung des Kunstfelds. Wären das vielleicht sogar Zielrichtungen, die mit der ebenfalls neu gegründeten »Initiative Kultur- & Kreativwirtschaft« der Bundesregierung und ihrer Suche nach neuen »Geschäftsideen« vereinbar sind? Die »Hamburg Kreativ Gesellschaft« könnte tatsächlich als Schnittstelle wirken, um einen Dialog zwischen Kunst, Politik – und letztlich auch der Wirtschaft effektiv einzuleiten. DG Reiß
PS: Zur Erinnerung und als Diskussions-Grundlage, noch ein Zitat aus »Meyers Großes Lexikon«, diesmal zum Stichwort Kunst: Es bezeichnet »die Gesamtheit des von Menschen Hervorgebrachten, das nicht durch eine Funktion eindeutig festgelegt oder darin erschöpft ist, zu dessen Voraussetzungen hohes und spezifisches Können gehört und das sich durch seine gesellschaftliche Geltung auszeichnet als Ausdruck von Besonderheit. Bei der Beurteilung der Kunst gelten in der jeweiligen Gesellschaft und Epoche unterschiedliche, von den historischen Bedingungen abhängige Maßstäbe, mit denen Wert, Funktion, und Bedeutung des Kunstwerkes bestimmt werden. Kunstwerke setzen eine kognitive (die Erkenntnis betreffend) praktisch sinnliche Aneignung der Welt voraus, diese Aneignung geschieht dadurch, dass die Welt wahrgenommen, gedeutet (d.h. in einem für die jeweilige Gesellschaft bedeutsamen Sinnzusammenhang gestellt) und im Vollzug willentliche Einwirkung Umwandlung und Bearbeitung gestaltet wird. Soweit in dieser Gestaltung die Kunst auf Erkenntnisse bezogen ist, eignet ihr ein Anspruch auf Wahrheit, der – im Falle seiner Unterdrückung – das kritische Potenzial von Kunst, das sich gegen diese Unterdrückung wendet, deutlich und wirksam werden lässt. Andererseits besagt dieser Bezug der Kunst zu existenzieller Wahrheit, dass saturierte, akademische oder von Staats wegen offizielle Kunst, Pseudo-Kunst bleiben muss. Die Freiheit der Kunst, zumindest von totaler Reglementierung, ist eine ihrer Existenzbedingungen; in der BRD ist sie ausdrücklich garantiert, Art.5 GG.«
P.S: Die Hamburg Kreativ Gesellschaft lädt Akteure aus dem Bereich der Bildenden Kunst ein: Kantine der Phoenix-Werke, Hannoversche Straße 88, 21079 Hamburg, 20. Oktober 2010 um 19:00 Uhr
http://medienwatch.wordpress.com/dg-reis-kunst-ist-kein-marketing-hit/
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Manipulation durch Medieninformation: die vergiftete Mischung
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Stummfilm live vertont am Fr. 8.10. um 20:00 (Einlass)
Fritz Lang : SPIONE von 1928
in der SOULKITCHEN-Halle, Industriestraße 101, 21107 Hamburg-Wilhelmsburg
Eintritt 5 Euro
Trautonia Capra: Theremin, Gesang, Effekte
Tristan von Neumann: Analoger Synthesizer, Digitales Klavier
Deutschland, 1928, 145 Minuten, Regie: Fritz Lang
„Spione“ ist ein fantastischer Agentenfilm von Fritz Lang nach dem Drehbuch von Thea von Harbou. Er hatte am 22. März 1928 in Berlin Premiere. „Spione“ wurde zwischen 2003 und 2004 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restauriert. Als Grundlage diente erhaltenes Filmmaterial aus Filmarchiven in Tschechien, Österreich, Australien, Frankreich und Russland.
Der skrupellose Bankier Haghi versucht, durch dunkle Machenschaften, und mit Hilfe modernster Technologie in den Besitz geheimer Informationen zu kommen.
Als der Geheimdienst den Meisterspion Nr. 326 auf ihn ansetzt, kontert er mit der kongenialen, schönen Sonja. Als die beiden sich in einander verlieben, und Sonja sich weigert, weiter Haghis dunkle Pläne auszuführen, spitzt sich die Lage bedenklich zu.
Trautonia Capra und Tristan von Neumann untermalen die Science Fiction der 20er Jahre mit modernster und feiner Vintage-Technologie, live ohne Netz und doppelten Boden.
Anfahrt: 13er Bus von S-Veddel oder S-Wilhelmsburg bis Veringstrasse Mitte, dann 200m Neuhöfer Strasse gen Westen (an Tanke vorbei, übern Veringkanal). Nächste Straße (Industriestraße) rechts und dann keine 100m.
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und sonst:
Sa. 9.10 20h Konzert : Jonkanu – Reggae & Ska // Fr. 15.10 19h Anti-Atom Soli-Party mit Dead Country Coolboys, Hula Punk, Volc & Kurzwelle, Graswurzel TV und lekker Essen // So. 17.10 19h 50 Jahre SYNTHEZISER Vortrag Matthias Schuster // Fr. 22.10 20h AFRIKA : Reiseberichte und Filme // Sa. 23.10 20h Konzert : Sambaboys // So. 24.10 15h Laut & Lustig : Classic Rock & Pop Titelraten // Fr. 29.10. 20h 2 Jahre Sweet Home // Sa. 6.11 ab 18h Herbstfolkfest & Folksession-Nighter. folk inn, 20vor8, torpus & the art directors… // Sa. 13.11 18h Livemusiklauschabend Debsters / Oskar / Fenja / Hoppetosse / Cats n fruits // Sa. 27.11 21h Robinson Krause & the Gays of Thunder + Big Banders & the Hoccitus // Sa. 4.12 20h Oldschool Goa // Di. 7.12 20h Di Grine Kuzine + 20vor8 anschließend dj max’ quintenzirkus // Fr. 10.-So.12.12 & Fr. 17.-So.19.12 Wintervergnügen: Baumschmücken, PublicPainting, Musik, Kulinarisches & Punsch und Musik …
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mehr oder weniger regelmäßig:
Rolfis Rezept / kulinarische Weltreise jeden Do. 20h, 20 Plätze / Anmeldungen bis spätestens Dienstag an rolf(at)pure-stuff.de ca. 8-10 € // Swing Kitchen-offener Tanzabend jeweils Dienstag 19h 12.10, 26.10 // Spätlese LIVE Texte gelesen von Bernhard Ludwig mittwochs 19h: 27.10, 24.11, 22.12 // Spätlese: Hörspiel Krimi, Drama & Geschichten mittwochs 19h 13.10, 10.11, 8.12 // Musikalisches Filmkabinett: wechselnde Themen mittwochs 19h: 20.10, 3.11, 17.11, 1.12, 15.12.
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PAROLE HOCHFORMAT
ein Projekt von Bildwechsel Hamburg
Vom 8.10. bis 17.10. lädt Bildwechsel ein zu Spaziergängen quer durch Hamburg in die unterschiedlichsten Kunst / Kultur und Off – Orte. Zehn Tage lang, zehn Orte, zehn Monitore, zehn Querformat-Programme. ein Hochformat – Sampler.
Eine unerwartete Zusammenstellung von experimentellen, performativen, dokumentarischen und filktionalen Sichtweisen, die aufs angenehmste die Vorstellung vom “normalen” Blick auf Videos und Filme verwirbeln.
Im Projekthaus:
“Self Storage” Geschichten vom Aufbewahren – Ingrid Molnar · New York · 2001 · 59 min.
Torfkopp – Lily Besilly · Berlin · 2002 · 12 min und natürlich der Sampler Parole: Hochformat · 2010
Zum ausgesuchten Programm bei einem Tee: Am Freitag ist die Filmemacherin Ingrid Molnar anwesend.
BILDWECHSEL als Archivort hat eine Schatzkammer mit über 7.000 Filmen/Videos mit dem Schwerpunkt auf Arbeiten von Video/Filme Macherinnen/Künstlerinnen und angeschlossene Sammlungen mit Videos/Filmen ihrer Szenen und Communities seit 1979. Als Zeitgemäßes archivieren gibt es bei Bildwechsel die grundsätzliche Haltung, die gesammelten Videos/Filme in immer neuen Formaten in aktuelle Diskussionen zu bringen – als audiovisuelles Gedächtnis zum Mitdenken.
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Wir öffnen Freitag 16 bis 19.00 Uhr
Und nächste Woche: Mi – Fr 16 bis 19.00 Uhr und Sa 13 bis 16.00
Informieren Sie sich über das gesamte Programm hier: http://bildwechsel.org/hochformat/index.html
projekthaus, U.FO Kunstraum
Bahrenfelder Str. 322
22765 Hamburg
Kontakt: G. Follina
info(at)projekthaus-hh.de
http://www.projekthaus-hh.de
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Filmabend mit Volko Kamensky
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Am 05.10.2010, 20.30 Uhr
Volko Kamensky ist geboren im Jahre 1972 und studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg von 1994-2001.
Er arbeitet als Filmemacher, bildender Künstler und Szenenbildner.
Volko Kamensky zeigt drei Filmarbeiten:
ORAL HISTORY
Eine Reportage aus dem Land der Gebrüder Grimm Film,
22 Minuten, 35 mm, Farbe, 1:1,66, Dolby SR, Deutschland 2009.
Deutsch mit englischen und französischen Untertiteln.
SYNOPSIS
Gibt es ein kollektives Gedächtnis und falls ja, kann man es abbilden?
Es befragen? Selbstredend ja, behauptet Volko Kamensky.
Eine Reportage aus dem Land der Gebrüder Grimm.
DIVINA OBSESIÓN
28 Minuten, 16 mm, Farbe, 1:1,37, Mono, Deutschland 1999.
Deutsch mit englischen, französischen und spanischen Untertiteln.
SYNOPSIS
In nicht einmal zehn Jahren wurden auf Frankreichs Straßen hastig 14000 Kreisverkehrsplätze errichtet, um den Verkehr zu verlangsamen. 1996 macht sich ein Filmemacher auf den Weg dieses Phänomen zu ergründen. Den Blick fest auf die Mitte gerichtet und entschlossen den Kern der Sache zu erfassen, startet er eine Reise von der Straßenverkehrstechnik ins Metaphysische.
ALLES WAS WIR HABEN
22 Minuten, Super 8 auf Video, Farbe, 4:3, 5.1 Surround-Ton, Deutschland 2004. Deutsch mit englischen, französischen und japanischen Untertiteln
SYNOPSIS
Rotenburg/Wümme, eine Kleinstadt in der Nordheide.
Seit Jahrzehnten repräsentiert hier eines der ersten Heimatmuseen Niedersachsens vortrefflich die Geschichte seiner Stadt. Einer Stadt, die in vergangenen Jahrhunderten dreizehn Flächenbrände erdulden musste
und die nun ein Heimatmuseum beheimatet, das zum vierten Mal durch Brandstiftung vernichtet wurde. Dank tiefgreifender Auflösungserscheinungen inszeniert sich hier das Authentische als Phantasma.
Blau – Zimmer für Kunst und andere
Admiralitätstraße 71, Hinterhof 1.Stock, 20459 Hamburg, info(at)blau-zimmerfuerkunst.de www.blau-zimmerfuerkunst.de
BLAU – zimmer für kunst und andere – wird gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien.
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Elbphilharmonie bis Gänsemarkt
Menschenkette in Hamburg
In Hamburg sind die öffentlichen Ausgaben ungleich verteilt. Während auf der einen Seite Milllionen in Prestigeprojekte wie z.B. die Elbphilharmonie gebuttert wird, kürzt man bei Kitas drastisch. Nach der Menschenkette wird auf dem Gänsemarkt eine Abschlusskundgebung stattfinden. Alle Bürger sind aufgerufen an dieser Protestaktion im Rahmern der Kampagne “Gerecht geht anders” teilzunehmen.
Weitere Informationen: http://www.gerecht-geht-anders-hamburg.de
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Carsten Benger / Yann-Vari Schubert
Installation
14.- 29.10.10
Eröffnung: 14.10.10 19h
Einführung: Dr. Thomas Piesbergen
geöffnet do + frei 17-20h u.n.V.
“Hybrid” ist das Thema, mit dem sich der EINSTELLUNGSRAUM e.V. in seiner diesjährigen Ausstellungsreihe beschäftigt und “hybrid” wird die Vorstellung von diesem Begriff, wenn er durch meinen Kopf geistert. Dann kommen plötzlich Dinge im Kopf zusammen, die ansonsten nie zusammengehören.
Und genau genommen heißt “hybrid” ja auch nichts anderes, als dass etwas zusammenkommt, von dem man vorher nicht einmal geahnt hat, dass es jemals zusammen kommen könnte: Populärstes Beispiel ist wahrscheinlich die Symbiose aus Elektro- und Verbrennungsmotor. Dann wäre da noch das neben- und miteinander verschiedener Kulturen, das Smartphone, der Hybridbrief und nicht zu vergessen das Weißbier mit Bananensaft.
Dem ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Außer vielleicht ein paar “Kleinigkeiten” – Yann-Vari Schubert und Carsten Benger, beide Studierende an der HFBK bei Matt Mullican, stellen diese vor.
Carsten Benger 2010
Die achte Ausstellung zum Jahresthema HYBRID des EINSTELLUNGSRAUM e.V.
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EINSTELLUNGSRAUM e.V.
info(at)einstellungsraum.de
http://www.einstellungsraum.de
TelFax: (040) 251 41 68
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DIESES WOCHENENDE:
Sa., 2. Okt., 17 Uhr
High Tea des Verlags Philo Fine Arts
WIE KOMISCH IST DIE MODERNE KUNST?
Zur Konjunkturgeschichte des Kunstwitzes.
Ein Vortrag von Walther Grasskamp mit Diapositiven
So, 3. Okt., 18 Uhr
–– LETZTER AUSSTELLUNGSTAG »Du kannst die Polizei belügen, aber nicht mich« von Stefan Panhans und Andrea Winkler, 11 – 18 Uhr
–– DOPPEL-RELEASE: Panhans/Winkler »Du kannst die Polizei belügen, aber nicht mich«, Publikation zur Ausstellung & Axel Loytved »Works«, Textem 2010, 18 Uhr
–– PREVIEW von Stefan Panhans neuem Video »Sorry«, 2010
»Sorry«
Eine eigenartig beklemmende, überfüllte Zugfahrt von Menschen unterschiedlicher Professionen und Missionen zu einem unbekannten Ziel – erschöpfte VIP-Doubles, Soldaten, SEK-Beamte in voller Montur, eine Frau im Dirndl, ein Zombie im Jogging-Outfit… ebenfalls mit an Bord: Jede Menge XXL-Coffee-to-Go Becher und Gepäck aus mehreren Jahrzehnten.
Kunstverein Harburger Bahnhof
über Gleis 3 & 4
Hannoversche Straße 85
21079 Hamburg
Telefon: 040 76753895
nähere Informationen: http://www.kvhbf.de
AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
»Du kannst die Polizei belügen, aber nicht mich« von Panhans/Winkler
»… last three cars to Poppenbüttel« von Katrin Ströbel im MAGAZIN
VERLÄNGERTE ÖFFNUNGSZEITEN
vom 9. September bis 3. Oktober 2010
Mi – Do 14 – 19 Uhr, Fr – So 11 – 19 Uhr
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r a d [i] a l e
Claudia Hoffmann
Ottmar v. Poschinger
Llaura I. Sünner
Zur Eröffnung der Ausstellung Freitag den 22. Oktober 2010 um 20.00 Uhr
Begrüßung: Richard Stratenschulte, Museen der Stadt Dresden
Dauer der Ausstellung: vom 23. Oktober bis 4. Dezember 2010
Kunsthaus Raskolnikow e. V. · Galerie · Info: Iduna Böhning
Böhmische Str. 34 · 01099 Dresden · Tel./Fax 0351 8045708
http://www.galerie-raskolnikow.de · galerie[at]raskolnikow.de
Bürozeiten: Dienstag – Freitag 10.00 – 16.00 Uhr
Galerie: Mittwoch – Freitag 15.00 – 18.00 Uhr Sonnabend 11.00 – 14.00 Uhr
Die Galerie ist auch zu den Bürozeiten zugänglich.
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur und Denkmalschutz
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Floating Volume # 1
Eröffnung: Fr. 1.10.2010, 20 h. / 2.10–14.10.2010
Emine Şahinaz Akalın, Volkan Aslan, Claudia Behling, Elmas Deniz, Şakir Gökçebağ, Pınar Öğrenci, Eva Riekehof, Per Schumann, Malte Zacharias
Einführung: Gerrit Jöns-Anders, Kommunikationswissenschaftler
Floating Volume # 2
Eröffnung: Fr. 22.10.2010, 20 h. / 23.10–4.11.2010
Nancy Atakan, Anja Cocilius, Antonio Cosentino, Uli Fischer, Hinrich Gross, Gül Ilgaz, Julia Münz, Helene Oldenburg, İz Öztat, Erich Pick, Youssef Tabti, Mehmet Ali Uysal
Einführung: Kathrin Wildner, Stadtethnologin
Die Ausstellungen sind während der Abendveranstaltungen geöffnet.
