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Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund°

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morse-grund-schuettelfrost02-2004-08.

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Indikation zur Operation

Insbesondere vor “humanitären Kriegseinsätzen” & AWACS Aufklärungsflügen zu empfehlen

» Deutsche Rebe Schüttelfrost «

[Morse-Grund°]
20:6.00 Schüttel-Frost 2004
“frissons de fiére”

Appellation Controlee GfoK

[ TUTE LA RECOLTE MISE EN BOUTEILLES AU CHAUTEAU PRÉCARITÉ ]

Gesellschaft für operative Kunst

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Die Kunst-Rebe “Schüttelfrost”, wurde ursprünglich in den Rheingauterrassen kultiviert. Die Rebe wurde aber auch, von weitsichtigen deutschen Winzern, in geheimer Mission, lange Zeit, an geheimgehaltenen Orten Frankreichs, – noch vor der NS-Okkupation, angebaut.
Der eher braune Boden, der Terrassen im Rheingau, schien den frankofilen Winzern -mit Hang zur Dichtung!, in der genetisch natürlichen Durchmischung, der eher roten Erde Frankreichs, für den Erfolg der Traube, ein aussichtsreiches Experiment. Und tatsächlich der Wein hat eine spritzig-lebendige geradezu revolutionär erhabene, das Tragende überwindende Note! -Im Zungenraum spielt ein exotisch zartkerniger Ton der Milde auf, und stimmt eine Konzertante für die Freiheit und eine “Ode an die Freu(n)de*” an…
Die Sommer und Herbstnebel, des Rheingau -in der “Erinnerung des Stocks”, und das sonnige milde mediterrane Klima der Provence, verleihen diesem Wein seinen aussergewöhnlichen Charakter und Charme. In diesem Sinne ist es ein poetisch gewandelter Wein. Seinen Namen trägt er noch, damit Geschichte und Gegenwart als Aufklärung, zur Läuterung des “Gaumen und des Geistes”, im Sinne des Großgeistes Jean-Jacques Rousseau, = “Terrorismus geht vom Staate aus” -und nicht das im Sinne von Machtmenschen und Kriegsherren, wie “Karl der Große”, postum, gefeiert werden kann. Geloben wir den “Gott des Weines” und nicht dem “Kriegsgott Mars”. E – (Pardon!) Weinfeu ranke dich -frei von blutigem Schnee* …  Jörg Stange

Zur Rheingau-Rebe*:
Milde Winter, warme Sommer und Herbstnebel begünstigen das Rebenwachstum und die Traubenreife. In den höheren Lagen bringen Böden aus Schiefer, Quarzit, Kiesel und Sandsteinen rassige, kernige Weine hervor. Auf tiefgründigen, meist kalkhaltigen Böden aus Sandlöss wachsen vollmundige, kräftige Weine.
Die frühesten erhaltenen Spuren des Weinbaus weisen bis in die Römerzeit zurück. Der Sage nach hat eines Vorfrühlingsmorgens Kaiser Karl der Große von seiner Pfalz Ingelheim über den Rhein geblickt und festgestellt, dass am Johannisberg der Schnee* früher als überall sonst geschmolzen war, und deshalb den Anbau der Reben vorgesehen. Wenige Jahrhunderte später wurde der Weinbau vornehmlich von Klöstern wie zum Beispiel Kloster Eberbach und Schloss Johannisberg betrieben, auch die Mönche hatten die einmalig günstige klimatische Lage des Rheingaus erkannt: Der erste kultivierte Weinanbau auf den Südhängen des Taunus datiert zum Jahr 1135, zunächst durch die Benediktiner und später die Zisterzienser auf Kloster Eberbach. Unter ihrer Anleitung wurden von dieser Zeit an Südhänge des Taunus gerodet und mit Reben bepflanzt und so der Grundstock für den stetigen Aufstieg des heutigen Rheingaus gelegt. [...]

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Bereits mit der “Rothschild-Rebe”, wurde ähnlich verfahren, diese wächst auch im sonnenreichen Californien und erfreut den “Hippie und den Kenner”

warhol-etikett-readymade.

“Es muß ja nicht immer Warhol sein”

Der Objektkasten incl. Wein: wahlweise in Holz, Zink- oder Bleimantel

“Die eigentliche Luftwaffe ist der Geist” = nur das ist Lufthoheit !, und nicht völkerrechtswidrige und menschenverachtende Kriege, aus der Luft -oder überhaupt geführt!

