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«Frap(p)antes Übersleben» Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz

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“Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.”

Am 30.11. lief der Zwischennutzungsvertrag für die Künstler im Frappantgebäude aus. Weil aber niemand weiß, wohin mit der Kunst und anderen Klamotten, bleiben alle einfach, wo sie sind. Nirgendwo ist es besser als in dem Gebäude mit dem schönsten Blick über ganz Altona.

Strom und Wasser gibts nach wie vor- WIR SPIELEN ALSO AM 4.12.2009, 21:30, NOCH EIN MAL “Übersleben” eine Theater-Installation nach “Die Memoiren einer Überlebenden” von Doris Lessing aus dem Jahr 1974.
Das Frappant in der Großen Bergstraße bietet die Kulisse für diese Geschichte von Verfall und Veränderung.
Vorstellungen von Verantwortlichkeit gegenüber Gesellschaft und dem Rückzug ins Privateste, der eigenen Traumwelt, prallen aufeinander.
Die einzelnen Elemente Film, Hörspiel, Musik, Performance verschränken sich ineinander, die utopische Welt des Romans entfaltet sich im Hier und Jetzt.

“Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.”

(Die Memoiren einer Überlebenden, London, 1974)

Im Anschluss wollen wir mit euch den Zustand der renitenten Trägheit feiern: Einfach dableiben, wo wir sowieso schon sind.
Charlotte Pfeifer legt ihre Lieblingshits auf. Tanzen gestattet.

Platzreservierung unter uebersleben{at}googlemail.com

Performance: Charlotte Pfeifer
Hörspiel: Mareike Bernien
Film: Arne Bunk
Musik und Soundinstallation: Pascal Fuhlbrügge
Ausstattung: Gwendolyn Jenkins

Aufgang über die Rampen auf der Gebäuderückseite Lawaetzweg, der weißen Linie folgen.

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http://frappant.blogsome.com/2009/12/02/ubersleben-frappants-not-dead-41209ubersleben-frappants-not-dead-41209/

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Hamburg: “Not in our name”, Gängeviertel, Frappant (Kein IKEA in Altona) und Richard Florida. Aspekte berichtet am Freitag, 6. November 2009 über die hanseatische Gentrifizierungs-Politik.

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Der offene Brief an IKEA Gründer Ingvar Kamprad wurde heute bei der Altonaer Postfiliale eingeworfen.
Unterschrieben wurde dieser Brief von bekannten Persönlichkeiten wie Fatih Akin, Peter Lohmeyer und Rocko Schamoni und über 100 Anwohnerinnen und Anwohnern aus Altona.
Die 1800 Unterschriften zum Bürgerbegehren gegen Ikea sollen heute beim Bezirksamt abgegeben werden.
Ob der Bürgermeister Ole v. Beust nun doch evozieren will – bleibt abzuwarten.

Hamburg 2009 © feuerloescher-tv.com
free © for noncommercial media

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Gott Ikea


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Eine Bürgeranhörung zum Plan “Ikea in Altona” vom 16.09.2009 in Hamburg Altona Mit Musik von ZERSTOERER

http://www.youtube.com/watch?v=dCTdpXseFN4&feature=related

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Altona: DER MASTERPLAN

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http://www.youtube.com/watch?v=z5HDKvA5wkY

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Oasis – The Masterplan

http://www.youtube.com/watch?v=yMazI2ROJXM&feature=related

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Hier kommt man nicht in die Gänge

Kreative in Hamburg-Altona misstrauen Stadtentwicklern.
So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Enno Isermann, Sprecher der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde, war überwältigt von der positiven Resonanz bei der Vorstellung der Senatsstudie “Kreative Milieus und offene Räume”. Gianna Schade, Sprecherin der 130 Künstler, die momentan das leerstehende Frappant-Gebäude in Hamburg Altona besetzt halten, das Ikea für sein erstes deutsches City-Kaufhaus abreißen möchte, war “so sauer, dass ich hätte schreien können”. Wenn es um die Zukunft der Stadt geht, sind die Interessen naturgemäß sehr unterschiedlich. Das Kuriose an dieser Spannung ist nur, dass die Behörde heute so spricht wie die Subkultur, und die Subkultur darauf extrem misstrauisch reagiert. Autor: Till Briegleb =

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/496452

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Ikea-Ansiedlung

Der Altonaer Elchtest beginnt

Während das Bürgerbegehren über die City-Filiale des schwedischen Möbelriesen anläuft, formieren Ikea-Gegner den Widerstand gegen das Einrichtungshaus. VON LENA KAISER UND MARCO CARINI

http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/der-altonaer-elchtest-beginnt/

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DER MÖBELHAUSBESETZER

Der israelische Künstler Guy Ben-Ner hat sich mit seiner Familie in Ikea-Filialen einquartiert, um vor versteckter Kamera familiäre Werte, Eigentumsverhältnisse und Fragen territorialer Inbesitznahme zu diskutieren. Bei der Kölner Kunstfilmbiennale wurde “Stealing Beauty” unlängst mit dem ersten Preis ausgezeichnet, nun ist der Film in einer Ausstellung in Berlin zu sehen =

http://www.art-magazin.de/kunst/2685/guy_ben_ner_ikea_video
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Ich Krieg Euch Alle

Till Briegleb

Das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese ist Pandoras Büchse der Stadtplanung. Alles für die Stadt und das Klima Unerwünschte befreit es aus seiner Kiste: massiven Autoverkehr, versiegelte Flächen, miese Energiebilanzen, Steuerausfall, Austrocknung städtischer Konsumzonen, Billigrausch, nervende Kinder, streitende Paare und schlechten Geschmack. Darum sollen nach aller politischen Vernunft die Gurkenkönige vom Land ihren Ramsch wieder im Zentrum verkaufen. Rosenstöcke und Schweinefleisch, Autoreifen und Akku-Schrauber, Dackelwelpen und Bierfäßchen gehören in die städtische Fußgängerzone mit ÖPNV-Anschluss. Nur Ikea nicht. Und warum? Wegen der Farben =

http://www.art-magazin.de/blog/2010/01/26/ich-krieg-euch-alle/
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Democratic Design – Ikea

München

“ICH BIN BAUHAUSGESCHÄDIGT”

Schon lange ist Ikea der Einzug in die meisten Wohn- und Kinderzimmer gelungen. Jetzt hat der schwedische Möbelhersteller den Sprung in die Pinakothek der Moderne in München geschafft: Billy und Co. werden ab dem 3. April in der Ausstellung “Democratic Design – Ikea” in der Neuen Sammlung zu sehen sein. art sprach mit Florian Hufnagl, Leiter der Neuen Sammlung, The International Design Museum Munich, über Design und Ikea und über Massenware als Museumsexponate.
// IRIT BAHLE

http://www.art-magazin.de/design/17036/democratic_design_ikea_muenchen

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Gentrifizierung: IKEA Container-Klotz im Herzen Altonas ?

http://medienwatch.wordpress.com/kunstler-anwohner-gegen-ikea-container-architektur-mitten-in-altona/

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Es regnet Kaviar

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