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taz-Reise in die Zivilgesellschaft: Die andere Seite der Mauer
Die andere Seite der Mauer
Fruchtbare Olivenfelder ohne Ernte auf der einen, ein “einfach perfektes” Leben auf der anderen Seite. Begegnungen mit engagierten Gruppen in Palästina VON JASNA ZAJCEK
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Israelis ist es per Gesetz verboten, Palästina zu besuchen.
Der Dialog ist gekappt, legt uns die Autorin Sumaya Farhart-Nasar beim Abendessen eindringlich dar. Aber wie auch andere Palästinenser, die wir noch treffen sollten, überrascht sie durch unbändigen Lebenswillen, trotz widrigster Umstände. Bei jedem Gespräch wird uns klar, dass die palästinensische Zivilgesellschaft nur durch NGOs, Nichtregierungsorganisationen, aufrecht erhalten werden kann. Beispielsweise bei RIWAQ, einer Initiative, die als innoffizielles Katasteramt Palästinas fungiert und sich um den Erhalt archäologischer Bauten bemüht, oder bei der Musikschule “Al-Kamanjati”, in der Kinder auf Instrumenten europäischer Spender von internationalen Freiwilligen unterrichtet werden (…)
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Mitten im alltäglichen Elend werkeln junge Menschen an einer Theaterbühne. Ringsherum Steinwüste. Dschenin ist ein mühsam wieder aufgebautes Flüchtlingslager, welches die Einwohner nicht verlassen dürfen. Das ist Realität seit 1953. Märtyrerplakate an fast jedem betongrauen Haus. Die Aussichtslosigkeit und die Beklemmung des Camp-Lebens ist spürbar. An was will man als junger Mensch hier glauben, wenn nicht an den Freiheitskampf? Das “Freedom Theatre” schafft das Unmögliche: Es bringt junge Männer weg von dem für sie lange Zeit einzig erstrebenswerten Ziel, “Märtyrer” zu werden. (…)
http://www.taz.de/4/reise/asien/israel/artikelseite/1/die-andere-seite-der-mauer/
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Buchtip:











