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ROTE MÖWE zeigt: TODESSTAUB = Kollateralverbrechen an der Menschheit
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ROTE MÖWE zeigt:
TODESSTAUB
Kollateralverbrechen an der Menschheit
Sonntag, 1. November, 12 Uhr
3001-Kino, Schanzenstr. 75 (S/U Sternschanze)
Bei seiner Arbeit am Universitätskrankenhaus Bagdad machte der deutschstämmige Arzt Horst-Siegwart Günther 1991 die Entdeckung, dass im Irakkrieg Uranmunition (Depleted Uranium) eingesetzt wurde. Diese Munition durchschlägt aufgrund ihrer extremen Dichte auch Panzerungen. Der bei ihrem Einsatz freigesetzte Uranstaub verseucht ganze Landstriche. Bei Soldaten und Zivilbevölkerung führt er zu schwersten Erkrankungen, Missbildungen und Tod. Seither fordern Wissenschaftler und Friedensaktivisten das Verbot dieser Munition, deren Anwendung ein Kriegsverbrechen darstellt. NATO und Pentagon kümmert das wenig: In Bosnien, im Kosovo und im zweiten Irakkrieg wurde Depleted Uranium erneut eingesetzt. Grimme-Preisträger Frieder Wagner hat den außergewöhnlichen Einsatz von Dr. Günther gegen Depleted Uranium dokumentiert. Nach dem Film diskutiert er mit Norman Paech, Völkerrechtler und vormals außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.
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Annette Sawatzki
Wahlkreisbüro Prof. Dr. Norman Paech, MdB
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