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with 3 comments

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.Johann Wolfgang von Goethe

Ein teuflisches Projekt

Goethes Faust und die kapitalistische Wirtschaft

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Badewannenblues: „Erotik des Alltags – ATA macht schön“

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GASTRONOMIE | 11.12.1972 / 2011
Kaviar für (Dr)alle
Französische Feinschmecker mokierten sich über ein linkes Lokal in Paris, in dem die Gäste den Preis des Verzehrten selbst bestimmen.

[..] Die Beziehung zwischen dem Geld, dem Gast und seinem Menü erläutert er auf der hektographierten Speisekarte. Darauf empfiehlt er einen Basis-Preis von acht Franc (Menü plus Wein) für jeden, der weniger als 1100 Franc, etwas mehr als den französischen Mindestlohn, verdient und fügt auch gleich hinzu: “Aber das Prinzip ist, daß jeder seine Mahlzeit im Verhältnis zu seinem Einkommen bezahlt.” [..]

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Monty-Python-Sketch “Fußballspiel der Philosophen”

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Hirnforscher

“Schule produziert lustlose Pflichterfüller”

Interview | Karin Riss, 15. April 2012 18:20 (Entschleunigtes Lehren)
Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther

TEXT + VIDEO Hier

[::] Nächste Bertelsmannstudie kommt bestimmt! Da wird im Text der B-Faktor sichtbar. Was dann letztlich von den Vorstellungen Hüthers tatsächlich umgesetzt würde steht auf einem ganz anderen B-Blatt. Es gilt ersteinmal die “Poolposition” weiter auszubauen… Da gibt es Stiftungsgemäß viel abzusahnen die Mittel für die Bildung können über diesen argumentativen Vorstoß drastisch gekürzt werden?:
Gerald Hüther: “Es hat ja noch gar keiner unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerechnet, was das später einmal alles kostet, wenn ein einzelner, mutlos gewordener Mathematiklehrer es fertigbringt, jedes Jahr zwanzig Schülern die Lust an Mathe zu versauen” etc.pp(p)

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Die Welt: Staaten im Würgegriff von Finanzmafia und Politik
http://medienwatch.wordpress.com/2011/06/02/die-welt-staaten-im-wurgegriff-von-finanzmafia-und-politik/

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BLAUzimmer Buchvorstellung: Valeska Gert (1892-1978) von Wolfgang Müller

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RAPID RABBIT – BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN

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Rüstungsfirmen:

Waffen bauen, Sprache säubern

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“Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.” (Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner
Abtrittsrede, 2011)
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“Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner
Kräfte erreicht.” (Star Trek 2 – Der Zorn des Khan, 1982)

vergl. Hoax Hier

Guttenberg etc.: Geistiges Eigentum zur freien Verfügung

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Ai Weiwei (Verhaftungswelle in China)

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http://medienwatch.wordpress.com/2010/12/07/annan-rettet-assange-oder/

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meta-memo

Rechen-Demagoge Strauß: Geldscheine F. J. Strauß Staatsverschuldung: 35 Milliarden 1979 “Höchster Berg Deutschlands – weitergerechnet:  da wo keine Flugzeuge mehr fliegen”…

Politischer Journalismus und offener Wahnsinn = „Wir malen hier bloß die Bilder ab“ =>[::]<=

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„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden!“

Sören Aabye Kierkegaard

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Last-Limbus: „Die Geschichte verlappt sich“

Rede von Franz Josef Strauß: Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen 1974

MEMO Franz J. Strauß

(…) Der zweite Komplex, der die Öffentlichkeit natürlich stark in Anspruch nimmt, ist nicht einmal so sehr die Inflation als die Angst vor der Arbeitslosigkeit, vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise, dann, wenn man dahinter die Inflation sieht – natürlich die beiden sind ja irgendwie kausal miteinander verbunden -, und dann spielt wahrscheinlich auch eine wachsende Rolle, die dem einzelnen noch nicht genug ins Bewußtsein gedrungen ist, die unaufhaltsame Zerrüttung der Staatsfinanzen. Die Zahl 60 Milliarden stimmt schon nicht mehr. Gestern sprach man in Bonn schon von 70 Milliarden im Zusammenhang mit der Sanierung der Rentenversicherungsträger, mit der Sanierung der öffentlich-rechtlichen Krankenkassen, mit der Sanierung der Nürnberger Bundesanstalt, die ja natürlich ihre Mittel dafür ausgegeben hat, daß eine Lehrerin Computerrechnerin werden kann, um dann später wieder Mittelschullehrer zu werden, um vielleicht auf Fußballtorwart umsteigen zu können. Das ist natürlich jetzt übertrieben dargestellt. Wir haben also hier -auch wir selber – die Dinge überzogen. Wir müssen jetzt demgegenüber als die Partei der Solidarität, der Seriosität und der Wirklichkeitsnähe dastehen. Das kommt viel mehr an, als wenn wir jetzt nur sagen: Vermögensbildung und da diese Reform und dort jene Reform usw. Da sitzen wir im falschen Dampfer, der Dampfer ist weg. Wir haben uns ja weitgehend also wieder aus dem Dampfer herausbegeben, aber wie ich gestern festgestellt habe, noch nicht ganz.
Zur Taktik jetzt: Nur anklagen und warnen, aber keine konkreten Rezepte etwa nennen. Da bleibt uns auch der Blödsinn erspart, wie wir ihn mit den 3 Milliarden erlebt haben. Der Kohl hat recht. 3 Milliarden sind zu wenig. Der Stoltenberg hat auch recht, 3 Milliarden sind zu viel. Nicht einmal, ob wir es an einem Punkt ansetzen, sondern es ist überhaupt jetzt alles falsch, was man tut. Wir haben eine Situation herbeigeführt, wo jedes Rezept, je nachdem, auf welche Wirkung hin man es untersucht, einfach falsch ist. (…)

(…) Für uns heißt die Summe, dieses Europa kann nicht gesund werden, wenn die Bundesrepublik nicht wieder wirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch, militärisch ein Stabilitätsfaktor erster Ordnung wird. Wenn das von der Bundesrepublik wieder ausgeht. Das kann aber nur ausgehen, da bin ich jetzt wirklich am Ende, wenn die Krise so stark wird, daß aus der Krise ein heilsamer Schock erwächst und damit die Bereitschaft, die Konsequenzen aus dieser Zeit auch tatsächlich auf sich zu nehmen. Sonst läuft sich jeder Kanzlerkandidat tot. Und darum hat es auch gar keinen Sinn, wenn wir jetzt in den nächsten Monaten uns überlegen, wer ist am telegensten, wer wirkt am besten, wer hat nach der Umfrage von Wickert, Infas oder wie die da alle heißen, die meisten Chancen. Es ist alles belanglos oder cura posterior, zuerst müssen wir wissen, was machen wir, wenn wir hinkommen, mit diesem Staat. Und das nächste ist dann, wer ist geeignet, diese Maßnahmen glaubhaft an die Spitze einer aktionsfähigen Regierungs- und Parlamentsgruppe dann auch tatsächlich durchzuführen (…) zitiert aus Bernt Engelmann. Das neue Schwarzbuch: Franz Josef Strauß. Köln 1980

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Rede von Franz Strauß auf der Tagung der CSU-Landesgruppe in Sonthofen am 18./19.November 1974 (ehemaliger Minister und Ministerpräsident Bayerns)

http://www.gavagai.de/zitat/politik/HHC72R.htm

Panoptikum Memo | Kohl + Genscher + Rede von Strauß in Sonthofen 1974 =>[::]<=

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Achtung Kostenfalle:
Vorkasse beim Arzt und in der Apotheke sind riskant.
Ab 1. Januar gelten beim Arzt, und in der Apotheke andere Regeln: Statt Sachleistung kann jetzt beim Arzt direkt auf Rechnung bezahlt und in der Apotheke kann ein wirkstoffgleiches Medikament gegen Zahlung der Mehrkosten gewählt werden. Doch Vorsicht: Die vermeintliche Wahlfreiheit, kann schnell zur riskanten Kostenfalle werden. Über 600.- EUR kann dann der Besuch beim Radiologen kosten. Immerhin noch rund 250.- EUR sind es dann im Schnitt beim Internisten. Und wie im Spielcasino geht’s in der Apotheke zu. Auf bis zu 90 Prozent des Arzneimittelpreises bleiben die Patient/innen sitzen. Was die Krankenkasse wirklich beim gewählten Medikament erstattet, weiß nicht einmal der Apotheker. Weiterlesen: Vorkasse beim Arzt PDF Flyer-Kostenfalle-Vorkasse

http://medienwatch.wordpress.com/ver-di-vorkasse-beim-arzt-achtung-kostenfalle/

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„Menschengemässe Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemässen verhindern und 2. das Menschengemässe aufbauen“ Joseph Beuys 1985 | Foto/Objekt; gfok,jst,gfg. => [::]

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Lesetage ohne Vattenfall

UMWELTSCHUTZ Umweltaktivisten und Pädagogen rufen zu Alternativ-Veranstaltungen auf, um den AKW-Betreiber als Sponsor zu vertreiben. ELENA OCHOA  21.12.2010
[...] “Ebenso wie es saubere Alternativen zum dreckigen Stromanbieter Vattenfall gibt, wollen wir eine Alternative zu deren Greenwashing bieten”, sagt Hans-Peter Weymar von den “Unternehmern gegen Atomkraft” [...] mehr

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Gun Collection versus Rüstungsproduktion

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Thalia Theater protestiert mit Jelinek-Aufführung

Aktion gegen die Sparpolitik des Senats

Hamburg. Nach den umstrittenen Kürzungen in der Hamburger Kulturpolitik zeigt das Thalia Theater eine überarbeitete Version von Elfriede Jelineks “Die Kontrakte des Kaufmanns“:
http://www.tageblatt.de/db/main.cfm?DID=1836838

„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.

Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater

http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/die-kontrakte-des-kaufmanns-1/

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Kulturszene Hamburg: Kampfansage + mehr

http://medienwatch.wordpress.com/2010/09/24/kulturszene-hamburg-kampfansage/

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< DIE AMEISE DER KUNST >

Unterhaltungspark des Underground

Musik-Film-Collage von Peter Sempel im Kunstverein Hamburg

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Betr.: »Thesen des Thilo S.«

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Zum Tod von Bärbel Bohley

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Sehr geehrter Herr Ahlhaus,
wir nutzen die Gelegenheit Sie über Abgeordnetenwatch zu kontaktieren, um vielleicht doch noch eine sachliche, inhaltliche Stellungnahme von Ihnen zum Thema “Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm” zu erhalten.

Wie Sie sich sicher erinnern, haben wir nach einigen ergebnislosen schriftlichen und fernmündlichen Versuchen, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, am Morgen des 9. Septembers 2005 den direkten Weg ins Ludwig-Erhard-Haus 74 gesucht, um Ihnen die Publikation mit dem Titel “Tamm-Tamm, eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm-Museum” zu übergeben und möglicherweise mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren.

Nach Ihrer Reaktion auf unseren unangemeldeten Besuch möchten wir nicht noch einmal versuchen ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Zu Ihrer Erinnerung: Ohne Erwiderung unserer Begrüßungsgesten haben Sie uns beschämend und lautstark des Hauses verwiesen, uns Terrorisierung vorgeworfen, die Polizei angedroht und Hausverbot erteilt. Ihr Ton und ihre Lautstärke waren uns mehr als fremd, unangenehm und mit unseren demokratischen Wertvorstellungen unvereinbar. Diese Form der Kommunikation hätten wir von ihnen als gewählten Vertreter der Hamburger Bürgerinnen nicht erwartet und überfordert unsere soziale Kompetenz.

Im Rahmen der Aktion “Künstler informieren Politiker” hatten wir als Ihre Patinnen die Aufgabe übernommen, Sie persönlich über die Hintergründe zum geplanten Internationalen Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm zu informieren. Aus diesem Grund haben wir Ihnen nach diesem unsäglichen Erlebnis die Informationsbroschüre “Tamm-Tamm- Eine Anregung zur öffentlichen Diskussion über das Tamm Museum” dann in den Briefkasten gesteckt. Wir hoffen, dass Sie diese erhalten haben:  mehr

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Tom Waits – “God’s Away On Business”

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Medienwatch | Memo

SENAT STOPPT NACH MOPO-BERICHT MILLIONEN-GESCHENK

Riesenwirbel um die Spielbank-Subvention CDU-Fraktion irritiert „Waren nicht informiert“

CHRISTIAN BURMEISTER

Wie die MOPO berichtete, plante Ahlhaus, die Spielbankabgabe von derzeit 90 Prozent auf 50 Prozent zu senken. Dies hätte bedeutet, dass die Spielbank Hamburg bis 2010 bis zu 30 Millionen Euro Steuern spart. John Jahr, einer der Chefs der Spielbank Hamburg und Sohn des legendären Co-Gründers des Verlags Gruner + Jahr sowie der Spielbank Hamburg, rühmte sich diesen Januar in einem Gespräch mit „Welt Online“, er habe ein „ausgezeichnetes Verhältnis zur Stadt Hamburg“. Im gleichen Gespräch erklärte er mit Blick auf die Hamburger Casinos: „Mit den Renditen können wir nicht zufrieden sein und müssen künftig daran arbeiten.“ Pikant: Beim Immobilienmakler „Dahler & Company“, dessen Co-Gründer Jahr ist, arbeitet ausgerechnet Simone Ahlhaus, die Ehefrau des Innensenators. Sie wechselte im Januar 2009 von der UBS in Hamburg zu „Dahler & Company“ und leitet dort die Lizenzvermarktung =

http://www.mopo.de/2009/20090916/hamburg/politik/riesenwirbel_um_die_spielbank_subvention.html

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Zur Aufklärung

Der Innensenator und die Spielbank

CHRISTIAN BURMEISTER
Es ist schon bemerkenswert: Eigentlich soll der Staat – im Falle Hamburgs der Senat – die Glücksspielsucht bekämpfen. Und so will die GAL auch heute brav in der Bürgerschaft über eine „Fachtagung zur Bekämpfung der Spielsucht“ debattieren. Löblich, aber in Anbetracht der Ereignisse geradezu absurd! Denn der für Glücksspiel zuständige CDU-Senator Christoph Ahlhaus hat als erste erkennbare Amtshandlung auf diesem Feld versucht, der Spielbank Hamburg 30 Millionen Euro Steuern zu ersparen. Noch unglaublicher: Die eigene CDU-Fraktion ist vom Vorhaben des Senats völlig überrascht und fällt ihm in letzter Minute in den Arm. Richtig ins Stutzen kommt man bei der Tatsache, dass die Ehefrau von Ahlhaus seit Beginn des Jahres für ein Unternehmen arbeitet, zu dem auch der Mit-Besitzer der Spielbank mehr als gute Kontakte unterhält. Hat es dort Gefälligkeiten gegeben? Ahlhaus ist bereits jetzt schwer angezählt. Die MOPO bleibt an der Geschichte dran!

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090916/hamburg/politik/der_innensenator_und_die_spielbank.html

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http://medienwatch.wordpress.com/category/das-wort-vom-casinokapitalismus-abschied-vom-sozialstaat-rekord-neuverschuldung/

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Schwarz-Grün

Harter Hund muss Kreide fressen

Ole von Beusts Möchtegern-Nachfolger Christoph Ahlhaus muss den politischen Spagat üben. Er muss die jetzt wieder erstarkenden konservativen Kräfte in seiner Partei befrieden und zugleich den grünen Koalitionspartner mit liberalen Wurzeln locken. VON SVEN-MICHAEL VEIT | 19.07.2010 mehr

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Philosophie des Hauses

Künftige “First Lady” organisiert und vernetzt reiche Privatkunden und organisiert deren Investitionen zur Maximierung des Mehrwerts bei luxuriösen Appartements, exquisiten Immobilien und  Bauvorhaben. Der Ehegatte Christoph Ahlhaus wird samt seiner Position, als “kapitale Monstranz” in der Presseerklärung von Dahler & Company mit vorgetragen. Oh oh! Nachtigall, ick hör dir trapsen? Schon im Anflug ein imaginierter Interessenkonflikt? Was haben die Hamburger BürgerInnen davon? Hier wird ausschliesslich eine bestimmte reiche Klientel bedient. Und das Sahnehäubchen ab “First Lady”?, ein bisschen “Benefits Cosmetic”, als “Social Attitude” in zelebrierter Bürgernähe? Achtung!!! spekulative Satire oder Wirklichkeit? “Spenden bei Bedarf aus reichen Kassen um erfolgreich Volksbegehren mit plakativer Effizienz zu Fall zu bringen”? Panorama lässt grüßen? Aber der Rücktritt von Ole Beust hat ja nichts damit zu tun wie er versichert?! Berücksichtigt der geneigte Leser die Medien-Beiträge zum Spielkasino, wäre es durchaus ein mögliches Szenario… Oh oh! und dann auch noch die ganze operative Kreide -da gibs bald kein Weiss auf Rügen mehr… Jörg Stange, gfok | 19.07.2010

“Franchise-Expansions-Gemälde”: »Kreidefelsen auf Rügen«, Caspar David Friedrich 1818

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Betr.: Synergien | Ahlhaus | Der Mann ist wie er ist

[..] Bislang hat er sich vor allem als harter Innenpolitiker einen Namen gemacht. Dabei kam Ahlhaus eher durch Zufall in dieses Politikfeld Eigentlich wollte er Stadtentwicklung machen – aber der Posten in der Fraktion war besetzt. Dafür brauchte man dringend jemanden für die Innenpolitik: Komma + Punkt =
http://www.mopo.de/2010/20100719/hamburg/politik/christoph_ahlhaus_unser_neuer_buergermeister.html

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Simone Ahlhaus leitet Lizenzvermarktung bei Dahler & Company

Industrie, Bau & Immobilien

Pressemitteilung von: Dahler & Company GmbH
Hamburg, 15. Januar 2009 – Simone Ahlhaus sorgt in Zukunft für das Wachstum des Netzwerks der Dahler & Company GmbH, das aus 30 Franchisepartnern und eigenen Büros an 17 Orten, z. B. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Salzburg, auf Sylt und Föhr sowie am Tegernsee besteht mehr | Foto: “Korrektur der Nationalfarben -gemessen an der Vermögensverteilung” Hommage à KP Brehmer  jst | gfok

http://www.dahlercompany.de/de/index.htm

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…”Sie wird neben ihrem Mann die Stadt repräsentieren – ob beim Matthiae-Mahl, beim Presseball oder auf Empfängen. Simone Ahlhaus macht auf jeden Fall eine gute Figur”
mopo mehr?

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Dahler & Company auf Wachstumskurs

Makler hält an Konzentration auf luxuriöse Wohnimmobilien fest
[..] Geschäftsführer der Dahler & Company Group sind Björn Dahler und Verleger-Spross und Gesellschafter John Jahr jr.  Marco Polo Tower in der Hafencity, eine Kooperation mit der Hochtief-Projektentwicklung [..] 01.12.08
http://www.welt.de/welt_print/article2808416/Dahler-amp-Company-auf-Wachstumskurs.html

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“Die Marktsituation ist wunderbar”

Moralität der Absahner

Zitat: Makler Eilers von Dahler & Company: “Inflation trifft ohnehin vor allem Menschen mit kleinem Einkommen” Hamburg boomt! Die 500.000.000,- € die ab Herbst eingespart werden müssen, sollen allerdings die “Verlierer” im großen Finanz- und Bereicherungs-Poker zahlen? Hamburger Millionäre ventilieren in Hamburg ja – laut Rechnungshof mangels Überfrüfung, quasi steuerfrei. = Bundesrechnungshof klagt an: Finanzämter schonen Millionäre. jst mehr

Juni 08 Magazin: Klönschnack


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“Reiche sammeln für das Matthiae-Mahl”

Am 27.02.09 fand im Hamburger Rathaus das Matthiae-Mahl, das älteste Festbankett der Welt statt. Dieses jährlich stattfindende Mahl, zu dem ca. 400 wohlhabende Gäste eingeladen werden, kostet EUR 120.000,-, wie die LINKE durch eine Anfrage erfahren hat. Trotz der Wirtschaftskrise ist der Senat nicht bereit, auf dieses Mahl zu verzichten. Stattdessen hat er verkündet, dass dies doch nur 6 Cent pro Hamburger Bürger und Bürgerin seien. Der Senat und die Gäste sind an einer Abschaffung ihrer Privilegien zur Unterstützung der sozial Benachteiligten nicht bereit. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, sammelten wohlhabende Hamburger für den Erhalt des Matthiae-Mahls. Mit Sprüchen wie “Haben Sie ein Herz für Reiche” oder “Wir tun doch was! Was soll der Neid? Ein leerer Magen regiert nicht gern” zogen Sie durch Hamburgs City. Konfrontiert von einem Mitglied der LINKEN wurde die reiche Gesellschaft Hamburgs (stehenden Griffes) vorgeführt…

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Maiansingen in Heidelberg – bald auch in Hamburg?

Vorsitzender der Heidelberger Altstadt-CDU, Christoph Ahlhaus, der dem Vernehmen nach die Verbindungen in einem Brief aufgefordert hat, das Maiansingen wieder aufzunehmen. „Viele Bürger der Stadt“, so Ahlhaus, sehen in dem braunen Spuk „ein gutes Stück liebgewonnener Heidelberger Tradition.“ Burschenschaftler nutzten diese Tradition:
http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/aktuell/987691204

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Weitere Beiträge zum Thema: Bitte diese Seite besuchen. Danke.

Ahlhaus: Philosophie des Hauses + Franchise-Expansions-Gemälde

http://medienwatch.wordpress.com/2010/07/22/ahlhaus-philosophie-des-hauses-franchise-expansions-gemalde/

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Kunst ist kein Marketing-Hit + mehr

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SPIEGEL-Gespräch | 09.08.2010

“In dieser Gesellschaft brodelt es”

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie mehr

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Sparen – aber richtig: Beim Militär beginnen!

[...] In den Visionen der biblischen Heilsprophetie erscheint Gott als kommender Weltrichter, der die Völker zu endgültiger Abrüstung anweist: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des Herrn Zebaoth (der Heerscharen) hat es geredet.“

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And He will judge between the nations, And will render decisions for many peoples; And they will hammer their swords into plowshares and their spears into pruning hooks. Nation will not lift up sword against nation, And never again will they learn war. Isaiah 2:4 New American Standard Bible

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Großbritannien

Vize-Premier Clegg erklärt Irak-Invasion für “illegal”

„Vielleicht wird das ehrenwerte Mitglied des Unterhauses eines Tages seine Rolle erläutern bei der verheerendsten Entscheidung überhaupt: der illegalen Invasion im Irak.“

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Die Welt | mehr

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Bertelsmannstiftung liefert die Vorlagen für Privatisierung + weltweite Militäreinsätze der EU etc.

Bertelsmann

Kritik
Die Internetseite (Link unten) ist eine kompakte Online-Broschüre (PDF 112 Seiten), welche die Eingriffe der Bertelsmann-Stiftung und des Bertelsmann-Konzerns in die Umstrukturierung der öffentlichen Dienste und damit auch in unseren Lebensalltag beschreibt. Die einzelnen Kapitel ermöglichen einen schnellen Blick auf die verschiedenen Projektfelder von Bertelsmann, mit dem Anliegen, Hintergründe, Strategien und Folgen der sozialen Angriffe seit Anfang der 90er Jahre deutlich werden zu lassen.

[..] “Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der mächtigsten Denkfabriken im Lande und als solche Leitakteur für ähnlich operierende Berater und Stiftungen. Sie greift aktiv in die Politik auf allen Ebenen von Regierungspolitik bis zur Kommune und zu Netzwerken von Einzeleinrichtungen ein. Dabei versucht sie, wesentliche Bereiche der Gesellschaft betriebswirtschaftlichen Modellen und Motivationstechniken zu unterwerfen.
Die soziale Umverteilung von unten nach oben wie Hartz IV, die Gesundheitsreform, die Einführung von Studiengebühren und Studienkonten, Abwälzung gesellschaftlicher Kosten auf die Einzelnen, Unterstützung von undemokratischen kostenträchtigen Privatisierungsvorgängen sind von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelt worden. Ebenso greift das Bertelsmann-Institut Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) mit Vorschlägen zur verstärkten Militarisierung und geostrategischen Ausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik in die internationale Politik ein.” [..]