Ausstellungen in Istanbul in 5533
Floating Volume # 1: Eröffnung 2.11.2010, 20 h. 3.11–13.11.2010
Mit Emine Şahinaz Akalın, Volkan Aslan, Claudia Behling, Anja Cocilius, Elmas Deniz, Sakir Gökçebag, Pınar Öğrenci, Eva Riekehof, Per Schumann, Malte Zacharias
Floating Volume # 2: Eröffnung 23.11.2010, 20 h. 24.11–4.12.2010
Mit Nancy Atakan, Antonio Cosentino, Uli Fischer, Hinrich Gross, Gül Ilgaz, Julia Münz, Helene Oldenburg, İz Öztat, Erich Pick, Youssef Tabti, Mehmet Ali Uysal
Gefördert durch die Behörde für Kultur, Sport und Medien, Hamburg
http://www.frise.de/cms/3-0-Aktuell.html
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Titelbild: Michael Deistler
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Kultur & Gespenster Nr.11: »Drogen & Drogen«
Heft-Präsentation mit Hans-Christian Dany und Max Hinderer
Freitag, 24. 9. 2010
20.30 Uhr bei Pro qm, Almstadtstraße 48-50, Berlin.
Party ab 23 Uhr im KIM, Brunnenstraße 10, Berlin.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Kreidefresser, Kettenraucher, Koffeinsüchtler, die elfte Ausgabe des Kultur & Gespenster-Magazins zum Thema Drogen kommt nach Berlin.
Leider war es uns nicht möglich, das Druckpuder, was beim Ausschießen der Bögen zwischen die Seiten geblasen wird, damit diese nicht aneinanderkleben, in großen Mengen im gebundenen Heft zu halten, andernfalls hätten Sie zusätzlich zum Lesevergnügen außerdem noch eine physische Idee von den Staubwolken erhalten, in die man seine Selbstgewissheit seit Längerem zu hüllen pflegt.
Seis drum. Hans-Christian Dany und Max Hinderer haben sich um die Zusammenstellung der Texte verdient gemacht. Das Spektrum reicht vom Milieu über den Selbstversuch bis ins Krankenhaus, alles huldvoll ummäntelt von der sogenannten Kontrollgesellschaft.
Gottlob! Für alle Nebenwirkungen der Konzentration, des Untergangs oder der unterlassenen Hilfeleistung gibt es Tabletten. In einer Gewinnerwelt, in der sich angeblich keiner Fehler leisten kann und alle einander ständig damit behelligen, wie viel sie arbeiten, werden Drogen nur selten »einfach so« genommen. Einen solchen Luxus kann sich kaum jemand leisten – wobei sich wesentlich mehr einbilden, sie würden es tun. Ja, ganz recht, die Illusion individueller Freiheit trägt das System.
Denken wir überhaupt über unseren Drogenkonsum nach, geht es meist um die Frage, was jetzt gerade das Mittel der Wahl sein könnte. Die Nervosität runterrauchen, Kopfschmerzmittel+C, mal eine Nacht ausklinken auf E oder einen schmuddeliger Ausflug mit H aus der bereinigtenWelt. Genau genommen nehmen wir selbstverständlich keine Drogen, sondern jeder tut es für sich allein.
Das Recht auf Rausch zu fordern heißt also bloß, am Wahnsinn der Normalität teilzuhaben. Was Drogen als solche auslösen, ist im Vergleich dazu eher aufgeräumter Natur. Ein Dossier über Selbstversuche, Überwachungsgesellschaften und die Intensität der Arbeit. Von Kliniken, Placebos, Chemotherapien, dem Individualisierungs- und Flexibilitäts-Normalismus, der Kontrolle von Sichtbarkeit, und auch über metaphysische Sozialisten und Junkies.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Kultur & Gespenster wohl das erste Magazin mit einer Leckstelle ist. Durch das Lecken werden aus dem Magazin Mineralien herausgelöst, die Sie auf diese Weise aufnehmen und damit ihren Mineralstoffhaushalt ausgleichen. Bleibt noch zu betonen, dass wir über jede Form der Empfehlung selbstredend entzückt wären, besonders natürlich über ausführliche Rezensionen nicht unter 20.000 Zeichen.
Herzliche Grüße, die Redaktion
Weitere Release-Termine:
Zürich, Corner College, 19. November 2010
Wien, Akademie, 3. Dezember 2010
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Sydney, Dallas, Sofia, Los Angeles, Ottensen: dieses Projekt geht seit 2006 um die Welt.
ON-OFF-Artprojects zeigt:
FLAG METAMORPHOSES
Myriam Thyes u. a. – Eine Installation mit 6 Video-Projektionen.
Ausstellung 29. September – 15. Oktober, 15 – 20 Uhr, außer Mo., u. n. V.
Die brasilianische Flagge zerfällt in ihre Einzelteile: der Schriftzug fliegt davon, es wächst ein Urwald aus Sojabohnen im Hintergrund.
Erntemaschinen färben die Felder rot, auf denen sich die Sterne der brasilianischen Flagge zur chinesischen Flagge neu anordnen. So sieht die Schweizer Künstlerin Myriam Thyes in einem ihrer Film-Beiträge die realen Beziehungen.
37 Animationsfilme von 27 KünstlerInnen aus 14 Ländern verlebendigen starre National-Flaggen. Sie setzen diese Symbole in Beziehung zueinander, verwandeln sie – mittels Flash-Animationen – und bringen Szenen der Geschichte und der Kulturen dieser Länder zum Vorschein.
ON-OFF-Artprojects zeigt diese Arbeiten als Multi-Screen-Installation in ehemaligen Werkshallen mitten im Hamburger Stadtteil Ottensen. Das morbide Gebäude, zum baldigen Abriss vorgesehen, unterstreicht Veränderungen und den steten Wandel.
Vernissage 28. September, 18 Uhr
Spritzenplatz 5-7
Hamburg-Ottensen
http://www.on-off-artprojects.de/de/site/spritzenplatz/index.xml
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Stephen Hawking
Der große Entwurf: Nie gesehene Schönheit
Wer die Weltformel findet, der braucht keinen Schöpfer mehr: Der Physiker Stephen Hawking hat in seinem neuen Buch die Existenz Gottes widerlegt.
Der Rezensent ist Schriftsteller und Doktor der theoretischen Physik. Sein letzter Roman”Die Entdeckung des Lichts” ist vergangenes Jahr im DuMont Buchverlag in Köln erschienen. Lesen Sie hier Auszüge aus der Süddeutschen Zeitung vom 24.9.2010.
[,,] Höchst wahrscheinlich hatte er das Buch schon 1889 in Händen, als die Familie Einstein in München-Schwabing die ersten elektrischen Straßenlampen installierte, wo man künftig vor lauter Licht jenen Nachthimmel nicht mehr sehen konnte, der den Menschen die Gottesfurcht einflößte [..]
Stephen Hawking: Der große Entwurf M für Mysterium
[..] Wenn man sich über die mittlerweile noch schöneren Formeln beugt, um physikalische Aussagen über Teilchen auch lange nach dem Urknall zu machen, fühlt man sich, als stünde man in Unterhose mit rohen Eiern in der Hand auf der Kegelbahn. Viele Tricks sind nötig, um überhaupt etwas näherungsweise ausrechnen zu können, wenn ein Teilchen eine Masse hat [..]
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Andreas Pfitzmann ist gestorben
[..] Viele Mitglieder des Chaos Computer Clubs verlieren mit ihm einen Freund und langjährigen Begleiter. Unsere Gedanken sind nun bei seiner Familie, der wir unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken.
http://www.ccc.de/de/updates/2010/trauer-um-andreas-pfitzmann
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Andreas Pfitzmann ist tot
von Daniel
[...] es ging mir darum, dass die Karlsruher Richter bei ihrer Entscheidung die künftigen Entwicklungen berücksichtigen. Und ein Teil dieser Zukunft werden eben auch mehr Computer in unseren Körpern sein. In einer alternden Gesellschaft gibt es das Interesse und den Markt für medizinische Implantate. Nicht nur Herzschrittmacher, auch Geräte, die selbsttätig Medikamente abgeben, oder Hörgeräte [..]
http://blogs.taz.de/ctrl/2010/09/25/andreas_pfitzmann_ist_tot/
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Prof. Dr. Andreas Pfitzmann war Leiter der Datenschutz- und Datensicherheitsgruppe an der TU-Dresden und beforschte Datenschutz und multilaterale Sicherheit hauptsächlich in Kommunikationsnetzen, Mobilkommunikation und verteilten Anwendungen. Er entwickelte datenschutzfördernde Technologien, wie bspw. den JAP zur Herstellung einer Anonymität gewährleistenden Infrastruktur (http://anon.inf.tu-dresden.de/) oder Prototypen zum Identitätenmanagement und war ein vielgefragter Berater und Gutachter. Vorlesungsvideos zu Datensicherheit, Kryptografie und Sicherheit in Rechnernetzen sind verfügbar unter http://www.inf.tu-dresden.de/index.php?node_id=2624&ln=de.
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Andreas Pfitzmann verstarb im Septempber 2010. Das Interview führte Martin Rost.
https://www.datenschutzzentrum.de/interviews/pfitzmann/
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„Brache Kulturpolitik – Ein Förderplan in 10 Punkten“
ein performativer Vortrag (1. Schritt) von FRONTBILDUNG
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„Die Unterbrechung der Kühlkette“
Live-Musik von David Wallraf
“unlimited liability”
Norderstr. 71 ug
20097 Hamburg
Sonntag, 26.09.2010, 20 Uhr
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„Brache Kulturpolitik – Ein Förderplan in 10 Punkten“
Seit Jahren beobachten Kulturschaffende und besorgte Bürger wie sich der Hamburger Senat hilflos und kurzsichtig an einem sinnvollen kulturpolitischen Konzept abarbeitet.
Jetzt hat FRONTBILDUNG – eine 2007 gegründete, dreiköpfige Künstlergruppe aus Hamburg – sich diesem drängenden Thema angenommen. Nach der „First Lecture“, einer performativen Analyse der Hamburger Kulturlandschaft in Belgrad (2009), der jüngsten Videoproduktion „Netzwerken 2010“ wendet sich FRONTBILDUNG jetzt den konkreten kulturpolitischen Rahmenbedingungen zu. Mit ihrem 10 Punkte-Plan entwickeln die drei Protagonistinnen ein ebenso visionäres wie realisierbares Szenario. Eine erste Kostprobe stellen sie zu Gast bei unlimited liability vor.
Für ein musikalisches Intermezzo sorgt David Walraf mit
„Die Unterbrechung der Kühlkette“
David Wallraf macht seit 15 Jahren experimentelle elektronische Musik und verzichtet dankend auf folgende Adjektive: subversiv, grenzgängerisch, subtil, diskursiv, spektakulär, neurotisch, suggestiv, abstrakt, melancholisch, funktional, popkulturell, eskapistisch, souverän und künstlerisch
Die ca. 30minütige live Komposition „Die Unterbrechung der Kühlkette“ besteht aus persönlichen Wahrnehmungen von Urbanität sowie Hamburger Lokal-, Sicherheits- und Kulturpolitik.
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DAS PROJEKT unlimited liability (bis zum 23.10.10)
Kunstsammelnde Oberschicht unerwünscht!
100 internationale KünstlerInnen/-gruppen in kunstpolitischer Subvertierung des Status quo
Wir kennen Künstler, die die Welt in Frage stellen, ohne – ernsthaft – die Welt der Kunst in Frage zu stellen. Letzteres tut „unlimited liability“ und versucht, ideale Präsentations- und Vertriebsbedingungen für Kunstproduktionen, die politisch agieren, bereitzustellen zum vierten Sommer in Reihenfolge. Der Ladenbetrieb „unlimited liability“, in dem ein breites Spektrum an Kunstprojekten und Multiples von 100 ProduzentInnen zum Verkauf angeboten wird, basiert auf einem eigens hierfür entwickelten ökonomischen Modell. Grundlage dieses Modells und jeder Transaktion ist ein Vertrag. „unlimited liability“ stellt die ‘normale’ Welt der Kunst (Kunstmarkt + Vermittler und Macher, die friedlich mit ihm koexistieren) in Frage. ‘In Frage stellen’ ist hier nicht rein diskursiv oder selbstinszenierend, sondern performativ gemeint. „unlimited liability“ benutzt ein Mittel mit realen Konsequenzen: das Vertragsrecht.
Jeder kann „unlimited liability“ besuchen, sich an den Arbeiten erfreuen, DVDs anschauen, Platten und CDs anhören. Allerdings können nur diejenige, die weniger als 50.000 EUR Aktivkapital besitzen, dank eines mit einem Anwalt erarbeiteten Vertrages, diese Dinge auch mit nach Hause nehmen. Der Vertrag regelt ebenfalls, dass der WeiterverkaufVerkaufserlöses der Dinge nur in Absprache mit dem jeweiligen Künstler erfolgen kann, der in diesem Fall 60% des Verkaufserlöses erhält.
„unlimited liability“ verkauft Kunst als Produktion, nicht Kunst als Ware.
Öffnungszeiten:
Do-Fr, 15-20h
Sa-So, 13-19h
unlimited liability
Norderstr. 71 ug
20097 Hamburg
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Wasserbetriebe müssen “Tacheles”-Nutzer nicht mit Trinkwasser versorgen
Das VG Berlin hat entschieden, dass die Nutzer des Kunsthauses “Tacheles” gegenüber den Berliner Wasserbetrieben keinen eigenen Anspruch auf Versorgung mit Trinkwasser haben.
Das Grundstück in der Oranienburger Straße steht seit Februar 2008 unter Zwangsverwaltung. Nachdem der Eigentümer im Einverständnis mit dem Zwangsverwalter des Grundstücks den Wasserlieferungsvertrag zu Ende Mai 2010 gekündigt hatte, hatten die Berliner Wasserbetriebe die Beendigung der Trinkwasserversorgung angekündigt, die Belieferung aber zunächst auf gerichtliche Bitte fortgesetzt.
Das VG Berlin hat nun den Eilantrag abgelehnt, mit dem die Nutzer eine weitere Belieferung hatten erreichen wollen.
Nach Auffassung des Gerichts haben nach dem Berliner Betriebegesetz grundsätzlich nur der Grundstückseigentümer oder ein Erbbauberechtigter ein Benutzungsrecht und damit einen Lieferanspruch. Der tatsächliche Besitz oder ein Untermietverhältnis mit einer dritten Person genügten nicht, um einen eigenen Lieferanspruch für Trinkwasser zu begründen. Nach den Bedingungen der Berliner Wasserbetriebe könne ein Versorgungsvertrag zwar ausnahmsweise auch mit Nutzungsberechtigten wie z.B. Mietern abgeschlossen werden; dies gelte aber nur, wenn der Grundstückseigentümer zustimmt und sich mitverpflichtet. Das sei hier nicht der Fall, weil Eigentümer und Zwangsverwalter dies ausdrücklich abgelehnt haben. Ebenso wenig lasse sich der geltend gemachte Anspruch aus dem Umstand ableiten, dass die Berliner Wasserbetriebe die Antragsteller zunächst auf Kulanzbasis weiter beliefert haben. Schließlich seien die Berliner Wasserbetriebe nicht wegen ihrer Monopolstellung zum Vertragsschluss verpflichtet. Das Benutzungsrecht sei nämlich abschließend im Berliner Betriebegesetz geregelt. Die Antragsteller müssten sich gegebenenfalls vor den Zivilgerichten gegen den Eigentümer oder den Zwangsverwalter des Grundstücks wenden, falls ihnen miet- oder besitzrechtliche Ansprüche zustehen sollten.
Gegen den Beschluss ist die Beschwerde beim OVG Berlin-Brandenburg zulässig.