Verschiedene Künstler entwickeln “Flaschenobjekt(e)” plus Etikettierung – andere Objekte und/oder haben bereits eine Kurzgeschichte/Kurzfilm etc. im Kontext ihrer bisherigen Arbeit zum Thema: Medien, Krieg, Frieden, Sinnlichkeit, Erkenntnis, Aufklärung = was da einfließt in den Transformationsprozess, -ganz konkrete Übersetzungen, und/oder als “Bau- oder Guckkästen” -als transformative Spiegelung der Situation. Filmisch Dokumentierte Performance etc.pp | 100 % der Mittel werden für sinnstiftende Projekte verwandt: Foto/Filmproduktion u. andere Formen (operativer) Kunst: Kooperationen mit adäquaten Gruppen, NGO,s Vereinen etc.
Anfragen zur “Weinliste” und andere (Kunst)-Projekte – Reservierungen etc. bitte an medienwatch(ad)gmx.de

Etikett u. Flaschenobjekt: Jörg Stange 2004-2008, “Schüttelfrost”, Material: Glas, Kork, Papier, Blei, Wein | Morsealphabet | Polybius = Kampnagel 1994 K3, Installation “Haus des Widerstands” (Spuren der Patienten) – in der von Gunnar F. Gerlach kuratierten Ausstellung: “Aus der Eisenzeit” = > Übersetzungsformen der Moderne <

Merkmale:
*Die Weinreben sind kletternde Sträucher. Ihre Rinde löst sich in Längsstreifen ab. Die Rankenäste besitzen keine Haftscheiben und setzen gegenüber den Blättern an. Die gelappten Blätter sind immer- oder sommergrün.
Die Blüten stehen in länglichen Rispen. Sie sind zwittrig und monözisch, oder getrenntgeschlechtlich-diözisch. Der Kelch ist undeutlich fünfzähnig. Die fünf Kronblätter sind an der Spitze verwachsen und heben sich als Ganzes mützenartig ab. Es gibt fünf Staubblätter. Der Fruchtknoten trägt am Grund einen Diskus und besitzt zwei Fächer mit je zwei Samenanlagen. Der kurze Griffel ist konisch.
Die Früchte sind fleischige Beeren und beinhalten harte, birnförmige Samen. [...]

Ode an die Freude

* Schiller war mit dem Freimaurer Christian Gottfried Körner befreundet, der von 1812 bis 1816 eine Gesamtausgabe von Schillers Werken herausgab. Auf dessen Bitte entstand im Sommer 1785 die Ode „An die Freude“ für die Tafel der Freimaurerloge Zu den drei Schwertern in Dresden[1]. Schiller wohnte damals in einem in der Nähe von Leipzig gelegenen Dorf, dem heutigen Stadtteil Gohlis, ab 13. September 1785 im Weinberghaus Körners in Dresden-Loschwitz. Inspiriert von Dresden und den Waldschlösschenwiesen vollendete er die Ode „An die Freude“ im November 1785 und sandte sie am 29. November zum Druck für das zweite Heft der Thalia an den Buchhändler Georg Göschen in Leipzig. Körner hatte nach einem Brief des Buchhändlers an Schiller dazu eine „Musik“ gemacht, die Schiller mit seinem Gedicht in gedruckter Form am 13. und 23. Februar wieder zurückerhielt.

In einem Brief an Körner schreibt Schiller am 21. Oktober 1800:
„Deine Neigung zu diesem Gedicht mag sich auf die Epoche seiner Entstehung gründen: aber dies gibt ihm auch den einzigen Wert, den es hat, und auch nur für uns und nicht für die Welt, noch für die Dichtkunst.“
– Schiller: 21. Oktober 1800 [°]

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Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium
Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum
Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt
Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt
Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen

Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein
Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund
Und wer’s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund
Was den großen Ring bewohnet, huldige der Sympathie
Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet.

Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur;
Freude, Freude treibt die Räder, in der großen Weltenuhr
Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt.
Froh wie seine Sonnen fliegen durch des Himmels prächtigen Plan,
laufet Brüder, eure Bahn, freudig wie ein Held zu Siegen!

Freude sprudelt in Pokalen; in der Traube goldnem Blut
trinken Sanftmuth Kannibalen, die Verzweiflung Heldenmut. -
Brüder, fliegt von euren Sitzen, wenn der volle Kegel° kreist;
laßt den Schaum zum Himmel spritzen: dieses Glas dem guten Geist!
Den der Sterne Wirbel loben, den des Seraphs Hymne preist,
dieses Glas dem guten Geist überm Sternenzelt dort oben!

Festen Mut in schweren Leiden, Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden, Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen – Brüder, gälts Gut und Blut:
dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut!
Schließt den heilgen Zirkel dichter! Schwört bei diesem goldnem Wein,
dem Gelübde treu zu sein, schwört es bei dem Sternen(t)richter!