http://medienwatch.wordpress.com/2009/05/24/bertelsmannstiftung-liefert-die-vorlagen-fur-weltweite-militareinsatze-der-eu/

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3Sat | BRD = Bertelsmann Republik Deutschland
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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + mehr

http://medienwatch.wordpress.com/ist-die-bertelsmann-stiftung-gemeinnutzig-bertelsmann-steht-fur-privatisierung-etc/

Broschüre gegen Ökonomisierung und Bertelsmann
http://medienwatch.wordpress.com/2009/08/23/broschure-gegen-okonomisierung-und-bertelsmann/

Prof. Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt
http://medienwatch.wordpress.com/burgergesellschaft-als-bertelsmann-projekt/

Laboratorium | 16.06.2006 | Rudolph Bauer

Die Tonangeber
Die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen. Ihr großes personelles und mediales Netzwerk ist dabei von Nutzen:
http://www.freitag.de/2006/24/06240501.php

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ARD Sportschau transportiert über inszenierten Singsang, instrumentalisierter 10-12 jähriger Kinder, “nationalistische Kakophonie” zur WM: “Steht auf wenn ihr Deutsche seid -steht auf wenn ihr Deutschland seid”

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Evelyn Haake «Briefe von Carmen»

Mietvertrag mit tödlicher Nebenwirkung?

Zum tragischen Tod einer Dramaturgin der Hamburger Kammerspiele

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.Add Real Post = Carmen am Grindel + The Fugs – Nothing + Allen Ginsberg

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US-Ölkatastrophe: nur ein Kollateralschaden des Neoliberalismus

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LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!
Die Nächte in Gold! + Die goldenen Nächte! + Die Nächte in GOLD!
LES NUITS EN OR!  ### LES NUITS EN OR! ### LES NUITS EN OR!

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Kunstkrimi: Die Sammlung Carl Vogel wird ins Aus geschlachtet

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„Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen
und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen uns nicht mit einem Faustschlag auf
den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch… Solche Bücher, die uns
glücklich machen, könnten wir uns zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber
die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der
Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die
Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Franz Kafka

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Reisender Stillstand: Zimmer(s)trassen + Mehr
Die Welt auf zehn Quadratmetern | Ich finde dich Rabenliebe
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Bienenzucht in Qumran: Es gibt keinen Ameisenzoo + Mehr
Treffpunkt Toronto G8 & 20 ID „Verhaften sie die üblichen Verdächtigen”
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Hamburg: Schritte zur Museumsentwicklung | Kritik an Kultursenatorin: “Totengräberin der Kunsthalle”

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Bundesregierung: Haushaltssanierung Sparpaket? Windbeutel! + Ida-Ehre Gesamtschule greift zur Selbsthilfe: «Sponsorenlauf» “Kinder laufen im Kreis” für Spenden weil der Schule die Mittel fehlen.

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Die vogelfreie Software

Kategorie: ARBEIT

01.05.2010 | Erstellt um 06:00 Uhr

Der Tag der Arbeit dient als Anlass, um über einen der grundlegenden Widersprüche unserer Zeit nachzudenken. Im “Maschinenraum” des Informationszeitalters ginge ohne freie und Open-Source-Software gar nichts mehr. Während Google & Co. mit freier Software beste Geschäfte machen, fehlt es den Open-Source-Programmierern an politischer Organisation und Macht. Ein Essay von Armin Medosch:

http://futurezone.orf.at/stories/1646111/

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Metropolitanräume – eine Strategie auf dem Weg zur «Weltregierung»

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B-2 Sp(i)rit

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Expo Schanghai 2010

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Gebastelte Gebilde und gebildetes Gebastel

Westwerk: «Die silberne Stadt«

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Klaus Staeck im Interview/Gespräch mit dem Kunstwissenschaftler Gunnar F. Gerlach u. Jörg Stange für “Spuren in Kunst und Gesellschaft” (Film/Fotos: Udo Herzog)

Akademie dokumentiert «Kunst und Revolte ‘89» + «60 Jahre 60 Werke» im Berliner Martin-Gropius-Bau (°)

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Tödliche Doris: “Da ist nichts gewachsen” – in Wolfsburg°

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.FRISE Künstlerhaus Hamburg präsentiert: »Vom Ursprung der Welten«

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Peter Lohmeyer im Gängeviertel «Schrittwechsel macht Fortschritte»

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Fatih Akin im Gängeviertel

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Gunnar F. Gerlach (Prof. für philosophische Ästhetik, Kunstwissenschaft) Mojib Latif (Prof. für Klimatologie, Meeresforschung etc.) Fotos: Jörg Stange, gfok

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Transfer: T-T(akt) Duchamp und die Folgen

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“Der andere Alchemiebegriff”

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Arkadien II: »Der etwas andere Spaziergang«

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Der eigentliche Palast ist der Kopf des Menschen. Joseph Beuys

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Angst in Peru = Diskussion Regisseurin Claudia Llosa zeigt uns die Auswirkungen der bedrückenden Vergangenheit von Peru

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“Der wahre Bankier ist Anarchist”

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Paris 18.02 2009, LEAP/E2020 Prognose(n) :

+++ Die Welt tritt in die Dekantierungsphase der umfassenden weltweiten Krise ein. Die öffentliche Ordnung zerfällt +++

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1 Jahr Bankenpleite, 15 Jahre weltweite Wirtschaftskrise, 46 Jahre Rat der Wirtschaftsweisen -

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Reisender Stillstand: Zimmerstrassen

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KunstHasserStammtisch der Noroomgallery: Vortrag von Bazon Brock im Panoptikum

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Kleine Verschwörungstheorie: Von Grippen und anderen Viren° = Video US Kongressabgeordneter Dr. Ron Paul klärt auf

Eine Betrachtung zur Schweineverunglimpfung: Kleine surreale Verschwörungstheorie zur hyperrealen Hybris

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Die Theorie von einer Verschwörung ist keine Verschwörung