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Claude Chabrol
Der Blick des Bösen
Ein Nachruf von Fritz Göttler
[..] Nicht politische Filme machen, hat Godard einst gefordert, sondern Filme politisch machen. Chabrol ist bei den politischen Filmen geblieben. Man kann die Gesellschaft nur auf zwei Weisen angehen, hat er gesagt, entweder revolutionär und radikal, oder, wie ich das mache, durch Versuche, nicht die Welt zu verändern, sondern zu zeigen, warum sie sich nicht ändert [..]
http://www.sueddeutsche.de/kultur/claude-chabrol-der-blick-des-boesen-1.998854
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Wie sich Frankreich vor Claude Chabrol verbeugt
Von Sascha Lehnartz | 17.09.10
{..] Isabelle Huppert nannte Chabrol in ihrer Rede, mit der sie weite Teile des Publikums zu Tränen rührte, einen Mann der „allen treu war, die er liebte und allen, mit denen er arbeitete“. Für Chabrol sei die Zusammenarbeit mit Menschen „eine Art zu lieben“ gewesen, sagte die Schauspielerin. Sie habe nie gewusst, warum er sie geliebt habe, sie hätten sich wohl einfach gefunden, und sich danach nur gelegentlich verlassen, um wieder besser zu einander zu finden [..]
http://www.welt.de/kultur/kino/article9705937/Wie-sich-Frankreich-vor-Claude-Chabrol-verbeugt.html
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Tucholsky-Lesung auf Kampnagel: “Er konnte ohne Mikrophon, eine Halle zum schwingen bringen” Tucholskys Geist wurde durch Gerlach Fiedler beseelt: Gerlach Fiedler hatte eine, in die Poren des Mauerwerks der Fabrik, tief eindringende Stimme”. Unvergesslich! jst
Regisseur und Synchronsprecher Gerlach Fiedler: Am Mittwoch im Alter von 86 Jahren gestorben
Obelix und das Krümelmonster verdanken ihm seine Stimme, selbst hat er Kekse aber nie wirklich gemocht: Der Synchronsprecher und Regisseur Gerlach Fiedler ist jetzt im Alter von 86 Jahren gestorben.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,717898,00.html
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ARD Dokumentation Film ist Online zu sehen:
Zocken bis der Staat hilft: Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5398260
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Wie der Wohlstand verteilt ist, bleibt ein Geheimnis
Ein Land guckt weg
KOMMENTAR VON ULRIKE HERRMANN | 26.08.2010
Geld ist ein scheues Reh. Dieses Bild ist abgegriffen, aber wahr. So gehört es zu den deutschen Statistikwundern, dass zwar erfasst ist, dass es 2007 exakt 69 Theaterorchester gab – doch sehr unklar ist, über wie viel Vermögen und Einkommen die reichen Bundesbürger verfügen.
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/ein-land-guckt-weg/
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Kurzfilm: “weitersagen”
China Town St.Pauli
Von Gerd Stange
Kurzfilm über das ehemalige China Town St.Pauli Hamburg 1900 – 1945, Gert Beschütz-Aufzeichnungen.
Eine kleine Geschichte über das Chinesenviertel auf St.Pauli. Bolzplatz Schmuckstraße, ein Erinnerungsfußballspiel…
Der Film wurde gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Kunststiftung Prof. Dahlmann. Die Uraufführung war am 27.9.2006 im Metropoliskino Hamburg.
Außerdem liest Charlotte Böhm die Aufzeichnungen von Gert Beschütz (ehemals Zeitzeuge) und Gerd Stange spielt die kleine chineschische Blume auf dem Klavier.
Eröffnung: 7.09. 2010 19 Uhr
Klavier Knauer Holstenstraße 167 22765 Hamburg, Blauroter Stühlesaal
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SHELTER
Finisage am Sonntag, 19. September 2010, 19 Uhr
Die Ausstellung SHELTER von Valeria B. Vizioli, Gesa Lange und Dorothea Heinrich läuft noch bis Sonntag 19. September 2010.
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 17-19 Uhr
Finisage: 19. September 2010, 19 Uhr
FRISE Künstlerhaus Hamburg e.V. & Abbildungszentrum e.V.
Arnoldstr. 26-30
22765 Hamburg
Dorothea Heinrich
diplomierte Künstlerin, Fotografie
http://www.dorotheaheinrich.de
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Hamburg: Mietenpolizei statt Reiterstaffel
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Stuttgard 21, Hamburg-Altona, Lübeck = Bürgerproteste
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BLAU zimmer für kunst und andere
Zum Galerienrundgang der Admiralitätsstrasse zeigen wir eine Videoperformance der in Wien lebenden Künstlerin Anna Witt. Ihre Arbeit „Einsatzübung“ entstand 2006 am Flughafen Dublin. „Ich patrouillierte am Flughafen Dublin.
Ein paar Leute warteten auf ihren Flug und aus den Augenwinkeln konnten sie vielleicht eine ungewohnte Bewegung erspähen, während ich Action-Stunts für meinen „großen Einsatz“ trainierte.
In meiner Performance spielte ich die Rolle einer narrativen Figur, einem einsamen heroischen Security Guard, der seine Aufgabe etwas zu ernst nimmt. Niemals wissend woher die unsichtbare Gefahr kommt, versuche ich diese im Stil eines Actionhelden zu bekämpfen, aber es schwingt immer auch der Gestus des Versagens, der Langweile und der Unsicherheit mit.“
Admiralitätstraße 71, Hinterhof 1.Stock, 20459 Hamburg, info(at)blau-zimmerfuerkunst.de http://www.blau-zimmerfuerkunst.de
Einladung zur Videoperformance von Anna Witt während des Galerienrundgangs am 09.09.2010, 19 Uhr
Anna Witt (geb. 1981) hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei Magdalena Jetelova und an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Monica Bonvicini studiert. In 2010 nahm sie u.a. an der Berlin Biennale teil, sowie an Gruppenausstellungen in der Wiener Secession, im Museum Ludwig Köln und im Grazer Kunstverein.
http://www.annawitt.net/www.annawitt.net
http://www.galerie-wiesehoefer.de/www.galerie-wiesehoefer.de
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BLAU – zimmer für kunst und andere – wird gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien.
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Ruth Ewan: Damnatio Memoriae
Ruth Ewan (geb. 1980 in Aberdeen) beschäftigt sich in ihrem aktuellen Projekt „Damnatio Memoriae“ in verschiedenen historischen Kontexten mit Strafpraktiken sowie mit Strategien von Erinnern und Vergessen. Umfassende Recherchen und partizipative Workshops sind der Anfang einer künstlerischen Auseinandersetzung, die sich unter Verwendung von gefundenen Materialien wie z.B. von Postkarten, Zeitungsartikeln, Postern und Filmen realisiert.
Zwei ungleiche Objekte, ein frühneuzeitlicher Maulkorb und eine seltene Tomatensorte, sind für Ewans Projekt „Damnatio Memoriae“ Anlass der Auseinandersetzung mit Geschichte und Gedächtnis. Unzählige schwarz-rote Tomaten verwandeln die Halle des M.1 in ein großes Gewächshaus. Die dunkel getönte Frucht ist benannt nach dem afroamerikanischen Sänger und Schauspieler Paul Robeson (1898-1976). In den 40er und 50er Jahren wurde er aufgrund seines politischen Kampfes gegen Rassismus massiven Repressionen ausgesetzt und seine künstlerische Existenz durch Zensur skrupellos ausgelöscht.
Der Hexen als Prototypen der Verfolgten wird hingegen bis heute in Form von zahlreichen schaurigen Abbildungen gedacht. Diese Variante des kollektiven Gedächtnisses, das durch verschiedene populäre Quellen gespeist wird, beschäftigt Ruth Ewan nicht weniger als das aktive Vergessen bei Robeson. Gemeinsam mit Jugendlichen hat die in London lebende Künstlerin gedächtnisprägendes Bildmaterial diskutiert, manipuliert und neu gedeutet. Ausgangspunkt für die Untersuchung war besagter Maulkorb, den man u.a. Frauen anlegte, die der Hexerei verdächtigt wurden, um sie brutal zum Schweigen zu bringen. Beide Seiten von Ewans Projekt, das Auslöschen und Stigmatisieren von Existenz, setzen sich mit der Kontrolle von Information aufgrund vermeintlicher moralischer oder politischer Verwerflichkeit auseinander.
Das M.1 der Arthur Boskamp-Stiftung erlaubt mit Ruth Ewans erster deutscher Einzelausstellung einen Einblick in ihre konzeptionellen Arbeitsstrategien und deren unterschiedliche Medien.
Kuratiert von Katja Schroeder
Mit freundlicher Unterstützung des British Council
Begleitprogramm zur Ausstellung, zusammengestellt von Ruth Ewan
02. Oktober, 17 Uhr, Dokumentarfilm:
Paul Robeson – Here I Stand, 1999
24. Oktober, 17 Uhr, Lesung: E. A. Poe,
Die schwarze Katze; 18 Uhr, Stummfilm: Hexen, 1922
Wenn Sie zur Eröffnung mit dem Zug aus Hamburg oder Berlin anreisen, steht um 14.00 und um 15.20 ein Shuttle zum M.1 am Bahnhof Itzehoe bereit. Um 16.10 und um 17.10 bringt Sie ein Shuttle vom M.1 zum Bahnhof Itzehoe.
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Otto & Jabs & Tiedtke
Nur die Kunst ist künstlich, alles andere ist Theater
Die Malereien von Gitte Jabs, Egle Otto und Johanna Tiedtke verbindet eine gemeinsame Suche nach dem Motiv ihrer Malerei. Wenngleich sie darin verschiedenen Interessen nachgehen, ist Ihnen die Frage gemein, was ein Motiv eigentlich erst zu einem Motiv werden lässt, das im Hier und Jetzt von Relevanz ist. Lediglich diesen Anspruch lassen die Künstlerinnen als ihre Motivation gelten, Kunst zu machen.
Die Ausstellung lädt zu einer Auseinandersetzung mit diesem Anspruch ein. Ihre Bilder sind immer auch Abbilder, Symbole und Stellvertreter ihrer Intentionen, ihrer Umgebung und ihrer Zeit. Doch für Gitte Jabs, Egle Otto und Johanna Tiedtke liegt die Faszination der Kunst in ihrer Künstlichkeit, denn sie schafft einen Ort – im Bild oder in der Ausstellung – an dem sich Kunst und Leben, Wirklichkeit und Vorstellung, Realität und Darstellung treffen können. Kunst schafft Begegnungen, die nur dann existentiellen Wert haben, wenn man sie vom Rest der Welt unterscheidet, wenn man sie nicht als Aufführung begreift, sondern als Einführung in ein Gedankengerüst, das stets auch mit seiner eigenen Fragilität spielt. Somit fordern die Künstlerinnen mit ihrer Ausstellung den Betrachter eigentlich wieder dazu auf, das Privileg der Kunst zu erkennen, das schon Adorno formulierte: „Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.” (Text: Wiebke Gronemeyer)
Kuratiert von Wiebke Gronemeyer
Malerei
Vernissage:
Mi. 8. September 2010 19:00
Finissage:
Mi. 22. September 2010 19:00
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Pressemitteilung des AStAs der Hochschule für bildende Künste vom 25.08.2010, Hamburg
Pfändungsbedrohte Studierende drängen zusammen mit den Oppositionsparteien auf die sofortige Abschaffung der Studiengebühren
„Hamburg gibt Millionen aus für Prestigeprojekte wie die Elbphilharmonie und stopft die Haushaltslöcher dann über der Allgemeinheit auferlegte Abgaben wie Studiengebühren, welche die ohnehin schon mittellosen Schichten noch weiter belasten – das ist sozial nicht gerecht!“ beschwert sich Hannah A., eine der boykottierenden Studierenden der Hochschule für bildende Künste, die jüngst von Vollstreckungsbeamten der Kasse Hamburg Besuch erhalten hat. „Wie in anderen Bundesländern, muss die Campus-Maut auch in Hamburg wieder abgeschafft werden. Ich denke es stünde der neu gebildeten Regierung gut zu Gesicht, hier ein Zeichen für die Wahrung des sozialen Friedens zu setzen“ [..] mehr
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.SOUND DEPT KONTEXT 2
ANDREA PARKINS / New York
“FAULTY (BROKEN ORBIT)” / Soundinstallation
objects, feedback, drones
Die New Yorker Künstlerin, Komponistin und Elektro-Musikerin Andrea Parkins präsentiert ihre SoundInstallation „Faulty (Broken Orbit)“ – eine eindringliche Audio-Arbeit aus mikrophonierten Flächen und verstärkten Alltagsgegenständen, in Bewegung gesetzt und geschichtet mit elektronischem Feedback – Dinge drohen auseinanderzufallen, heikle Zustände werden deutlich. [..]
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SOUND DEPT KONTEXT 2
Idee und Konzept von Jens Röhm
Sound Dept Kontext 2 ist die Fortsetzung einer Reihe von Soundlectures und Performances, eine Schnittmenge aus den Bereichen autonome Musik, sogenannte Klangkunst, Soundinstallationen, Theorie und Formen künstlerischer Forschung und Intervention.
Sound als Begriff einer Wechselwirkung von hörendem Körper und umgebender Welt, als materielles Phänomen und als individueller Erfahrungsspeicher [..]
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Eröffnung: Mi 25.8.2010, 20 Uhr
Ausstellung: 25.8.-1.9.2010
Freitag – Sonntag 17-19 Uhr
Finissage und Konzert: Mi 1.9.2010 Uhr
live performance: Andrea Parkins (objects, electronic, el. Acc.), solo and with Nelly Boyd (Hamburg)
http://www.frise.de/cms/137-0-Sounddept+Parkins.html
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Das Schlagloch | 24.08.2010
Konservatismus gesucht | Das Neue ist schon da
KOLUMNE VON MATHIAS GREFFRATH
Im politischen Spektrum Deutschlands gibt es seit […] Helmut Kohl ein Vakuum auf der Rechten”, schreibt Norbert Bolz in einem Beitrag zur “Konservatismusdebatte” der CDU (Tagesspiegel vom 12. 8.). Ein Vakuum im Spektrum? Nun ja, das Turbodenken fordert eben seinen Tribut.
http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/konservatismus-gesucht/
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Willkürprozesse nach dem Klimagipfel | 22.08.2010
VON REINHARD WOLFF
Die gefährliche Pappwaffe
In Dänemark gehen die Prozesse rund um den Kopenhagener Klimagipfel 2009 weiter. Auf der Anklagebank sitzen Umweltaktivisten, aber auch der dänische Staat.
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/die-gefaehrliche-pappwaffe/
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Wanderausstellung
freedom roads!
koloniale straßennamen | postkoloniale Erinnerungskultur
Geschichte, Kunst und Beteiligung
http://www.freedom-roads.de/frrd/willkom.htm
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Lungenkrebs: Christoph Schlingensief ist gestorben
Jelinek: “Es kann keinen wie ihn mehr geben”
21. August 2010, 21:01
Literaturnobelpreisträgerin: “Schlingensief war einer der größten Künstler, die je gelebt haben”
http://derstandard.at/1282273308657/Reaktionen-Jelinek-Es-kann-keinen-wie-ihn-mehr-geben
Der Himmel kann warten + mehr
Schlingensief initiiert Operndorf REMDOOGO mehr
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Durch die Nacht mit Schlingensief und Friedman (1/7)
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Elliott Sharp
Der Stachel der Avantgarde
Elliott Sharp mit der Band Terraplane jazzt im Frankfurter Palmengarten. Kompendiumsartig zitiert seine Musik diverse Epochen – ohne in Traditionalismus zu verfallen.
http://www.fr-online.de/kultur/musik/der-stachel-der-avantgarde/-/1473348/4575504/-/index.html
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Ten Years After – I’d Love to Change the World
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Laiyan Gallery presents Christoph Faulhaber
Christoph Faulhaber
World Expo
Opening Screening on Aug. 28th, 2010, 7.30-9.00pm
Exhibition Aug. 29th – Sep. 18th, 2010
In his first solo show in Hong Kong, Christoph Faulhaber is presenting a new series of work: the Palau Triptych. The center piece (Blue Sky – Palau) is a documentary movie shot in Palau. In November 2009, six ex-detainees from the US Prison in Guantánamo Bay have been released to Palau, which is known for its sparkling water, shiny beaches and beautiful diving spots. Faulhaber traveled to the tiny island nation of Palau in the South Pacific to visit the six men, which are part of the uighur minority in western China. He interviewed their Australian interpreter and his Excellency, the President of Palau.
Following his trip to Palau, Faulhaber went to Shen Zhen, China, to visit the “Oil Painting Village” Dafen. Dafen has gained enormous reputation for being the world’s biggest conglomeration for reproducing and copying artworks. In Dafen he ordered six portraits of the men. One of them will be shown in the exhibition.
In this series of work Faulhaber focuses on some main questions surrounding the ideological and philosophical notion of the “picture” today: What is the global state of the picture? How strong is the prevalence of the picture? What kind of picture are we supposed to conceive when thinking of Guantánamo or the World Expo in Shanghai? What is the state of the picture with regard to a global system of industrialized tools for copies, imitation and reproduction? Or, as W.J.T. Mitchell has posed the question: “What is the work of art in the age of biocybernetic reproduction?”
Christoph Faulhaber, born 1972, is today one of the most promising young German artists. His work has been shown amongst others at the National Gallery Prague, Museum of Contemporary Art Skopje, Deitch Projects New York, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, City Museum Remscheid and Kunstverein Hannover. Faulhaber has recently been appointed to the long list for the price of the National Gallery in Berlin.