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Weltanschauung Einführung in die Philosophie (Teil 5)

Karl Jaspers über die Erfahrungen aus der Geschichte

Hör-Bar / Hör-Saal

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http://wissen.dradio.de/index.11.88.de.html?dram:article_id=1948

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Lebensführung Einführung in die Philosophie

Karl Jaspers mit zwei Vorträgen aus dem Jahr 1951 (Teil 6)

http://wissen.dradio.de/index.88.de.html?dram:article_id=1977

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morse-stange-grau01

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Geschichtsmythen: „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“

http://medienwatch.wordpress.com/geschichtsmythen-napoleon-und-europa-traum-und-trauma/
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„Eroica”°
Frankreich versank bald nach der Revolution in Gewalt und Terror, und viele Intellektuelle suchten eine Erklärung für das Scheitern der anfangs so vielversprechenden Revolution. Laut Schiller waren die Menschen nicht reif für den Gebrauch ihrer Freiheit, weil die Erziehung der Aufklärungszeit einseitig den Verstand geschult hatte, der aber ohne den Gebrauch des Gefühls nicht richtig eingesetzt wurde. In seinem Programm zur „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ (1795) forderte Schiller eine Schulbildung in Wissenschaft und Künsten für die gesamte Bevölkerung als Voraussetzung für die Schaffung einer besseren Gesellschaft nach einer erfolgreichen Revolution.   http://bit.ly/lqwdh2

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Kleine Klammer° aus Goethes Faust:
Wagner.
Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren,
Ist ehrenvoll und ist Gewinn;
Doch würd’ ich nicht allein mich her verlieren,
Weil ich ein Feind von allem Rohen bin.
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben
Ist mir ein gar verhasster Klang;
Sie toben wie vom bösen Geist getrieben,
Und nennen’s Freude, nennen’s Gesang «..»

http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/faust/1teil/02.htm

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Vergleichende Charakterisierung Wagner und Faust:
[..] Faust macht sich Vorwürfe, weil seine Arznei zu Pestzeiten Kranke getötet statt geheilt hat, doch er wendet sich der Natur zu, um dort Ablenkung zu suchen.
Er sitzt mit Wagner auf einem Berg und betrachtet schwärmend die Abendsonne. Seine Bewunderung für sie wird deutlich, da er sie personifiziert und sie als Förderer des Lebens bezeichnet (Z.1072-74). Diese Bewunderung steigert sich in Sehnsucht, der Sonne zu folgen um die Stille und Ruhe der Abendsonne immer genießen zu können (Z. 1075 -76), ihren Lauf durch die Natur über Berge (Z. 1078, 1081), über das Meer (Z. 1082) zu erleben. Weiter bezeichnet er sie als Göttin (Z.1089).
Fausts Verbundenheit mit der Sonne wird hier sehr deutlich. Sie spendet ihm Trost, lenkt ihn von seinen schlimmen Selbstvorwürfen ab.

Dadurch, dass er die Natur im ganzen Drama immer wieder personifiziert (wie hier die Sonne, die Berge und das Meer) wird klar, dass sie für ihn keinen materiellen Wert hat, sondern er betrachtet die Naturerscheinungen als wirkende, geistige Wesen [..]

http://www.schoolwork.de/faust/charakter_wagner_faust.php

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courbet-der-verzweifelte-wiki

Foto: Gustave Courbet Selbstporträt: Der Verzweifelte (1843–1845)

(Ap:probiert-) Drucken + Versenden  | 25.10.10
Deutschland und Frankreich – wie ein altes Ehepaar [?]

Der deutsche Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge beleuchtet in Paris das Verhältnis von Marianne und Germania.

[..] Foto N°6 „Szenen einer Beziehung“: Umgekehrt verhehlt Sarkozy nicht eine gewisse Bewunderung für seine „chère Angela“ Gustave Courbet: „Ich male nur, was ich sehe. Also male ich keine Engel, denn ich habe ja noch nie einen Engel gesehen.“ [..]
http://medienwatch.wordpress.com/kultur-telegramme-sammlung/

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Gesellschaft für operative Kunst (Projekte) Segeln & Kegeln = Kurzfilm + Mehr

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“Wir haben keine Veranlassung, die Erzeugnisse der Kunst trotz all ihrer Verschiedenartigkeit und ihres spezifischen Charakters aus der Reihe der Dinge herauszugreifen. Die Erzeugnisse der Kunst sind die Instrumente zur Bearbeitung der menschlichen Emotionen. Das Erzeugnis der Kunst ist das Werkzeug für die direkte oder indirekte soziale Handlung”. Sergej Tretjakov

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http://medienwatch.wordpress.com/gesellschaft-fur-operative-kunst-projekte/

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | http://www.meta-info.de

Written by medienwatch

April 11, 2009 at 20:32

5 Antworten

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  1. [...] Deutsche Rebe Schüttelfrost | GFOK Edition = Morse-Grund° [...]

  2. [...] Die eigentliche Luftwaffe ist der Geist = nur das ist Lufthoheit !, und nicht völkerrechtswidrige und menschenverachtende Kriege, aus der Luft -oder überhaupt geführt! => [::] [...]


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