Es leitet sich die Frage ab, ob hier eine gigantisch lanzierte PR Kampagne in rezeptiv-operativ “multipler Indikation”, die eigentliche Injektion ist: Mit Angst & Schrecken, als probates Transportmittel, zur Gewinnmaximierung, mit einem pharmalogistischen unsichtbaren Reklame-Hyp einerseits Profit zu machen, andererseits in politischer Verschränkung – in Doppelbesetzung, mit dem kompatiblen Sprachrohr WHO eine opportune Stimmung zu erzeugen. Um parallel milliardenschwere Gewinne einzufahren. Geld und Macht zu sichern etc.: Der Markt ist unten, Tamiflu liegt auf Halde – der Virus unbekannter Herkunft, ist in Wahrheit resistent gegen Tamiflu, die Werbetrommel funktioniert trotzdem weltweit? Alles ist möglich: Die hochbezahlte Wissenschaft, weiss nicht ob das Virus tatsächlich vom Schwein ausgeht – oder aus ethischen Gesichtspunkten betrachtet aus “Schweinelaboratorien” entwichen ist. “Biologische Kampfstoffe” sind geächtet laut Genfer Konvention: Die Medien, ergehen sich, im Reißverschlussverfahren in ein kollektives “investigatives Abtauchen” und bedienen ungeachtet von Zweifeln, den Mainstream-Container der Agenturen: Das wird bezahlt:

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Medienwatch hatte Besuch von Medienbeobachtung

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Rudolph Bauer: Bürgergesellschaft als Bertelsmann-Projekt

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Ist die Bertelsmann Stiftung gemeinnützig? Bertelsmann steht für Privatisierung + Militarisierung

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Mappenwerk im Bleimantel: »Schreibtischtäter« 1989/92 = Erinnerung an Heinz Richheimer 1920-1993

[Durch klicken auf das Mappenwerk werden die eingelegten Seiten sichtbar: Dann auf die jeweilige Seite klicken um die nächste Seite zu lesen]

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[meta-info.de] Nachrichtenagentur Associated Press (AP) Tom Curley erklärte aktuell, dass die Bush-Regierung mit ihrem Militärapparat eine globale Propagandamaschine etabliert habe mit einem Budget von 4,7 Milliarden $ und 27.000 Mitarbeitern. Seine Agentur sei von hohen Militärs bedroht worden: man würde AP vernichten, wenn man dort an den journalistischen Grundsätzen festhalten würde. Journalisten, die versuchten, wahrheitsgemäss über Irak und Afghanistan zu berichten, seien schweren Repressionen unterworfen worden.

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Der Philosoph von Eduard Manet:

Radierungen in der Hamburger Kunsthalle

[Text+Fotos Jörg Stange]

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Galerie der Gegenwart | Hamburger Kunsthalle

Man Son 1969. Vom Schrecken der Situation

30. Januar bis 26. April 2009

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Gunnar F. Gerlach

1969: Die erneute Erwartung des eingeborenen Menschensohnes

Ein Versuch über Erfindung und Realität von Mythen und Missverständnissen in Pop, Kultur und Politik zwischen Hoffnung und Horror

„Man beginnt allmählich einzusehen, daß zur künstlerischen Vollendung einer Mordtat doch etwas mehr gehört als zwei Dummköpfe, einer, der tötet, und einer, der getötet wird, ein Messer, eine Brieftasche und eine dunkle Gasse. Formgebung, meine Herren, Sinn für Gruppierung und Beleuchtung, poetisches Empfinden und Zartgefühl werden heute zu einer solchen Tat verlangt.“

Thomas De Quincey [1827/1854] „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“. Bereits das Aufschreiben des von Legenden umwobenen Jahres 1969

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gleicht mittlerweile der Erwähnung eines Mythos aus bedeutender Zeit zwischen Schauen und Schaudern: befangen in emotionalen Zwillingspaaren von „Euphorie und Exzess“, „Pop und Politik“, „Aufbruch und Untergang“, „Hoffnung und Horror“. In der Tat gehören die nur im fließenden Übergang zu begreifenden Jahre 1968/69 in den Bereich jener historisch-wissenschaftlichen Kategorie der „Schwellenzeit“, die durch ein Höchstmaß irritierender Vorgänge, Prozesse und Realitäten in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen gekennzeichnet ist und evidente Aus- und Nachwirkungen bis in die aktuelle Gegenwart zeitigt. Wer denkt schon an eigene, erinnernde Zusammenhänge zwischen dem „White Album“ der Beatles und dem kongenialen Künstler Richard Hamilton als Gestalter von Cover und Poster dieser Inkunabel, der psychedelisch-konzeptuell werdenden Musik der scheinbar so heiter surfenden Beach Boys, dem Altamont-Debakel der Rolling Stones während der Live-Performance von „Under my Thumb“ und der Parallelität von ‘Love, Peace and Happiness’ während des Woodstock-Festivals mit der begleitenden Realität einer Mordserie, die Charles Manson in Los Angeles mit seiner „Family“ inszenierte und realisierte? Alles dies geschieht in weniger als einem Jahr, und ist auf reale bis surreale Art und Weise miteinander verstrickt . Wer registriert schon mit Bewusstsein die in den letzten 30 Jahren entstandenen (Pop-)Kulte und Manson bezogene Medien: T-Shirts, Poster, Anstecker, Aufnäher und Bücher, die Internetpräsenz neben Publikationen im Audio- und Video-Bereich, und weiß darum, dass Charles Manson den Rekord als Strafgefangener mit den meisten E-Mails, Briefen und Grußkarten hält? Dieser Komplexität der parallelen Ereignisse gerecht werden zu wollen, kann im folgenden nur als Versuch begriffen werden, einzelne Segmente zu betrachten, um sie in einer oszillierenden Horizontlinie begreifen zu lernen (…)

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[ „Ja, ja, ja, ja, nee, nee, nee, nee“ ]

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Katalogtext (Gunnar F. Gerlach) hier bitte weiterlesen => [::]

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https://www.campact.de/atom2/sn7/signer

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Deutsche Rebe Schüttelfrost

Morsegrund

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Llaura I. Sünner: Pendel, Filz, 2009, o. Größenangabe

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Gottlieb Daimler nannte seinen ersten Motor “Standuhr”.

Dieser hatte von außen gesehen die Form eines aufgehängten Pendels, welches Gottllieb wahrscheinlich aus seinem Elternhaus kannte. Bezeichnenderweise heißen die vier Phasen des Funktionsablaufs im Motor ja immer noch “Takte”.