More info about the artist:
http://www.christophfaulhaber.de
http://www.art-agenda.com/shows/view/1129
泥人 Laiyan Gallery is a recently established non-profit artspace that presents international artists to Hong Kong.
泥人 Laiyan Gallery
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Mr. Security
Vom Künstler zum “Terroristen”
Dass er mit seiner Kunstaktion auf eine Terrorliste des US-amerikanischen FBI geraten würde, hatte der Künstler Christoph Faulhaber nicht gedacht. Ursprünglich wollte der 36-Jährige mit seinem Projekt “Mister Security” untersuchen, wie öffentlich der öffentliche Raum noch ist. In der Rolle eines Mitarbeiters einer fiktiven Sicherheitsfirma wachte er vor Konsulaten und Botschaften der USA in Europa. Für seine Dokumentation des Projekts erhielt Faulhaber 2008 ein Jahresstipendium des Landes Rheinland-Pfalz – zumindest kurzzeitig;
http://www.christophfaulhaber.de/press/3Sat/3sat.php.html?page=6&id=623
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Freitag, 20. August 2010 … 22:00 – 0:00
Studiogäste: Jorinde Reznikoff und KP Flügel.Wir sprechen über:“Audio Poverty | Eine Konferenz über Musik und Armut” (6.-8.Februar 2009 | Haus der Kulturen der Welt, Berlin).Im Rahmen der Audio Poverty Konferenz intervenierte Heinz-Klaus Metzger mit einem Vortrag zum Thema „Musikalische Autonomien”.Jorinde Reznikoff und KP Flügel [neopostdadasurrealpunkshow | 2.+ 4.Do FSK 17-19.00]haben den Kongress beobachtet und die Rede von Heinz-Klaus Metzger für FSK aufgezeichnet (ca.30 min)und:Musik von KH Stockhausen und Eduardo Spinelli.weiterführende links:
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klingding | sendung für aktuelle musikModeration: Heiner Metzger
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FLOOD
Das Kunst+Aktivismus-Kollektiv ‘Lab of ii’ lädt euch ein zu FLOOD – einem Fahrrad-Sound-Ereignis am So., 22.Aug. Wir übernehmen die Straßen von Hamburg. Inspiriert von Schwärmen und ihrer kollektiven Intelligenz wollen wir uns auf dem Fahrrad den städtischen Raum wieder aneignen – so ungreifbar wie eine Schallwelle.
Start: Kampnagel, 19.30h – Erster Zwischenstopp: Gängeviertel, 20.30h. Du kannst an beiden Punkten mit Fahrrad, Radio und Lust auf eine gemeinsame Fahrt durch die Stadt dazustoßen.
Wir werden ausschwärmen. Mit Lautsprechern, Ghettoblastern und tragbaren Radios, Fahrrädern, einem mobilen Radio-Sender und Sounds, die sich je nach Umgebung ändern.
Die Route verbindet verschiedene Orte aktueller politischer Auseinandersetzungen. Orte, an denen sich die sozialen und ökologischen Auswirkungen einer von oben durchgedrückten Stadtplanung und der Widerstand dagegen zeigen.
Probeläufe für Choreographie, Soundcheck und das Ausschwärmen mit dem
Fahrrad: Freitag und Samstag, 20./21. August, 19 Uhr, Kampnagel
Tel: 0176 3548 2248 ? http://www.labofii.net | mehr
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Eng, verstellt und gescheitert
Der Hamburger Bahnhof in Berlin zeigt Bruce Nauman
Von Carsten Probst
Bruce Naumann muss man nicht mehr vorstellen, er ist in allen modernen Kunstmuseen der Welt vertreten: Er macht Skulpturen, Filme und Videos, aber sein Markenzeichen sind Neonröhren. Sprache, die leuchtet, Texte aus zum Teil vielfarbigen schmalen Lichtbändern, Wortskulpturen aus Licht. Eine umfangreiche Werkschau des Künstlers ist jetzt in Berlin zu sehen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1192422/
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SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010
“In dieser Gesellschaft brodelt es”
Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr
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abgeordnetenwatch | 17.08.2010
Ein Buch, 29 Vorträge und einige Hunderttausend Euro: Die Nebeneinkünfte des Peer Steinbrück
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Satellite / Border / Footprint ist ein dreitägiger Workshop mit Lisa Parks (Santa Barbara, USA) in der PHOENIX Halle Dortmund, veranstaltet vom Hartware MedienKunstVerein im Rahmen von GrenzGebietRuhr.
Dabei wird ein produktiver und kritischer Umgang mit den Grenzziehungen durch Satellitenfußabdrücke angestrebt. Diese nicht-statischen und nicht-sichtbaren Grenzziehungen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert und sichtbar gemacht werden. Teilnehmer des Workshops werden internationale MedienkünstlerInnen sein, aber auch interessierte Bürger aus dem Ruhrgebiet, die auf einen Open Call hin eingeladen werden. Zudem finden am Sonntag, den 1. August in der PHOENIX Halle Dortmund von 10:00-14:00 Uhr öffentliche Vorträge von Künstlern und Kulturwissenschaftlern statt, die sich mit dem Thema “Satelliten und Grenzziehungen” auseinandersetzen. Um die Dynamik der Situation zu adressieren, soll zusätzlich eine mediale Aufarbeitung der Workshopergebnisse erfolgen, z.B. unter Verwendung der Google Earth Software. Der Workshop ist Teil der Initiative GrenzGebietRuhr und wurde durch den Künstler Francis Hunger (Leipzig) initiiert.
Kontext:
http://www.hmkv.de/programm/programmpunkte/2010/Veranstaltungen/Satelliten.php
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»Kriegskultur«
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SPIEGEL-Interview | Task Force 373 | Afghanistan-Protokolle | 26.07.2010
“Wir müssen sie stoppen”
WikiLeaks-Gründer Julian Assange, 39, über sein Netzwerk, seine Mission und seine Regeln
SPIEGEL: Herr Assange, Sie veröffentlichen eine riesige Menge Geheimmaterial über den Krieg in Afghanistan. Was ist Ihr Motiv? mehr
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Krieg in Afghanistan
Wikileaks publiziert Geheimprotokolle
Ein Desaster für das Pentagon: 92.000 Militär-Dokumente wurden von der Plattform Wikileaks ins Netz gestellt. Sie belegen, wie schlecht es um den Kampf gegen die Taliban steht: mehr
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Foto: Jörg Stange
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Urteil: Linke und Verfassungsschutz
Nicht nur rechtswidrig, sondern dumm
Ein Kommentar von Heribert Prantl | 22.07.2010,
Man kann sich über Lafontaine und Ramelow ärgern, ihre Politik für unsinnig halten. Aber politischer Ärger darf kein Anlass sein, den Leuten den Verfassungsschutz auf den Hals zu hetzen. Ein Fehlurteil:
http://medienwatch.wordpress.com/2010/06/18/bundesgerichtshof-uberwachung-war-rechtswidrig/
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Mittwoch, den 28. Juli 2010
20 Uhr
im Ausstellungsraum des Künstlerhaus FRISE
Wednesday, July 28 20:00 uhr
FRISE – Künstlerhaus und Abbildungszentrum
Arnoldstrasse 26-30
22765 Hamburg
A Talk: “House Magic”
Ein Vortrag: “House Magic”
Alan W. Moore, art historian and retired artist, speaks about the “House Magic” project. This “bureau of foreign correspondence” (himself) is a years-long project dedicated to explaining the movement of occupied social centers – besetzten Häusern mit politischen Richtung aka “Centro Sociale Occupato Autogestione” (CSOA) – to a U.S. audience. The first show was produced by the visual arts collective at ABC No Rio in NYC last year, and included “wallpaper,” stencils, banners, videos, books and dossiers from the internet. Later shows of this mobile archive were in Chicago and Philadelphia. Moore’s research trip this summer has taken him to London, Madrid and now Hamburg. Auf Englisch mit some Deutschliches interpollation. With pictures.
und auf Deutsch –
Alan W. Moore, Kunsthistoriker und ehemaliger Künstler, spricht über sein “Magic House”-Projekt. Das “bureau of foreign correspondence” (er selbst) ist ein langjähriges Projekt, das sich mit den politisch motivierten Besetzungen von Häusern und der Gründung sozialer Zentren, wie aka “Centro Sociale Occupato Autogestione” (CSOA) – auseinandersetzt. Die erste Ausstellung des “House Magic Projects” wurde im vergangenen Jahr durch das Kollektiv von ABC No Rio in New York produziert und enthielt “Wallpaper”, Schablonen, Banner, Videos, Bücher und Unterlagen aus dem Internet. Später wurde dieses mobile Archiv in Chicago und Philadelphia gezeigt. Moore’s Recherche-Reise führte ihn diesen Sommer nach London, Madrid und jetzt nach Hamburg.
Alan W. Moore
cel: 917 574 8392
123 Scribner Ave SI NY 10301
Summer of ’10 in Madrid, Hamburg, Berlin & etc. doing “House Magic: Bureau of Foreign Correspondence” blogging at http://occuprop.blogspot.com
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„ Ach, so?! = あっ、そう!? “
Hiroyuki Araki, Jun Azumatei, Tatsuya Fujii, Yasuda Sachigusa
21. Juli – 8. August 2010
Eröffnung: Mittwoch, 21. Juli 2010, 20 Uhr
Die Künstler sind anwesend.
„Ach, so?!“
Das Künstlerhaus FRISE lädt vier japanische Künstler ein, ihre Arbeiten in Hamburg zu präsentieren, damit wird die Tradition der guten Beziehungen zwischen dem Künstlerhaus und japanischen Künstlern gepflegt und fortgesetzt. Die Arbeiten der vier Japaner ermöglichen auf Hamburger Boden im Sinne eines kulturellen Austauschs einen Einblick in die Verschränkung moderner künstlerischer Medien oder europäischer Kunstkonzepte mit traditionellen östlichen Motiven. Der deutsche Ausdruck „Ach so“ wird übrigens mit derselben Phonetik und Bedeutung auch im Japanischen verwendet:
http://www.frise.de/cms/3-0-Aktuell.html
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THE DOORS
Wiedergeburt der Rockpoeten
Kino-Dokumentation zeigt nie gesehene Bilder von Morrison und Co. Die MOPO sprach mit Regisseur DiCillo über Sex, Drugs and Rock’n'Roll + Videos sehen hier
http://www.mopo.de/2010/20100701/hamburg/kultur/wiedergeburt_der_rockpoeten.html
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Sodann: Schlitzohren und Halunken
Am Donnerstag, 22. Juli, kommt Peter Sodann ins Volks- und Komödientheater Geisler, Dr.-Julius-Leber Straße 25. Er stellt sein aktuelles Buch “Schlitzohren und Halunken – von Ackermann bis zum Zuwinkel” vor.
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=62552
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Bilder für den Bürger: Der Hamburger Kunstverein
Harald Falckenberg im Gespräch mit Jürgen König
Der Hamburger Kunstverein besteht seit 1817. Anfangs wurden die angekauften Bilder unter den Mitgliedern verlost. Heute engagiert sich der Verein ohne Quotendruck für die junge Kunst. “Da sind wir doch in einer glücklichen Position”, sagt Vorstandsvorsitzender Harald Falckenberg:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1222711/
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Zum Tod von Tuli Kupferberg
Gigant der Aufklärung
Von Karl Bruckmaier
1001 Ways To Live Without Working: Ein Nachruf auf den Beat-Dichter, Popmusiker und ersten Freak, Tuli Kupferberg.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-tuli-kupferberg-gigant-der-aufklaerung-1.974511
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Programmpunkte des Kunst und Sportverein Wilhelmsburg in dieser Woche:
Donnerstag 24. Juni ab 19.00 Uhr
FITNESS GYMNASTIK
Mit Due Nutti Soundsystem alias Jacques Palminger & the Kings of DubRock Ihren Sportsgeist zeigen Jacques Palminger & The Kings of Dub Rock alias Due Nutti Soundsystem im ersten Rollstuhltanzvideo zu “Kolani”. Die Rollstuhltanzgruppe von der Tanzschule Ring 3 in Hamburg, fand den Song auch super.
An diesem Donnerstag gibt das Due Nutti Soundsystem eine einmalige Dub-Sport-Kunst-Veranstaltung im Gemeindesaal der Bonifatiusschule in der Bonifatiusstraße 2-4, 21107 Hamburg.
Der Zugang zur Fitness Gymnastik ist von der Bonifatiusstraße und der Rotenhäuserstraße möglich.
Durch den Schulhof zum Rotklinker Saal. Anfahrt von der S-Bahn Veddel mit dem 13er Bus Richtung S-Wilhelmsburg.
Ausstieg Haltestelle Krankenhaus Groß-Sand (am Ende der Verhingstraße) Der Zugang ist von der Bonifatiusstraße und der Rotenhäuserstraße möglich.
Durch den Schulhof zum Rotklinker Saal.
Mit dem Auto oder Rad über die Georg Wilhelm Straße oder Veringstraße in die Bonifatiusstraße oder Rotenhäuserstraße einbiegen.
Mitzubringen sind: bewegungsfreundliche Kleidung und sportliche Schuhe.
Sonntag, 27. Juni, 12.00 Uhr
JOGGING – LECTURE
Eine Vorlesung im Laufen mit Dr. Ulrich Lölke
Am Sonntag startet auch für Dich der 1. Wilhelmsburger Lauf der Religionen.
Sammeln ist vor der Honigfabrik in Wilhelmsburg (Industriestraße 125/ Bus Nr. 13 bis Stübenplatz; Fahrrad durch den Alten Elbtunnel und Zolldurchgang Ernst-August-Schleuse).
Mitzubringen sind: Laufkleidung, Wasser (bitte nur zum Trinken), einen Nachbarn/ eine Nachbarin.
Was passiert da (mit mir)? Wir durchlaufen auf 12 Stationen (warum gerade die Zahl 12?) die lebhafte Wilhelmsburger Religionskultur von der Industriekirche bis zu einem Garten der Weltreligionen.
Im Anschluß besteht die Möglichkeit im “Studio” zu chillen (=sich ausruhen) oder die Muskeln spielen zu lassen.
Dr. Ulrich Lölke (Übungsleiter)
Vor oder nach den Veranstaltungen kann das Studio am Berta-Kröger Platz genutz werden
Öffnungszeiten des Studios: Donnerstags von 15-19 Uhr. Samstags und Sonntags von 13-18 Uhr.
Weitere Programm Highlights in der nächsten Woche:
Am einzigen spielfreien Sonntag der Fussball WM veranstaltet der Kunst und Sportverein
ein großes Tunier mit Varianten des Mannschaftstorspiel Fussball als eine Mischung aus
den Formaten Fussball, Schnitzeljagd und Minigolf
Termin: Sonntag 4. Juli 10.30 Uhr
Verschiedene Orte in Wilhelmsburg
Anmeldung für Mannschaften (7 SpielerInnen) bis zum 27. Juni 2010
über: fussball(@)unstundsportverein.de
FITNESS GYMNASTIK
Mit Erobique und Katharina Oberlik
Donnerstag 1. Juli 2010, 20.00 Uhr
Ort: IBA Dock, Am Zollhafen 12 20539 Hamburg
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http://www.kunstundsportverein.de/jogging/
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Weiteres, Termine, Aktualisierungen, Orte, Anfahrten Öffnungszeiten
des Studios unter:
http://www.kunstundsportverein.de
Der Kunst & Sportverein Wilhelmsburg ist Teil des Projekts »Sidewalk Deli« des Kunstvereins Hamburg
http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20100612-sidewalkdeli.php
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(KuS) Kunst & Sportverein Wilhelmsburg – Kontakt: mail(at)kunstundsportverein.de – Präsident: Jan Holtmann - www.noroomgallery.com - Herausgeber: Jan Holtmann – Kunst & Sportverein Wilhelmsburg ist Teil des Projekts »Sidewalk Deli« des Kunstvereins Hamburg, 12. Juni bis 11. Juli 2010
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Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» „Kinder laufen im Kreis“ für Spenden, weil der Schule die Mittel fehlen [::]
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PPP Pausenspiel(e) : Stadtmarketing
“Mögen die Spiele gewinnen!”
Was bedeutet Kunst heute? In Zeiten leerer öffentlicher Kassen erkunden Hannovers neue Kunstfestspiele in den Herrenhäuser Gärten derzeit die “Macht des Spiels”. Das Festival ist ambitioniert. Sein blinder Fleck ist die Macht der Konzerne. VON MAXIMILIAN PROBST
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/moegen-die-spiele-gewinnen/
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Heute abend
Dienstag 8. Juni, 20 Uhr im Centro Sociale, Sternstr. 2, U-Bahn Feldstraße
Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Assoziation A
SÜDAFRIKA – DIE GRENZEN DER BEFREIUNG
Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgebern Jens Erik Ambacher und Romin Khan

Nach dem Ende der Apartheid erschien die Entwicklung Südafrikas als eine Erfolgsgeschichte des politisch-sozialen Transformationsprozesses, was sich im Begriff der ›Rainbow Nation‹ versinnbildlichte. Für den größten Teil der schwarzen Bevölkerung hat sich über ein Jahrzehnt nach der offiziellen Abschaffung der Apartheid die Hoffnung auf eine grundlegende Verbesserung der eigenen Lebenssituation jedoch nicht erfüllt. Der »rassifizierte« Kapitalismus, der das Rückgrat von Kolonialismus und Apartheid bildete, hat gesellschaftliche Spaltungen und Ungleichheiten produziert, die noch auf lange Sicht den Alltag und die Lebensweisen der Menschen am Kap bestimmen werden. Die Politik des regierenden ANC hat daran bislang wenig zu ändern vermocht. Denn die ehemalige Befreiungsbewegung setzte nicht auf eine deutliche Umverteilungspolitik, um das Erbe der Apartheid zu überwinden, sondern folgte zunehmend neoliberalen Politikkonzepten.
Privatisierungs- und Sparpolitik haben die soziale Krise verschärft. Damit einher geht eine Krise der traditionellen Vertretungsstrukturen, denn die Befreiungsorganisationen einschließlich der Gewerkschaften sind weitestgehend im staatlichen Establishment aufgegangen. In dieser Situation haben sich in den letzten Jahren soziale Widerstandsformen der Armen entwickelt, die an die politischen Traditionen der Anti-Apartheid-Kämpfe anknüpfen. Diese Basisbewegungen halten an dem Versprechen fest, dass das neue Südafrika zuallererst den gesellschaftlichen Bedürfnissen der ausgegrenzten Mehrheit Rechnung tragen müsse.
Der Sammelband beleuchtet die alten und neuen Konflikte in Südafrika und lässt AktivistInnen aus den Bewegungen über ihre Erwartungen an das Ende der Apartheid, ihr Verhältnis zum ANC und die politische Perspektive der Linken in Südafrika zu Wort kommen.
Inhaltsverzeichnis:
Dale T. McKinley: Südafrikas ANC und die Dreierallianz seit 1994
Greg Ruiters: Freie Stromversorgung in Südafrika. Eine Strategie zur Befreiung oder zur Kontrolle der verarmten Bevölkerung?
Stephen Greenberg: Land und Unfreiheit – Die Landlosenbewegung und das Scheitern der Landreform in Südafrika
Shireen Hassim: Die Frauenbewegung im demokratischen Südafrika
Rita Schäfer: Strategien gegen geschlechtsspezifische Gewalt
Mandisa Mbali: Die Treatment Action Campaign und die Geschichte des südafrikanischen Aids-Aktivismus
Gespräch mit Zackie Achmat: »Du kämpfst einen Bürgerkrieg gegen deine Mutter und deinen Vater, du kämpfst einen Bürgerkrieg gegen deine eigene Partei«
Patrick Bond: Johannesburg – Von Gold und Gangstern
Prishani Naidoo: Leben oder Überleben? Kämpfe um Grundversorgung im Post-Apartheid-Südafrika
Interview mit Ashwin Desai: »Die Menschen erkennen wieder einmal, dass sie Geschichte machen können … «
Romin Khan: Der Cup und die Hoffnung
Neville Alexander: Klasse, »Rasse« und nationale Einheit im neuen Südafrika
Achille Mbembe: Whiteness nach dem Ende der Apartheid: race und die Begrenzungen der Freiheit
Heidi Grunebaum, Yazir Henri und Usche Merk: Erinnerungspolitik und gesellschaftliche Aufarbeitung nach der Apartheid
Michael Neocosmos: Die Politik der Angst und die Angst vor der Politik
Oupa Lehulere: Der xenophobe Ausbruch in Südafrika – Strategische Fragen für soziale Bewegungen Unyawo Alunampumulo – There is only one human race
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SÜDAFRIKA
Die Grenzen der Befreiung
Zum Buch:
ISBN 978-3-935936-60-6 | 264 Seiten | erschienen März 2010
Rezensionen zum Buch mehr …
Lesereisen / Veranstaltungen
Ambacher | Khan : Südafrika nach der Apartheid
Eine Veranstaltung des Verlags Assoziation A sowie des Förderverein Freundinnen und Freunde des Centro Sociale e.V.
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Zum Tode von Malcolm McLaren
Der lachende Vagabund
Von Bernd Graff
09.04.2010, | Malcolm McLaren war der schlimmste Paradiesvogel, den der Pop hervorgebracht hat. Ein Postmoderner, der Nietzsche gefallen hätte. Außerdem hat er die Sex Pistols erfunden. Ein Nachruf = (+ Videos)
http://www.sueddeutsche.de/kultur/24/508172/text/
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Malcolm McLaren & Catherine Deneuve – Paris Paris
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Sex Pistols – Seventeen (Live in Stockholm 1977)
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26.05.2010
Innenminister durchleuchten Journalisten
PRESSEFREIHEIT Fotoreporterin Marily Stroux klagt gegen Gesinnungskontrolle vor Innenministerkonferenz
http://www.taz.de/1/nord/artikel/?dig=2010%2F05%2F26%2Fa0161&cHash=90a8053f8d
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In den Veringhöfen – 15.Juni 2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kunst,
Wie können die Entwicklung und erfolgreiche Verstetigung von Kunst- und Kreativzentren gelingen und zugleich positive Effekte für Stadtteilentwicklungsprozesse angestoßen werden? Diskutieren Sie mit.
Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst:
Artscape Toronto zu Gast in den Veringhöfen
Zeit: 15. Juni 2010, 09.00 – 12.00 Uhr
Ort: Veringhöfe Nord, Am Veringhof 23b, 21107 Hamburg*
Zur Förderung des Erfahrungsaustausches Toronto – Hamburg sind Interessierte herzlich eingeladen, die Arbeit der kanadischen Non-Profit Stadtentwicklungsorganisation Artscape (http://www.artscape.ca) kennenzulernen. Zum Auftakt der Veranstaltung wird der Geschäftsführer von Artscape, Tim Jones, das „creative placemaking“ und „creative spacemaking“ seiner Organisation vorstellen und von seinen Erfahrungen mit Multi-Nutzerkonzepten im kreativen und kulturellen Sektor berichten. Neben Strategien für die Schaffung nachhaltiger und erschwinglicher Produktionsräume stehen die Netzwerk- und Organisationsentwicklung mit beteiligten Akteuren im Fokus seiner Ausführungen.
Im Anschluss an den Vortrag von Tim Jones findet eine Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen statt:
Tim Jones, Artscape Toronto
Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte (angefragt)
Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg
Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft
Yvonne Fietz, Geschäftsführerin conecco
Künstler der KünstlerCommunity
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen die Fragen:
· Welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um das „creative space building“ und „placemaking“ auch in Hamburg voranzutreiben? Welche konkreten Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten gibt es von städtischer Seite?
· Was benötigen kreative Praktiker, Entrepreneurs und Organisationen im Hinblick auf Netzwerk-/Community-Entwicklungen?
· Was sind die Indikatoren für „organisationelle Reife“?
· Können oder wollen Künstler und Kulturproduzenten eine aktive Rolle in Stadtentwicklungsprozessen spielen?
Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Enthüllung der Projektstele der Veringhöfe statt.
Die Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst“ ist Teil des Projektes Veringhöfe Nord [KünstlerCommunity], in dem mithilfe der IBA Hamburg nachhaltige künstlerische und kreative Strukturen auf den Elbinseln geschaffen werden sollen. Das Konzept [KünstlerCommunity] von STADTKULTUR HAMBURG e.V. (jetzt: conecco – Management städtischer Kultur)/ STATTBAU Hamburg GmbH wurde als finales Konzept in einem sechsmonatigen Auswahlprozess eines ergebnisoffenen Verfahrens ausgewählt. Die Kooperationspartner verstehen ihr Konzept als Beitrag, im Rahmen der IBA Hamburg innovative Aneignungs- und Beteiligungsprozesse von Kunst und Kultur Stadtteilentwicklungsprozessen umzusetzen. Die Aneignung ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen: die zukünftigen Nutzer organisieren die [KünstlerCommunity] in einer gemeinsam entwickelten Trägerstruktur eigenverantwortlich.
* Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Linien 3 und 31 von Hamburg Hauptbahnhof oder Hamburg-Harburg bis Haltestelle Veddel oder Haltestelle Wilhelmsburg
Von Veddel mit dem Bus 13 Richtung Kirchdorf Süd, Ausstieg:
Mannesallee Von Wilhelmsburg mit dem Bus 13 Richtung Veddel, Ausstieg: Mannesallee
100 m weiter gegenüber der Mannesallee auf dem Veringplatz durch den Hausdurchgang
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Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH
Am Zollhafen 12 20539 Hamburg • Tel +49 (0) 40.226 227-0 Fax +49
(0) 40.226 227-315
aktuell@iba-hamburg.de www.iba-hamburg.de
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Senatorin Anja Hajduk
Geschäftsführung: Uli Hellweg (Vs.), Heiner Baumgarten
HRB 96972 Registergericht Hamburg
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BLAU – Zimmer für Kunst und andere
Admiralitätstraße 71, Hinterhof 1.Stock, 20459 Hamburg
www:blau-zimmerfuerkunst.de
Einladung zur Performance am 11. Mai um 20:30 h:
Katrin Sahner
Great Performance Limited
In der Videoperformance verankert, hat sich Katrin Sahner in den letzten Jahren unter Anderem mit der Position des Künstlers im sozialen Feld des öffentlichen und halböffentlichen Raums beschäftigt. In einer Mischung aus Setzung, Behauptung und Anspielungen sucht sie die Grenzen künstlerischer Gattungen und dehnt sie auf benachbarte mediale Bereiche aus. So entsteht ein entgrenzter Raum, in dem sich eine definitorische Lücke auftut.
Auch “Great Performance Limited” findet in einer derartigen Lücke statt: die Künstlerin empfängt das Publikum zu einem persönlichen Abend, der Titel entpuppt sich als Verweis. Zwei unzusammenhängende Fundstücke aus dem komplexen Feld der Performance bilden als lose Enden dafür die Grundlage.
1962 publizierte Alison Knowles bei Great Bear Press neben einigen anderen event scripts auch “Make a Salad”. Eine Anleitung zu einem Fluxus Happening, bei dem die Künstlerin für das Publikum Salat zubereitet.
1985 wurde in China Great Performance Limited” gegründet. Zunächst eine, dann mehrere Fabriken, die auf die Herstellung von Spielzeug und Kunststoff-Produkten spezialisiert sind (great-performance.com.hk).
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unisono 07 – Duo für Klavier und Videokamera (7.27 min)
Ein Film von Dodo Schielein
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Reisender Stillstand: Zimmer(s)trassen + Mehr
Die Welt auf zehn Quadratmetern | Ich finde dich Rabenliebe
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Kultur – Telegramm +++ 05.05. 2010 +++
Am 5.5. ist alljährlich der Aktionstag zur Gleichstellung
behinderter Menschen.
Wir führen aus diesem Anlass eine Kinovorführung mit Podiumsdiskussion
(Regisseur und betreuender Redakteur sind anwesend) durch:
Mittwoch, 5.5.10:
“Renn, wenn Du kannst”
von Dietrich Brüggemann
Eröffnungsfilm “Perspektive deutsches Kino”, Berlinale 2010
17.45 Uhr im 3001-Kino
Als Vorfilme
“Der Rollstuhlbomber”
und U.T.E. – das Schulprojekt
Chrisdian Wittenburg
(U.T.E. E.V.)
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Die Bedürfnisanstalt, Bleickenallee 26a, 22763 Hamburg,
http://www.myspace.com/diebeduerfnisanstalt
07.05. – 23.05. 2010, Karin Hahn, Lettische Hafenmuster, Ausstellung
Öffnungszeiten:
Freitag: 19.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 16.00 – 19.00 Uhr
Sonntag: 14.00 – 17.00 Uhr
Kurzinfo:
KARIN HAHN ist Grafik-Designerin, mit einer großen Liebe für
Piktogramme, Zeichen und Muster aller Art. Dieses spiegelt sich auch
in ihren Arbeiten wieder, als Designerin sowie als Künstlerin.
Objekte und Farben werden soweit reduziert, bis sie an Fotonegative
oder Schablonen für Streetart erinnern.
Oft arbeitet sie mit Mustern oder sogar mit Tapete, um einen
Camouflage-Effekt zu erzielen.
Wird ein Bild an einer Wand mit dem gleichen Hintergrund platziert,
verschwindet dieser und lässt nur noch das Wichtigste, das Bild an sich, erkennen.
Die letzten 4 Jahre hat die Künstlerin in Riga, Lettland, gelebt und gearbeitet.
Diese Ausstellung zeigt ihre Liebe für die Stadt, das Land, die
Menschen mit ihren Traditonen, aber auch Eindrücke und Situationen, erlebt mit Freunden, aus eben dieser Zeit.
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8. Mai: Radtour im Wittmoor
Das erste hamburger Konzentrationslager wurde im März 1933 außerhalb der
Landesgrenzen Hamburgs, in Glashütte (heute zu Norderstedt), errichtet.
In einer Torffabrik am Wittmoor waren ständig bis zu 140 Häftlinge, meist
Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten interniert,
unter ihnen der Schriftsteller Heinz Liepmann, der KPD-Bürgerschaftsabgeordnete
Alfred Levy und der später als Chronist bekannt gewordene Helmuth Warnke.
Das Lager bestand ein halbes Jahr lang.
Samstag, 8. Mai
Treff 14 Uhr am U-Bahnhof Langenhorn-Nord
Teilnahmegebühr 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
keine Anmeldung, Dauer 2,5 bis 3 Std.
Rene Senenko
Willi-Bredel-Gesellschaft
Im Grünen Grunde 1, 22339 Hamburg
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blurred edges 2010
15 Tage aktuelle Musik
Hamburg 1. – 15. Mai 2010
blurred edges 2010 präsentiert innerhalb von 15 Tagen 43
Veranstaltungen in 19 über die gesamte Stadt verteilten Spielstätten:
Konzerte komponierter, improvisierter, elektronischer Musik, soundart, Klang installationen, lectures, Vermittlungsprojekten und open air-Performances.
Der Verband für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) übernimmt dabei die Koordination der Bewerbungen, Organisation und Pressearbeit. Die zahlreichen Veranstalter kuratieren ihr Festival selbst und garantieren damit einen sehr breiten Blick auf die lokale und internationale Musikszene.
Mehr Info: http://www.blurrededges.de http://www.vamh.de
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Arte-Doku über den «gefährlichsten Mann Amerikas»
Er wurde als Held gefeiert und als Verräter geächtet. Henry Kissinger bezeichnete ihn als «gefährlichsten Mann Amerikas». Daniel Ellsberg brachte 1971 geheime Dokumente und damit die Wahrheit über den Vietnamkrieg an die Öffentlichkeit =
21.04. 2010 | 20.15 Arte | |
http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/stars/fernsehen/Medien-Fernsehen-TV-Ausblick;art4429,3267152
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MeldungendesTages:
1.VeranstaltungenmitWolfgangLieb(“DieRollederBertelsmannStiftung”)
/KommunalpolitischeKonferen/VeranstaltungmitGünterWallraffinHagen(kritischedistanz)
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From:”kritischedistanz”
VeranstaltungenmitWolfgangLieb(“DieRollederBertelsmannStiftung”)/KommunalpolitischeKonferenz/VeranstaltungmitGünterWallraffinHagen
Dienstag,den13.April2010um19UhrimVerdi-HausDortmund,Königswall36
Referent:Dr.WolfgangLieb/Köln
Thema:DieRollederBertelsmann-StiftungbeimAbbaudesSozialstaatesundderDemokratie
UnmittelbarerAuslöserfürdiese Veranstaltungwardiegemeinsame (!)
TagungdesDGB-LandesbezirkesNRWmitderBertelsmann-Stiftung zum Thema Kommunalfinanzen.s.dazudieebenfallsbeigefügteInformation:
“NurdieallerdümmstenKälberwählenihrenMetzgerselber”
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UmdiefinanzielleSituationderKommunengehtauchbeiderKommunalpolitischenKonferenz
“RettetunsereStädteundKommunen”
dieamMittwoch,den28.April2010von14?18UhrinderBürgerhalle,
(Friedensplatz1,44137Dortmund)stattfindet.
VeranstalteristderVer.di?LandesfachbereichGemeindenNRW.
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www.axel-troost.de/serveDocument.php?id=1256&file=4/0/971.pdf
ReferentenderTagungsindu.a.Prof.Dr.GustavA.Horn
(“WegeausderKriseOhneVerbesserungderEinnahmeseitedesStaatesgehtdasnicht”),
Prof.Dr.HeinzBontrop(“WegeausderkommunalenSchuldenfalle”)
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Veranstaltungmit GünterWallraff
InderReihe”GegendenStrom”istamMittwoch,den14.April2010GünterWallraffinHagen.