Diese “Standuhr” war mitten in einer Kutsche fixiert, die sich nun ihrerseits bewegte, allerdings nicht mehr oben aufgehängt.Llaura I. Sünners Protektionsinstallation erinnert an den Anfang unserer kollektiven Raserei, die ja, wie könnt es anders sein, nun zum “rasenden Stillstand” gekommen ist.

Llaura I. Sünner arbeitet mit Pendeln, die den Raum durchkreuzen, ihn dabei teilen, um nicht zu sagen, durchschneiden, bzw. sektorieren. Der Betrachter/Passant muss sehen, wo er als warmer, weicher Körper dabei bleibt.

Genau dies ist das Problem, das im europaweit geförderten Verkehrsprojekt shared space gemeinschaftlich zu lösen ist:

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Einstellungsraum | Dialektik der Entsteuerung

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“Der Wagenlenker von Delphi”

Von Gunnar F. Gerlach

Es gibt sozusagen zwei Motive, die ich der Dialektik der Entsteuerung voranstellen möchte und zwar den kleinen Versuch, die scheinbare Ordnung der verordneten Diskurse mit konstruktiver Störarbeit in kritischer Idylle gegenzuverwirren.

Ich beginne mit drei Zitaten:

1. Johann W. v. Goethe

2. André Breton

3. Theodor W. Adorno

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STUDENTENREVOLTE 1968: Tod von Benno Ohnesorg: Ein Skandal der die Republik veränderte. Todesschuss Polizist Kurras ein Doppelagent?

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Journalismus in Berlin: »Wir malen hier bloss die Bilder ab«

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http://www.democrats.com/special-prosecutor-for-bush-war-crimes

http://www.docudharma.com/showDiary.do?diaryId=10988

Signed : It is extremely important(e) to enlighten the background. The flagrant violations of international law and lies have the reputation of the United States massive damage. That should should not be ousted. America needs at least his reputation by providing information and gaining new suksessive build-in all frankness, the Human Rights and the Constitution of the United States require that …

best regards (jst)

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[...] Die reichsten Deutschen tummeln sich in Steuerparadiesen und “lachen sich den Bär” -brühten an immer mehr Wirtschaftsdruck seitens der Bosse der Bosse – Politiker werden sozusagen systematisch „privatisiert“ und zur “privaten Verfügungsmasse” der Wirtschaft rekrutiert: „DIE POLITIKER“ so scheints; fahren ihren entpersönlichten, aber eigennützigen karrieristisch gestützten „ERfolgskurs“ weiter ohne ethische Bodenhaftung ins zynisch Verantwortungslose. Maximal-Profite wie die der Deutschen Bank führen wie selbstverständlich zu weiteren Massen-Entlassungen. Ohne noch den Blick für die gesellschaftliche Verantwortung wahren zu wollen… Kaputtwirtschaften um zu privatisiseren? Phoenixbrief II [...]

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Harry S. Truman [::] [::] | [::] <= meta-foto: jst 08 arte-tv

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[..] The instinct for revenge and justice having been satiated for most in Afghanistan, let us reflect on what September 11 means for our modern age. Hiroshima was defended by the US president in the name of revenge and military necessity. “Having found the bomb”, explained Truman, “we have to use it. We have used it against those who attacked us without warning at Pearl Harbour, against those who have starved and beaten and executed American prisoners of war, against those who have abandoned all pretence of obeying international laws of warfare. We have used it to shorten the agony of war, in order to save thousands and thousands of young Americans.” Some 150,000 civilians were immolated without warning in Hiroshima and Nagasaki, the final act in a genocidal war that knew no bounds of military restraint, no limitation on group hatred. The trials of Nuremburg and Tokyo brought some measure of relief, yet half a century later we still await a permanent court to ensure an objective justice for our future misdeeds [..]By Kennedy Graham =

http://www.unu.edu/hq/ginfo/media/Graham2.html

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Die Bush-Familie und der Cocktailputsch

Peter Mühlbauer

1934 untersuchte ein Regierungsausschuss einen Geheimplan einflussreicher amerikanischer Industrieller, Präsident Roosevelt zu entmachten und eine Diktatur nach italienischem Vorbild zu errichten. Unter den Hintermännern war möglicherweise auch der Großvater des jetzigen Präsidenten

Aufgedeckt wurde das Vorhaben ausgerechnet von der Vorläuferorganisation des Ausschusses für un-amerikanische Umtriebe, dem McCormack-Dickstein-Committee. Bei dem hatte sich der Ex-Marine Major General Smedley Butler gemeldet, an den die Gruppe über Gerald MacGuire herangetreten war. Der New Yorker Broker hatte Butler im Verlauf mehrerer Treffen zwischen Juli und November 1933 nach und nach die Pläne einer Gruppe von Industriellen und Bankiers enthüllte, in deren Auftrag er handelte (…) jst | metainfo-memo

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25856/1.html

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Prescott Bush und die Nazis

Ein gern verschwiegener Teil der Bush-Geschichte ist die Tatsache, dass Prescott Bush, der Großvater des heutigen Präsidenten, die Familie durch Geschäfte mit den Nazis zu erheblichem Reichtum geführt hat.

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-a/g-ss/AmericanEmpire/nazis.htm

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» Schreibtischtäter Mappenwerk«

Von Karl-Heinz Richheimer und Jörg Stange

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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Israel | Gaza : Alles auf A wie Avnery & Alles auf Z wie Zuckermann

Israel: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Goya)

goral-palestina-medienwatch-stadt-120Von Jörg Stange | Entgegen jüngster Verlautbarungen, dass nur die Falken “im Tausch gegen Land” einen Friedensprozess einleiten können, vertritt der international geachtete israelische Philosoph und Historiker Moshe Zuckermann, eine diametral andere Auffassung- zeigt aber ein gewisses Verständnis für diese Einschätzung°. Auch Uri Avnery sieht den Friedensprozess eher blockiert nach der aktuellen Wahl, als positive Signale daraus erkennen zu können. Auch er baut wie Zuckermann auf die USA: „Die US-Politik wird sich langsam ändern. Ich erwarte nichts dramatisches: Wenn sich ein riesiges Schiff wie Amerika dreht, braucht es einen großen Bogen“.. Die Hoffnung liegt auch hier auf einen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik der USA, die hier nachhaltigen Einfluss geltend machen könnte. Sollte es die politische Konstellation, im Machtzirkel, perspektivisch wirklich möglich machen… => [::] <= (Erweitert 22.02 2009, Moshe Zuckermann u.a.)