ImRahmendergemeinsamenKampagnederIGMetallund
derGewerkschaftVer.digegenLeiharbeitsprichterüberseineArbeit:
“Manmusssichverkleiden,umdieGesellschaftzudemaskieren,
musstäuschenundsichverstellen,umdieWahrheitherauszufinden.”
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[ Alice zwischen den Welten ]
Lesung und Einführung mit Deleuze/Guattari von Anna-Lena Wenzel
Donnerstag 01.04.2010 um 19 Uhr
Jupiterbar im Gängeviertel, Speckstrasse Ecke Caffamacherreihe
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Alice wird klein und wird groß, schmeißt Pillen ein und spricht mit Tieren. Laut Gilles Deleuze befindet sie sich damit in einem Chaos-Kosmos, in einer Welt der Umkehrungen des „Künftigen und des Vergangenen, des morgigen und des heutigen Tages, des Mehr und des Weniger, des Zuviel und des Nicht Genug, des Aktiven und des Passiven, des Ursache und der Wirkung.“ (G. Deleuze: Logik des Sinns, S.17) Statt sich in eine genau bestimmbare Richtung zu bewegen, bewegt sie sich in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig und damit zwischen den Welten. Sie befindet sich im ´Wechselspiel von Sinn und Unsinn` und einem Zustand ´persönlichen
Ungewissheit`. Es handelt sich um einen Zustand des Dazwischen, den man auch als einen dritten Raum bezeichnen kann, da in ihm nicht nur Fragen des Sinnes und der Logik aufs Korn genommen, sondern auch gängige Größen- und Raumverhältnisse auf den Kopf gestellt werden.
Nach einer kurzen Einführung in die Theorie Deleuze/Guattaris und einer Kontextualisierung zur Ausstellung „Von dritten Räumen“ wird Anna-Lena Wenzel aus dem Theaterstück Alice im Wunderland vorlesen.
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Programm zur Ausstellung “Von dritten Räumen”
15. März bis 25. April 2010, Kunsthaus Hamburg
Ein Ausstellungsprojekt von
Anna Lena Grau, Judith Henning, Pauline M`barek, Vanessa Nica Mueller, Sonja Vohland und Anna-Lena Wenzel
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[ Wahrzeichnen ]
Ein Projekt von Julia Bonn, Katrin Connan und Therese Roth
Jeden Donnerstag während der Ausstellungsdauer von 12-13 Uhr auf FSK 93,0 und 101,4 Kabel
[ Von HorrorAbjekten in literarischen Texten weißer Siedlerinnen. Grenzziehungen während der Kolonialzeit ]
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Arne Bunk, der Historikerin Renée von der Lippe und der Schauspielerin Charlotte Pfeifer. Eingeladen von Anna-Lena Grau
Mittwoch 14.04.2010 um 19 Uhr, Kunsthaus Hamburg
[ Identitäts- und Raumverschiebungen in der Arbeit von Frederik Kiesler
und Maja Weiss ]
Filmscreening, Vortrag und Diskussion von Erich Pick, Anna-Lena Wenzel und
Doro Wiese Donnerstag 15.04.2010 um 18 Uhr, Kunsthaus Hamburg
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Weitere Informationen unter: http://www.vondrittenraeumen.net/
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echo mailing list
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Kultur – Telegramm +++ 24.03. 2010 +++
FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert:
Titel:
Vom Ursprung der Welten
Kunst – Politik und was daran persönlich ist
Künstler: KP Brehmer
Eröffnung: Mi. 3. März ab 20 Uhr _ es spricht Gunnar F. Gerlach
Ausstellung: 3. März 2010 – 28. März 2010
Öffnungszeiten: Fr, Sa & So, 17-19 Uhr und nach Absprache
Filmabend: Mittwoch, den 10. März 20 Uhr
KP Brehmers Filmtagebücher und andere Filme, mit einer Einführung von Gunnar F. Gerlach und einem anschließenden Gespräch.
Gesprächsrunde: Mittwoch, den 24. März 20 Uhr
“Kunst und Politik und was daran persönlich ist…” Positionen des aktuellen, politischen Engagements der Künstlerinnen in Hamburg.
Eine Gesprächsrunde mit Christine Ebeling «Komm in die Gänge», Judith Hamann «Frappant/IKEA», Michel Chevalier u. a.
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http://www.frise.de/cms/3-0-KP+Bremer.html
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Titel: Morphische Felder Kraków / HH
Startdatum: 24.03
Enddatum: – 28.03
Beschreibung:
Morphische Felder – Kraków / HH
KiöR e.V. präsentiert 9 Künstler/innen des artist-run space
„Otwarta Pracownia“ aus Kraków, Polen.
Vom 24. bis 28. März 2010 werden unsere Gäste im städtischen Raum
Hamburgs arbeiten.
www.otwartapracownia.com
Magda Ciopińska
Ignacy Czwartos
Maria Fiter
Michał Hankus
Lena Hensel
Krzysztof Klimek
Staszek Koba
Lech Kolasiński
Maria Wasilewska
Bereits im Oktober 2009 waren 9 Künstler/innen von KiöR e.V. zu Gast
in Kraków und realisierten dort im Rahmen von „Wir sind woanders
#3“ ihre je eigenen Projekte im öffentlichen Raum …
Am Samstag, 27. März 2010 ab 18 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde zur
Abschlußpräsentation ins
Gängeviertel (Valentinskamp/Caffamacherreihe/Speckstraße) 20355
Hamburg ein (den Schildern folgen).
http://www.gaengeviertel.info/
Eine Veranstaltung von KiöR e.V. zu „Wir sind woanders #3“ -
Verband „Aktuelle Kunst Hamburg“
www.kioer.de – www.wirsindwoanders.de – www.aktuelle-kunst-
hamburg.de
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Tolstoi als gnadenloser Künstlerbeschimpfer
Viel Feind’, viel Ehr’? Verglichen mit Lew Tolstoi nehmen sich Thomas Bernhards Künstlerbeschimpfungen aus wie lammfromme Sprüche eines Jungscharführers. Legendär sind Tolstois Feldzüge gegen Shakespeare, dessen Dramen in ihm nur “Abscheu” und “Langeweile” erweckten:
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2564138/tolstoi-gnadenloser-kuenstlerbeschimpfer.story
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Westwerk
Mathias Deutsch & Misha Shenbrot
Eröffnung: Donnerstag, 18. März 2010, 19 Uhr
Ausstellung: 19. bis 28. März 2010
Mo—Fr 16—19 Uhr | Sa+So 12—16 Uhr
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»Schwarze Pyramide, Ameisen und Hasardeure«
Eine Begegnung zweier Künstler aus der gleichen Stadt — Berlin — aber aus unterschiedlichen, sich fremden Kulturkreisen über das Medium Papier- und Film-Collagen.
Misha Shenbrot, geboren, aufgewachsen und als Künstler ausgebildet in Russland, erforscht das weggeworfene Kulturgut seiner Fremde — Berlin —, erfindet eine rhythmisierte, fließend-musische Bildsprache als engmaschig visuelle Gedichte zwischen der Borges’schen Freiheit der Imagination und der Versklavung der Banalität.
Mathias Deutsch, geboren in Deutschland, aber aufgewachsen in Ghana und Portugal, hat auf Reisen durch verschiedene Länder (Mexiko, Guatemala, Brasilien, Spanien, Ghana, Nordafrika) den Alltag beobachtet und scheinbar »primitives« Kulturtreibgut gesammelt, um von seiner Fremde zu berichten, und vom blasphemischen Witz der Globalisierung.
Beide Künstler verfahren sehr verschieden, sowohl in ihrer Technik als in der Optik ihrer Arbeiten, generieren aber einen spannenden Dialog im sonst recht vernachlässigten Medium Collage. Das lyrische Recycling ihrer gefundenen Materialien schafft eine erstaunlich frische Bildsprache, einen surrealen und bissigen Pidgin-Kommentar zum Thema Bilderflut und Kulturpsyche.
Misha Shenbrot zur Ausstellung im Westwerk
im März 2010
Im Sommer 1942 wurde das Wohnhaus in der Calle Garay abgerissen. Mit seiner 19. Kellertreppenstufe verschwand auch das Aleph, der Ort, an dem, ohne sich zu vermischen, alle Orte des Erdenrunds sind, von allen Ecken aus gesehen.
Später begriff ich, dass die Schwindel machende Fülle dessen, was sichtbar war, wie die Scheibe eines Spiegels eine Unendlichkeit von Dingen war, weil ich sie aus allen Ecken des Universums anschaute … ich sah ein silbriges Spinnennetz inmitten einer schwarzen Pyramide, ich sah ein aufgebrochenes Labyrinth … ich sah alle Spiegel des Planeten, doch reflektierte mich keiner. Was meine Augen schauten, war simultan …
Im März 2010 wird dieses faszinierende Phänomen im Westwerk in den papiernen Bildern und Projektionen von Misha Shenbrot wieder in Erscheinung treten, wird das Aleph wieder auftauchen.
Alle Lampen und Leuchten, Quellen des Lichts werden im Westwerk versammelt sein!
Jorge Luis Borges (1899—1986)
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Hier gehts weiter:
http://westwerk.org/Westwerk/morgen/Eintrage/2010/3/18_Mathias_Deutsch_%26_Misha_Shenbrot.html
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“Mit aller Kraft verdrängt”
Anna von Villiez stellt ihr Buch vor, das den Prozess der umfassenden beruflichen und gesellschaftlichen Entrechtung der rund 450 als »nicht arisch« diffamierten Ärzte Hamburgs im Nationalsozialismus beschreibt. Mehr als ein Fünftel der Hamburger Ärzteschaft wurde durch die nationalsozialistische Gesetzgebung aufgrund ihrer jüdischen Herkunft entrechtet. In der Geschichte des städtischen Ärztewesens kam jüdischen Ärzten bis 1933 eine wichtige Rolle zu. In Hamburg zeugt davon unter anderem das Israelitische Krankenhaus auf St.Pauli. Innerhalb weniger Jahre revidierten die Nationalsozialisten diese Entwicklung radikal, bis 1938 mit dem Approbationsentzug die medizinische Qualifikation jüdischer Ärzte annulliert wurde. Während der Großteil sich ins Ausland retten konnte, kamen 38 Ärzte und sechs Ärztinnen in den Vernichtungslagern um. Das Buch untersucht die schrittweise »Ausschaltung«, dann offene Verfolgung der »nichtarischen« Ärzte und berücksichtigt dabei die Rolle der Hamburger Ärzteschaft und ihrer Organisationen.
Mittwoch, 17. März 2010, 19.00 Uhr
Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel
Kritenbarg 8, 22391 Hamburg (S-Bahnhof Poppenbüttel (S1))
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http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/?id=424
http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de.
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Veranstaltungsdetails
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Eintrag
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Da Hood Vol.3
Beschreibung:
DA HOOD Vol. 3
Eröffnung 05.03.2010 – 19 Uhr
- SPECKSTRASSE 85 – Gängeviertel, Hamburg
- KUTSCHERHÄUSER – Caffamacherreihe 28 a/b
- FABRIK – VALENTINSKAMP 34a
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Thorsten Brinkmann
Baldur Burwitz
Michael Conrads
Till van Daalen
Christine Ebeling
Maren Floßer
Max Frisinger
Ari Goldmann
Till F.E. Haupt
Tim Kaiser
Eunsook Kim
Henning Kles
Mark Matthes
Jannis Marwitz
Christian Rothmaler
Philipp Schwalb
Silke Silkeborg
Kati Simons
Simon Starke
Nina Wiesnagrotzki
Christoph Zwiener
N.N.
Eingeladen von Seok Lee
Zur Vernissage:
21.30 Uhr Fabrik: Friedrich Liechtenstein www.friedrichliechtenstein.de
Ausstellung: 6. Feb. bis 17. Feb. 2010
Öffnungszeiten: Mi bis So 15 -19 Uhr
Führungen von N. Wiesnagrotzki: Di.+ Sa. 19 Uhr
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Stadt für alle – latest news
Am Freitag, 26. Februar 2010, 15 Uhr
+++ Latest News: Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter im Streitgespräch mit Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name” +++
Podium und Workshop-Themen en détail:
15:00 Uhr Begrüßung Michael Neumann, Vorsitzender SPD-Fraktion
15:10 Uhr Einführung ins Thema, Andy Grote, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion
15:20 bis 16:00 Uhr „Was ist gerechte Stadtentwicklung?“ 3-Minuten-Statements von:
- Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
- Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg
- Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name”
- Hans-Joachim Rösner, GF Steg Hamburg
- Klaus Illigmann, Abteilungsleiter “Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN”, Stadtentwicklungsplanung LH München
- Julian Petrin, Nexthamburg
- Richard Winter, GF Engel & Völkers Commercial
- Michael Mathe, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, HH-Mitte
- Olaf Scholz, Landesvorsitzender SPD Hamburg
16:00 Uhr „Wem dient die aktuelle Hamburger Stadtentwicklungspolitik?“ Streitgespräch zwischen Prof. Jörn Walter und Christoph Twickel
Im Verlauf kommen hinzu: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge und Richard Winter
17-18:30 Uhr Workshops:
1
„Zwischen gesundem Wandel und Verdrängung – wie viel Veränderung vertragen St. Pauli & Co?“
Leitung: Hans-Joachim Rösner (Co-Leitung: Andy Grote)
2
„Gute Wohnungs- und Grundstückpolitik – was können wir von München lernen?“
Leitung: Klaus Illigmann
3
„Partizipation Bürgerbeteiligung, Mitwirkung – was kann man besser machen?“
Leitung: Julian Petrin (Co-Leitung Hansjörg Schmidt, Vors. SPD-Bezirksfraktion Mitte)
4
„Gerechte Stadtentwicklung : Ziele – Wege – Instrumente“
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge
5
„Stadtbild und Stadtgestalt – wie gehen wir mit dem Gesicht der (Innen-)Stadt um?
Leitung: Michael Mathe (Co-Leitung: Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-Mitte)
18:30 – 19:30 Uhr Plenum: Vorstellung der Workshopergebnisse
Ausklang mit Fingerfood
Veranstaltungsort: Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60 (Eingang: Poolstr. 7), Hamburg-Neustadt
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie, sich per Fax oder E-Mail anzumelden.
Tipp: Um sich einen Platz zu sichern, können sie sich auch schon jetzt für die Workshops anmelden!
Herzliche Grüße!
Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion
Agnes Josam
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Tel. (040) 4 28 31 – 1888
Fax (040) 4 28 31 – 2435
agnes.josam(at)spd-fraktion.hamburg.de
www.spd-fraktion-hamburg.de
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Pressemitteilung
Kulturfinanzierungskrise: Die Union muss mehr bei der Unterstützung der Kultur wagen
Deutscher Kulturrat schlägt weitere Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur in den Kommunen vor
Berlin, den 25.02.2010. Gestern fand im Deutschen Bundestag eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien zum Thema Lage der öffentlichen Kulturfinanzierung in der Finanz- und Wirtschaftskrise Lösungsmöglichkeiten für den Erhalt der kulturellen Infrastruktur in den Ländern und Kommunen statt.
Neun Experten standen den Abgeordneten des Deutschen Bundestags für ihre Fragen zur Verfügung. Es waren: Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor, Deutscher Bühnenverein; Hajo Cornel, Abteilungsleiter, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg; Jörg Freese, Beigeordneter für Gesundheit, Jugend und Bildung des Deutschen
Landkreistags; Klaus Hebborn, Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport des Deutschen Städtetags; Dr. Nikolas Hill, Staatsrat, Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg; Peter Lönnecke, Referatsleiter, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst; Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Meyer, Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät; Prof. Dr. Christian Waldhoff, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats e.V.
Übereinstimmend erklärten die Experten, dass die Situation der Kulturfinanzierung in den Ländern und Kommunen äußerst angespannt ist. Dabei sind regionale Unterschiede festzustellen, die unter anderem mit dem Kommunalisierungsgrad der Kulturfinanzierung und der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Länder bzw. Regionen zusammenhängen. Die Experten aus dem Kulturbereich und von den kommunalen Spitzenverbänden schilderten, dass es eben nicht mehr um einzelne Einsparungen, sondern um die Gefahr einer Zerstörung der kulturellen Infrastruktur geht. Darum ist es erforderlich, neben der dringend notwendigen grundlegenden Stärkung der kommunalen Finanzen, jetzt Hilfen bereit zu stellen, damit kein zu großer Schaden entsteht.
Von Seiten der Verfassungsrechtler wurde erklärt, dass dem vom Deutschen Kulturrat vorgeschlagenen Nothilfefonds Kultur verfassungsrechtliche Bedenken entgegen stehen. Die Föderalismusreform I aus dem Jahr 2006 hat die zuvor möglichen Wege einer unmittelbaren Hilfe des Bundes in der Kulturfinanzierung der Länder und Kommunen abgeschnitten. Die “Schleichwege”, die im Rahmen der Föderalismusreform II gefunden wurden, damit der Bund in außergewöhnlichen Notlagen Ländern und Kommunen bei Investitionen doch helfen kann, gelten nach Meinung der angehörten Verfassungsrechtler nur für Investitionen im Sinne von Baumaßnahmen.
Der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Meyer wies zugleich als “schlitzohrigen Ausweg” darauf hin, dass entgegen der Verfassungslage der Bund dennoch politisch tätig werden könnte, denn “wo kein Kläger, da kein Richter”. Rolf Bolwin erinnerte an die Übergangsfinanzierung des Bundes für kulturelle Infrastruktur in den neuen Ländern, die Anfang der 1990er Jahre aus politischen Gründen zügig auf den Weg gebracht wurde. Jetzt besteht ebenfalls eine besondere Situation und politisches Handeln wäre nötig.
Nachdem der Nothilfefonds Kultur auf verfassungsrechtliche Bedenken stieß, unterbreitete der als Experte eingeladene Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, zwei zusätzliche Lösungsvorschläge, um die kulturelle Infrastruktur in den Kommunen zu sichern. Zum einen könnte der Etat der Kulturstiftung des Bundes deutlich aufgestockt werden, damit von ihr in einem befristeten Zeitraum Projektmittel zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur vergeben werden könnten. Hier könnte an eine bestehende Struktur angeknüpft werden, die über umfassende Erfahrungen in der Projektförderung verfügt. Zum zweiten könnten auch die Länder die Kulturstiftung der Länder finanziell stärken und dort einen entsprechenden Projektfonds einrichten. Darüber hinaus könnte sich der Bund an einem solchen Fond finanziell beteiligen. Da der Bund lange Jahre die Kulturstiftung der Länder mitfinanziert hat, dürften diesbezüglich eigentlich keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: Ein bisschen skurril ist es schon, wenn bei der Anhörung aus den Reihen der Unionsfraktion ständig betont wird, dass eine Hilfe für notleidende Kultureinrichtungen in den Kommunen mit einem Nothilfefonds des Bundes, aufgrund der verfassungsgemäßen Zuständigkeit der Länder für die Kulturförderung nicht gewährt werden darf und gleichzeitig Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB (CDU), dessen Partei bei der Schaffung des Amtes auch grundsätzliche verfassungsrechtliche Bedenken hatte, der Anhörung zuhörte. Vielleicht sollte die Union einmal der “schlitzohrigen Empfehlung” des angehörten Verfassungsrechtlers Prof. Meyer folgen und für die Unterstützung der Kultur einfach mal etwas mehr wagen.
Impressum:
Deutscher Kulturrat e.V.
Chausseestrasse 103
10115 Berlin
Web: http://www.kulturrat.de
Email: post(at)kulturrat.de
Tel: 030/24728014
Fax: 030/24721245
Verantwortlich:
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
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metainfo:
Rolling Stone präsentiert: Arte TRACKS
Dienstag 16. Februar 2010 um 05.00 Uhr
(Deutschland, 2010, 52mn)
ZDF
Rolling Stone präsentiert: Arte TRACKS.
Im Arte-Magazin werden TRACKS ausgestrahlt, eine dieser raren Inseln anspruchsvoller Popkulturberichterstattung im deutschen Fernsehen – neuerdings bekanntlich präsentiert vom Rolling Stone. Zum einen gibt es heute ein Portrait der New Yorker White Rabbits, mit der wir ja in der aktuellen Ausgabe ans Ende der Nacht gereist sind. Außerdem werden Muse Einblicke in die liebsten Exemplare ihre Plattensammlung geben und im Beitrag “Kunst braucht Stadt!? – Stadt braucht Kunst!?” wirft die TRACKS-Redaktion einen Blick auf das Zusammenspiel zwischen Kunst und Stadt, u. a. am Beispiel der Aktion “Komm in die Gänge!” im Hamburger Gängeviertel [...]
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http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265725800.txt&showtopic=The%20Pop%20Life
http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/tracks/3061538.html
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Muse = The Resistance
Muse
The Resistance
Uprising
The paranoia is in bloom, the PR
The transmissions will resume
They’ll try to push drugs
Keep us all dumbed down and hope that
We will never see the truth around
(So come on!)
Another promise, another scene, another
A package not to keep us trapped in greed
With all the green belts wrapped around our minds
And endless red tape to keep the truth confined
(So come on!)
[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious
Interchanging mind control
Come let the revolution take its toll if you could
Flick the switch and open your third eye, you’d see that
We should never be afraid to die
(So come on!)
Rise up and take the power back, it’s time that
The fat cats had a heart attack, you know that
Their time is coming to an end
We have to unify and watch our flag ascend
[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious
Hey .. hey … hey .. hey!
(repeat)
[Chorus]
They will not force us
They will stop degrading us
They will not control us
We will be victorious
Hey .. hey … hey .. hey!
(repeat)
[::]
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White Rabbits “Percussion Gun” Official Video
http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265725800.txt
http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1265301031.txt&showtopic=Features
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Kunstverein Hamburg | 28.01.2009
Der Renitente wird erwachsen
Der für seine gesellschaftskritischen Interventionen berühmte Ausstellungsmacher Florian Waldvogel ist Chef einer Institution – des Hamburger Kunstvereins – geworden. Und überlegt, wie er sich da politisch treu bleiben kann. VON PETRA SCHELLEN
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/der-renitente-wird-erwachsen/
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metalink | Verantaltungshinweis aus d. Mopo
“DIE UNTÜCHTIGEN” IM UEBEL & GEFÄHRLICH
Ein Hoch auf den Gesellschaftsbruch
Neue Show-Reihe stellt berühmte Exzentriker vor
VON FLORIAN MERKEL
Müßiggänger, Umstürzler, Exzentriker: Das neue literarisch-musikalische Show-Format “Die Untüchtigen” huldigt Künstlern, deren einziger Leben- und Schaffenszweck der Bruch mit Stil und Gesellschaft war. Die erste Folge ist dem französischen Bohemien Jules Valles (1832-1885) gewidmet – ein Taugenichts und Tunichtgut, wie er im Buche steht. Und wohl kaum jemand könnte dessen Haltung überzeugender (re)präsentieren als das Nonkonformisten-Ratpack aus Anarcho-Entertainer Rocko Schamoni, Punk-Ikone Schorsch Kamerun, Prekär-Musiker Frank Spilker und “Grünen”-Mitgründer Thomas Ebermann.
In den kommenden Ausgaben stellt Hamburgs Subkultur-Schickeria weitere “untüchtige” Autoren wie Erich Mühsam und Gisela Elsner, aber auch Kultur-Spötter wie Thomas Bernhard und Georg Kreisler vor. “Eine bessere Gesellschaft werden Sie in dieser Stadt nicht finden”, verspricht der Veranstalter. Glauben wir glatt!
Info:
Uebel & Gefährlich Morgen, 20 Uhr, 12 Euro
http://uebelundgefaehrlich.com/wegweiser-.html
http://www.mopo.de/2010/20100202/hamburg/kultur/ein_hoch_auf_den_gesellschaftsbruch.html
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Jules Vallès (* 11. Juni 1832 in Puy-en-Velay, Haute-Loire; † 14. Februar 1885 in Paris) war ein französischer Journalist, Romanschriftsteller, Publizist sowie Sozial- und Literaturkritiker. Der Insurgent und gewählte Vertreter der Pariser Kommune setzte sich 1871 ins Exil nach London ab, wo er bis 1880 blieb, um der Vollstreckung des in Abwesenheit gegen ihn ausgesprochenen Todesurteils (14. Juli 1872) zu entgehen.
Er war Herausgeber der zumeist kurzlebigen Zeitschriften La Rue (1867), Journal de Sainte-Pélagie (1868), Le Peuple (1869), Le Réfractaire (3 Nummern) und Le Cri du Peuple (1871) =
http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Vall%C3%A8s
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Zusammenfassung auf Facebook Fundus Polittbüro:
Jules Valles (1832-1885) wer kennt den denn noch? Eben, da liegt das Problem.
Valles ist so etwas wie der „Urvater“ der gesellschaftskritischen Boheme, also des Flügels dieser Spezies, der sich nicht bescheiden wollte mit der These, in der Jugend dürfe man sich ruhig austoben, um nach einer Zeit wilden Lebens um so gesättigter ein reifes, etabliertes Leben zu führen.
Jules Valles war: Bohemien, Literat, hungernder Gelegenheitsarbeiter, Aktivist der Pariser Commune, Herausgeber diverser Zeitschriften, gestrenger Feind jeglicher Disziplin, Phantasieuniform-Träger, zum Tode verurteilter, Begnadigter.
Seine Literatur, meint unser Lexikon zutreffend, sei „ein von wildem Hass und bitterem Humor erfülltes, scharfsinniges Werk in bisweilen krass realistischem Stil.“
Was von Valles an diesem Abend gelesen wird, ist also kompatibel mit Arbeiten von Ebermann, Kamerun, Spilker, Schamoni…
Und Valles ist fast logischer Auftakt einer Reihe, die DIE UNTÜCHTIGEN und ihr leben zwar nicht romantisieren, aber doch in notwendige Erinnerung rufen möchte.
Eine Lanze brechen für jene, die nicht mit beiden Beinen im Leben stehen, keine Realisten sind, die nach landläufigen Maßstäben weder gefördert noch gefordert werden wollen. Die – ob als literarische Figuren oder reale Autoren – den Anforderungen des (kulturindustriellen) Betriebes nicht gewachsen waren. Die gegenüber der Welt – „so, wie sie nun einmal ist“ – fremdeln.
Die Vergrübeltheit für keine Schande halten; die umstürzlerisches denken und, sollte sich die Gelegenheit ergeben, sogar praktizieren.
„Untüchtige“ Autoren wie Erich Mühsam und Gisela Elsner, grobe Spötter das Kulturgetriebe wie Thomas Bernhard, Albert Camus und Georg Kreisler werden also in den nächsten Monaten im „Uebel & Gefährlich“ präsentiert von alteingesessenen Schnapsnörglern und jungen aufstrebenden Versagern auf dem Weg ins kulturelle Nirvana. Die Fragestellung lautet: wie kann ich mir selbst möglichst erfolgreich Steine in den Weg legen.
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Konzept und Textbuch entnehmen wir dem „Fundus“ der Vers- und Kaderschmiede im Polittbüro (die Thomas Ebermann dort seit gut 6 Jahren veranstaltet).
http://www.facebook.com/event.php?eid=240291624567&index=1
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Front der Abtrünnigen
(Text zur Lesung 2004 Polittbüro)
Wer war Jules Valles? Der Politaktivist Thomas Ebermann und die Spaßpunker Schorsch Kamerun und Rocko Schamoni klären auf: eine Hommage an den Aktivisten der Pariser Kommune
http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?dig=2004/03/29/a0273&cHash=603c7934a6
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Endlich: Das Moderna Museet in Stockholm kauft systematisch Kunst von Frauen
Was die Geschichte fast vergessen hätte
Von JULIA VOSS | faz
STOCKHOLM, im April [...] “Im Moderna Museet, das kann man jetzt schon sehen, wurden die Weichen neu gestellt, die Kunstgeschichte rollt nicht mehr nur die alten Gleise hinunter, sondern biegt plötzlich in andere Richtungen ab” :
[...] Lars Nittve fuhr nach New York, besuchte die siebenundneunzigjährige Dorothea Tanning und die sechsundneunzigjährige Louise Bourgeois. Von beiden kaufte er Arbeiten. Neu erworben wurden auch Werke von Ljubow Popowa, Lee Lozano, Carolee Schneemann oder Judy Chicago [...] =
http://www.faz.net/print/Feuilleton/Was-die-Geschichte-fast-vergessen-haette
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Maurizio Cattelan
Posted on 14 June 2009
El italiano Maurzio Cattelan es sin lugar a dudas uno de los artistas mas importantes de los ultimos tiempos. Su sentido del humor siempre esta presente en todo su trabajo, el cual utiliza para descreditar y ridculizar tanto el arte en general como el mercado y las instituciones (galerias, museos, centros culturales) que lo promueven. Es por esto, …
http://www.colectiva.tv/wordpress/lang/es-es/maurizio-cattelan/
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Pinault-Museum in Venedig eröffnet
Dürre am Wasser
François Pinault eröffnet sein Museum mit “Mapping the Studio”. Der neueste Schatz in der Sammlung des Milliardärs nimmt sich ein bisschen absurd aus in Venedig. Ein Ortstermin VON HAJO SCHIFF
http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/duerre-am-wasser/
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Aufgegabelt + ungeniessbar
Kunst & Kochen
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| Wednesday, Evening-Panel: “Eelhouse in Aspic”, Restaurant Ordinarily
| Mercredi soir-Panel: “le anguille de maison en aspic” (petits et grands) n°: donnez huit, Restaurant Aragon
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Migrants Map only
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Partyvolk am Pranger
KRAWALLE Hamburger Polizei verteidigt ihren Einsatz beim Schanzenfest als “alternativlos”
Die Hamburger Polizei hat indirekt zugegeben, dass sie die Krawalle beim Schanzenfest am vorvergangenen Wochenende ausgelöst hat. “Es gab einen Zeitpunkt, wo es geboten war reinzugehen, anders als in den früheren Jahren”, sagte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) am Dienstag auf einer Sondersitzung des Innenausschusses der Hamburger Bürgerschaft. Das Einsatzkonzept sei “richtig und alternativlos” gewesen, sagte Ahlaus:
http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2009%2F07%2F15%2Fa0126&cHash=be659098b7
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Kultur – Telegramm +++ 12-07-09 +++
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Tracy Chapman Across The Lines [Live Amnesty International]
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08.07 2009
Kunst und Ökonomie in der Krise? Wozu Kunst studieren, wozu lehren? Ein offenes Gespräch zur Annäherung an Konjunkturphänomene im Leuchtturm der charismatischen Ideologie. Bedeutet die Weltwirtschaftskrise nicht nur eine Zäsur in den Ordnungen des Kapitals, sondern zugleich in denjenigen Feldern, die die kulturellen Bedingungen ihrer Herstellung setzen, so scheint künstlerische Praxis als protoprekäre Unternehmung ein Dauerzustand, in der „Krise“, zu sein. Das Kapitalverhältnis allerdings ist in der Kunstausbildung an der HfbK kein Thema und findet in der Auseinandersetzung um ästhetische Fragen keinen Platz. Kann eine ökonomische Krise aber gedacht sein, ohne Einfluss auf das kulturelle Feld? Wie könnte das Verhältnis dieser beiden Krisenphänomene zueinander befragbar sein an einer Institution, die den Namen Kunsthochschule für sich beansprucht hat? HfbK, Lerchenfeld 2 Donnerstag 9.7.09, 15h, R 228
10.07 2009
HH/Schanze: VV – ruft neues Fest aus Schanzenfest 12. September 2009
In der Flora fand heute eine Vollversammlung statt. Von verschiedenen Initiativen aus dem Stadtteil wurde dabei bekannt gegeben, dass am 12. September 2009 als Reaktion auf die Ereignisse am 4.7. ein weiteres Straßenfest im Schanzenviertel stattfindet.
Alle wurden aufgefordert, sich mit eigenen Ideen daran zu beteiligen. Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Polizeigewalt uns nicht davon abhält, den öffentlichen Raum zu nutzen. Innensenator Ahlhaus ist der politisch Verantwortliche für diesen Einsatz. Das Fest ist direkt an ihn als Botschaft gerichtet. (…)
Käptn Ahlhab auf der Suche nach dem weißen Wal
Rip it up and start again:
Schanzenfest am 12. September 2009
Hier bitte weiterlesen:
http://de.indymedia.org/2009/07/255753.shtml
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Protest
Ehre sei dem “Schreibtischtäter”
Die Bremer Universität ehrt das Ehepaar Christa und Manfred Fuchs. Protestierende prangern aber die Rüstungsproduktion ihres Familienunternehmens an VON CHRISTOPH PAGELProtest
Ehre sei dem “Schreibtischtäter”
Die Bremer Universität ehrt das Ehepaar Christa und Manfred Fuchs. Protestierende prangern aber die Rüstungsproduktion ihres Familienunternehmens an VON CHRISTOPH PAGEL
http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/1/ehre-sei-dem-schreibtischtaeter/
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Audimax in Münster besetzt
04.11.2009 – 12:17:07 Uhr – Veröffentlicht in Allgemein
Soeben haben Studierende den Audimax der Universität Münster besetzt. Nach den Besetzungen zahlreicher Hörsäle in Österreich in den vergangenen zwei Wochen auf Grund von miserablen Studienbedingungen und der Einführung von Zulassungsbeschränkungen breitet sich die Besetzungswelle aus:
In Japan und den USA sind Universitäten besetzt, gestern wurden in Heidelberg zwei Hörsäle besetzt und heute schließt sich Münster an.Wir rufen alle anderen Hochschulen auf, sich uns anzuschließen und ebenfalls Hörsäle zu besetzen um eine freie Bildung für alle Menschen durchzusetzen!
* Wir fordern den Stop der Ökonomisierung von Bildung!
* Wir fordern freie Bildung für alle!
* Wir fordern eine ausreichende öffentliche Finanzierung aller
* Bildungseinrichtungen!
* Wir fordern eine radikale Demokratisierung der Schulen und Hochschulen!
Konkrete Forderungen werden im Laufe des Tages diskutiert.
Kommt in den Audimax! Diskutiert mit und unterstützt uns!
Adresse: Johannisstr (Anglistik), schräg gegenüber vom Aegidiimarkt die Straße
weitere Informationen: http://www.unsereunis.de
http://www.bildungsstreik-muenster.de/aktuelles/allgemein/audimax-in-muenster-besetzt/
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«Tom Waits du(e)rfte nicht zum NATO-Gipfel»
Gipfelsoli | Strasbourg-Soligruppe Rostock
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg kritisiert Polizeipraxis zu Ausreiseverboten beim NATO-Gipfel
Pressemitteilung vom 11.1.2009
* Mitführen von Holzstückchen kein Grund für ein Ausreiseverbot aus Deutschland
Im Vorfeld des NATO-Gipfels im April 2009 verhängte vor allem die Bundespolizei über 100 Ausreiseverbote gegen vermeintliche GipfelgegnerInnen gem. § 10 Passgesetz. Nach dieser Vorschrift kann einem Deutschen die Ausreise aus Deutschland u.a. dann untersagt werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dieser die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet.
Mit einer jetzt veröffentlichten Entscheidung vom 17.12.2009 (1 S 1395/09) stellt der VGH Ba-Wü die Rechtswidrigkeit eines Ausreiseverbotes gegen einen Rostocker Antimilitaristen fest. Den bei der Ausreise mitgeführten Holzstücken fehle die Indizwirkung für ein von der Polizei prognostiziertes gewalttätiges Verhalten des Betroffenen. Die damalige Praxis der Polizei, mit der inflationären Aufzählung sogenannter „Beweise“, seien es Flugschriften, Megafone, Bekleidungsstücke, Küchenmesser, Zeltstangen, Holzleisten etc., Gewalttätigkeiten herbeizudefinieren, wird nach Auffassung der Strasbourg-Soligruppe aus Rostock, die den Rostocker Betroffenen der Repression nach dem NATO-Gipfel beisteht, durch die jetzige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zukünftig deutlich erschwert.
Die Polizei hatte durch diese „Beweise“ damals versucht, den Anwendungsbereich des § 10 PassG derart weit zu fassen, dass jedes noch so sozialadäquate Verhalten als Beleg für eine angebliche Gefährlichkeit des Betroffenen hätte herangezogen werden können. Letztlich wäre es möglich gewesen, willkürlich gegen jede Person, die nicht in das Bild der Polizei einer friedlichen DemonstrantIn passt, ein Ausreiseverbot zu verhängen. Das durch die Grundrechte geschützte Demonstrationsrecht wäre so ad absurdum geführt worden, so die Soligruppe [...]
Verneint wurde durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bislang auch, dass lediglich das Mitführen eines Megafons die Annahme eines unfriedlichen Verhaltens begründen kann (1 S 809/09). Allerdings könnten neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in jüngerer Zeit wegen Landfriedensbruch z. B. im Auto mitgeführte Flugschriften und ein Megafon als zusätzliche Indizien zu werten sein [...]
http://gipfelsoli.org | http://euro-police.noblogs.org
Die vollständige Pressemitteilung und ältere PM,s unter Kultur-Telegramm Medienwatch & Metainfo (Homepage-Hauptseite)
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Aktuelles
Liebe Mitglieder des Akademischen Senats,
morgen, Donnerstag, soll von Ihnen ein(e) neue PräsidentIn bestätigt werden.
Es wurde versprochen – und war nach dem Debakel mit Prof. Dr. Auweter-Kurtz auch dringend notwendig – das Verfahren für die Findung eines/einer PräsidentIn demokratischer und transparenter zu gestalten.
Bei dem anstehenden Wahlverfahren wurden stattdessen die Bedingungen unserer Wahrnehmung nach noch verschärft; Frau Auweter-Kurtz wurde weder den Mitgliedern des AS erst so kurzfristig vorgestellt, noch in einer geheimen (sondern öffentlichen) Sitzung bestätigt. Die Presseberichte und die plötzliche Eile um die Bestätigung eines/einer neuen PräsidentIn legt nahe, dass Prof.Dr.Lenzen, Präsident der FU Berlin, bestätigt werden soll. Heute am 18.11. beschloss ein großes Plenum Studierender im besetzten Audimax der Uni Hamburg, dass sie den Kandidaten für das Amt des Universitätspräsidenten nicht akzeptieren werden. Herr Lenzen ist Fördermitglied und Berater der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Dabei handelt es sich um einen neoliberalen „think tank“, der nachweislich und ohne jeden Hehl im Sinne seiner Erfinder – die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie – Medienmanipulation betreibt.
An der FU Berlin betrieb Lenzen Elitenförderung und forderte „Exzellenz“, Universitäten betrachten er als Unternehmen, deren „gesamtstrategische Steuerung“ in die Hände der Hochschulleitungen gebracht werden muss – Mitbestimmung? Demokratie? Fehlanzeige! Wegen seines Umgangs mit den Selbstverwaltungsgremien an der FU Berlin sind seine Tage dort gezählt. Wir finden, eine Verlängerung seiner Tätigkeit in Hamburg darf es nicht geben! Auch um den Preis, dass eine Suche der Nachfolge von Frau Auweter-Kurtz vielleicht etwas länger dauert.
Wir bitten Sie sich Ihre Entscheidung auf der morgigen Sitzung vor diesem Hintergrund gut zu überlegen.
Mit freundlichen, solidarischen Grüßen,
AG Gremienkontakt des Aktionsplenums
Ausführlichere Informationen zum Nachlesen finden sich auf dem
Flugblatt [1] und auf den unten angegebenen Internet-Seiten.
[1] http://media.de.indymedia.org/media/2009/11//266232.pdf
– Seite der Audimax-Besetzung: http://hamburgbrennt.blogspot.com/
– Homepage der Kampagne für Gebührenfreiheit:
http://www.gebuehrenfreiheit.de/
– Initiative “Lenzen – Not My President” an der FU Berlin:
http://lenzennotmypresident.wordpress.com/
– Dieter Lenzen Fanclub: Fanclub of Excellence: http://www.dieter-lenzen.de/
– Dossier zu Dieter Lenzen online:
http://www.praesidentenfindung.wachsender-widerstand.de/
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Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg kritisiert Polizeipraxis zu Ausreiseverboten beim NATO-Gipfel
Strasbourg-Soligruppe Rostock
Pressemitteilung vom 11.1.2009
* Mitführen von Holzstückchen kein Grund für ein Ausreiseverbot aus Deutschland
Im Vorfeld des NATO-Gipfels im April 2009 verhängte vor allem die Bundespolizei über 100 Ausreiseverbote gegen vermeintliche GipfelgegnerInnen gem. § 10 Passgesetz. Nach dieser Vorschrift kann einem Deutschen die Ausreise aus Deutschland u.a. dann untersagt werden, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dieser die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet.
Mit einer jetzt veröffentlichten Entscheidung vom 17.12.2009 (1 S 1395/09) stellt der VGH Ba-Wü die Rechtswidrigkeit eines Ausreiseverbotes gegen einen Rostocker Antimilitaristen fest. Den bei der Ausreise mitgeführten Holzstücken fehle die Indizwirkung für ein von der Polizei prognostiziertes gewalttätiges Verhalten des Betroffenen. Die damalige Praxis der Polizei, mit der inflationären Aufzählung sogenannter „Beweise“, seien es Flugschriften, Megafone, Bekleidungsstücke, Küchenmesser, Zeltstangen, Holzleisten etc., Gewalttätigkeiten herbeizudefinieren, wird nach Auffassung der Strasbourg-Soligruppe aus Rostock, die den Rostocker Betroffenen der Repression nach dem NATO-Gipfel beisteht, durch die jetzige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zukünftig deutlich erschwert.
Die Polizei hatte durch diese „Beweise“ damals versucht, den Anwendungsbereich des § 10 PassG derart weit zu fassen, dass jedes noch so sozialadäquate Verhalten als Beleg für eine angebliche Gefährlichkeit des Betroffenen hätte herangezogen werden können. Letztlich wäre es möglich gewesen, willkürlich gegen jede Person, die nicht in das Bild der Polizei einer friedlichen DemonstrantIn passt, ein Ausreiseverbot zu verhängen. Das durch die Grundrechte geschützte Demonstrationsrecht wäre so ad absurdum geführt worden, so die Soligruppe.
Auch in dem hier vorliegenden Fall begründete die Polizei das Ausreiseverbot mit Holzstücken, die sie im Fahrzeug des Bekannten, mit dem der Rostocker gemeinsam zur Demonstration nach Strasbourg reisen wollte, gefundenen hatte. Diese Holzteile führte er nach Ansicht der Polizei zu gewalttätigen Zwecken mit. Desweiteren führte die Polizei zur Begründung das Vorliegen mehrerer Strafverfahren von 2001 -2005 gegen den Betroffenen in NRW und von zwei Verfahren im Jahr 2007 in Rostock an. Der VGH sieht jedoch bei den im Auto gefundenen Holzstücken keine verlässliche Indizwirkung für die Gewaltbereitschaft des Betroffenen.
Schließlich wurde gegen den Eigentümer und Fahrer des Wagens, der im übrigen als Zimmerer ein Reisegewerbe betreibt, kein Ausreiseverbot verhängt.
Auch bei den von der Polizei genannten Strafverfahren kritisiert der VGH deren fehlende Indizwirkung. Die angeblichen Strafverfahren aus NRW aus den Jahren 2001 bis 2005 hätten keine zeitliche Nähe zum Gipfel in Strasbourg gehabt und seien schon deswegen nicht relevant. Die beiden Verfahren aus 2007 führten in dem einem Fall zu einem Freispruch, im anderen Fall zu einer Einstellung und fallen auch deswegen als Indiz aus.
HINTERGRUND:
Gegen die massenhaft verhängten Ausreiseverbote wehrten sich schon im Vorfeld des Gipfels eine Vielzahl der Betroffenen mit Widersprüchen sowie Anträgen auf vorläufigen Rechtsschutz. Bereits im April 2009 gab das Verwaltungsgericht Stuttgart einer überwältigenden Mehrzahl der Betroffenen recht und gestattete diesen im Wege von einstweiligen Anordnungen die Ausreise nach Frankreich.
Das VG stellte darin klar, dass allein die Speicherung der Betroffenen in polizeilichen Datenbanken ein Ausreiseverbot nicht rechtfertigen kann. Auch der Einleitung eines Strafverfahrens in jüngerer Zeit kommt keine Indizwirkung für das Ausgehen einer Gefährdung durch den Betroffenen zu, wenn das Ermittlungsverfahren nicht zu einer Verurteilung geführt hat. Es müssen schon weitere Tatsachen hinzutreten, die die Annahme eines prognostizierten gewalttätigen Verhaltens rechtfertigen.
Verneint wurde durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bislang auch, dass lediglich das Mitführen eines Megafons die Annahme eines unfriedlichen Verhaltens begründen kann (1 S 809/09). Allerdings könnten neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in jüngerer Zeit wegen Landfriedensbruch z. B. im Auto mitgeführte Flugschriften und ein Megafon als zusätzliche Indizien zu werten sein (1 S 807/09).
In dem vorliegenden Fall wehrte sich der Betroffene mit einem Eilantrag vom 4.4.2009 an das VG Stuttgart gegen das Ausreiseverbot. Das VG Stuttgart wies seinen Antrag jedoch als unzulässig zurück, da das Fax zu spät beim Gericht eingegangen sei. Bei der nochmaligen juristischen Kontrolle durch den Verwaltungsgerichtshof stellte das Gericht allerdings fest, dass das Verwaltungsgericht Stuttgart den rechtzeitig eingegangen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz lediglich zu spät zur Kenntnis genommen hatte. Zudem, so der VGH – und das ist hier entscheidend – hätte der Eilantrag voraussichtlich wegen der oben erwähnten fehlenden Indizwirkung für ein gewalttätiges Verhalten Erfolg gehabt.
Dass es im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen, soweit bekannt, kein Ausreiseverbot gab, ist als ein Erfolg des konsequenten juristischen Vorgehens der Betroffenen gegen die willkürliche Polizeipraxis zu werten. Offensichtlich wollte sich die Polizei nicht erneut die Blöße geben, dass ihre Maßnahmen im Nachhinein durch die Gerichtsbarkeit in aller Deutlichkeit als rechtswidrig kritisiert werden.
Allerdings könnte der Strategiewechsel der Repressionsbehörden auch damit zu tun haben, durch die öffentlichkeitswirksame Festnahme von Hunderten von GipfelgegnerInnen während der Gipfelproteste selbst ihre „Macht“ deutlich sichtbar zu zeigen und dadurch auf potentielle DemonstrantInnen abschreckend zu wirken, anstelle weit im Vorfeld der eigentlichen Protestveranstaltungen an den nationalen Grenzen ohne wirksame Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit Menschen von der Teilnahme an Protesten fernzuhalten.
Dass dieser Plan nicht aufgeht, sondern auch die Praxis der Massenfestnahmen unter erniedrigenden und unmenschlichen Bedingungen während der Gipfelproteste in Kopenhagen sowohl von der Gerichtsbarkeit als auch in der Öffentlichkeit als rechtswidrig und skandalös angeprangert werden, ist Ziel der Antirepressionsarbeit. Eine Chance, dagegen vorzugehen, sieht die Soligruppe in einem konsequenten Skandalisieren dieser Polizeipraxis in den Gerichtsstuben und auf der Straße.
Kuriosität am Rande:
Für den Fahrer des Wagens war die Fahrt zur Demonstration nach Strasbourg eine Stunde später und 300 Meter weiter auch zu Ende. Die französischen Grenzbeamten sprachen ihm gegenüber ein Einreiseverbot aus. Begründung: In seinem Firmenfahrzeug wäre eine Person mitgereist, die eine Ausreiseuntersagung aus Deutschland bekommen hätte.
http://gipfelsoli.org | http://euro-police.noblogs.org
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Pressemitteilung
Wg. Jobcenter: Staatsziel Kultur im Grundgesetz könnte jetzt Wirklichkeit werden Deutscher Kulturrat fordert Bundestagsfraktionen auf, jetzt dem Kulturbereich in der Krise nachhaltig helfen
Berlin, den 08.02.2010. Die Ministerpräsidenten der unionsregierten Bundesländer und die Fraktionsspitze von CDU/CSU haben sich im Streit um die Reform der Jobcenter geeinigt. Sie wollen mit den anderen Fraktionen im Deutschen Bundestag über eine Änderung des Grundgesetzes verhandeln. Die Opposition signalisiert Bereitschaft zum Gespräch.
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert, dass bei den nun anstehenden Diskussionen zur Grundgesetzänderung jetzt endlich auch das Staatsziel Kultur im Grundgesetz auf den Weg gebracht wird.
Der Deutsche Kulturrat fordert, dass das Grundgesetz um den Art. 20 b “Der Staat schützt und fördert die Kultur” ergänzt wird. Diese Grundgesetzergänzung entspricht 1 : 1 der Empfehlung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags Kultur in Deutschland.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: Dem Kulturbereich steht das Wasser bis zum Hals. Gerade weil die Kulturfinanzierung als sogenannte freiwillige Aufgabe der Kommunen missverstanden wird, leidet der Kulturbereich deutlicher als andere Bereiche unter der Finanzkrise der öffentlichen Hände. Jetzt soll das Grundgesetz wegen der Jobcenter geändert werden. Wir fordern die Fraktionen des Deutschen Bundestages auf, die bereits seit langem das Staatsziel Kultur im Grundgesetz verankern wollen, auf, die Chance dieser jetzt anstehenden Grundgesetzänderung zu nutzen. Die SPD-Fraktion, die FDP-Fraktion und die Fraktion Die Linke haben sich bereits für das Staatsziel Kultur im Grundgesetz ausgesprochen. Teile der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU/CSU-Fraktion haben sich ebenfalls zu Kultur als Staatsziel bekannt.
Jetzt heißt es Flagge zeigen und dem Kulturbereich in der Krise nachhaltig helfen.
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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund° « medienwatch & metainfo (gfok)
Juni 13, 2011 um 09:01