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Memo: Vietnam Krieg
[Vietnam Kongress-Button 1969 von Arie Goral-Sternheim, Objekt Jörg Stange]

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Der Untertassentheoretiker

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Die Welt neu ordnen

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Richard Hamilton u. Gunnar F. Gerlach, Foto: Jörg Stange

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Salvator Mundi | Albrecht Dürer um 1504

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Aufgedeckt: Regierung und Medien verschleiern wahres Ausmaß der Finanzkrise

[meta-info.de] Es gibt offenbar koordinierte Bemühungen, das wahre Ausmaß der Finanzkrise zu verbergen: nach einem Artikel der “Zeit” sind am 8.10.08 die Chefredakteure der führenden deutschen Medien zu einer Konferenz der Bundesregierung eingeladen worden. Bundeskanzlerin und Finanzminister Steinbrück forderten bei dieser Gelegenheit die Medienmacher dazu auf, in ihrer Berichterstattung darauf zu achten, dass sie keine nachteilige Stimmung verursache.

Das bewährte Konzept, den Bürgern Scheuklappen anzulegen, sie patriarchalisch zu bevormunden sollte helfen, die Krise zu bewältigen, für die man noch keine Lösung kannte.

Die Strategie der Bevormundung kam nicht erstmalig zum Einsatz: früher war bereits etwa in der EU-Politik offensichtlich, dass Bundeskanzlerin Merkel darauf setzte, die Zahl der an wesentlichen Entscheidungen Beteiligten auf das absolute Minimum zu reduzieren: man scheute demokratische Verfahren wie der Teufel das Weihwasser.

Nun werden diese Bemühungen der Bundesregierung um Manipulation der Berichterstattung offenbar von der “Zeit” infrage gestellt.

Unserer Redaktion ist das Blatt dafür bekannt, bei Gelegenheit konsequent Partei zu ergreifen, sich ausschließlich auf die Sichtweise einer Konfliktpartei zu konzentrieren und es bei diesen Gelegenheiten es mit der journalistischen Neutralität nicht sonderlich genau zu nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist der gegenwärtige Schritt bemerkenswert: es wird gegen die Politik der Bevormundung argumentiert. In einer Situation, in der keiner eine Antwort zur Lösung der Krise in der Hand hätte, helfe es nicht, die Bevölkerung von den Vorgängen auszuschließen.

Hingewiesen wird auch auf US-Präsident Obama, der in seiner Antrittsrede davon sprach, die Zeit der Kindereien sei vorbei.

Sein Vorgänger Bush und Vize Cheney hatten in nie gekanntem Ausmaß auf Geheimhaltung, Undurchsichtigkeit und Bevormundung gesetzt.

Ob nun das deutsche Publikum gefasst ist auf die Zumutungen, die aus dem Ende der Gouvernantenfunktion der Regierung resultieren, ob die Deutschen tatsächlich bereit sind, selbstständig zu denken und sich zu verhalten, bleibt eine ungeklärte Frage: bisher scheinen die Wenigsten bereit, ihr politisches Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Auch von Ex-Präsident Bush gab es in seiner Abschiedsrede den Hinweis auf die Bevormundung der Bevölkerung: im Herbst 2008, als die US-Regierung noch nicht zuzugeben bereit war, dass sich das Land in einer Rezession befand, lag der Regierung offenbar eine in Auftrag gegebene Analyse vor, die Aufschluss gab über die Schwere der bevorstehenden Krise. Bush erklärte in seiner Abschiedsrede, er hätte nie gedacht, dass seine Amtszeit in den Beginn einer Krise hineinreichen werde, die schwerer sei, als die Weltwirtschaftskrise der Großen Rezession in den 30er-Jahren.

Nach dem Artikel der “Zeit” herrscht bei der Bundesregierung offensichtlich Ratlosigkeit bei der Bewältigung der Krise. Sachkundige Analysten ergab sich dieser Eindruck bereits seit längerer Zeit:

Die MetaInfo-Redaktion sah sich bisher nicht in der Lage, eine zielführende Struktur in den eingeleiteten Massnahmen zu erkennen, die mehr bezweckten, als die Betroffenheiten der Verursacher aus der Finanzindustrie zu lindern – Massnahmen, die von uns eher als gravierend kontraproduktiv und schädlich für das Gemeinwesens identifiziert wurden.

Bisher jedoch scheint die Bevölkerung in Deutschland zufrieden damit zu sein, keine Kenntnis zu haben, von den ausserordentlich gravierenden ökonomischen und finanziellen Vorgängen, die sie betreffen: man zieht es vor, sich mit den Ergebnissen der Fußballbundesliga zu befassen oder mit den letzten Fettnäpfchen, die ein Talkmaster oder eine andere Figur der Unterhaltungsbranche frequentierte.

Den Kopf in den Sand gesteckt zu halten scheint eine Mehrheit der Bundesbürger bisher als natürliches und angemessenes Verhalten zu empfinden in einer Situation der existenziellen Bedrohung. gw

Quelle

http://images.zeit.de/text/2009/06/Ratlosigkeit

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Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug

„Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ ist ein Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Kapitalismus.

„Kulturindustrie“ ist ein komplexer und kein statischer Begriff und entzieht sich einer eindeutigen Definition. Mit dem Begriff Kulturindustrie werden meist die Kernthesen des Kapitels gemeint: Alle Kultur wird zur Ware; Kunst definiert sich über ihren ökonomischen Wert, nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, die für die Analyse des autonomen Kunstwerks der bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielen. So wird das Ästhetische selbst zu Funktion der Ware, indem es die Bilder der Reklame vorbestimmt.

Mit Kulturindustrie meint Adorno die gesellschaftliche Implikation von kulturellen Ereignissen und Erzeugnissen. Adorno beschreibt in ihr die Warenform und die Ideologie derselben als die beiden zentralen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung. Kulturindustrie erscheint als Verblendungszusammenhang, der die gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse naturalisiert. Dieser „soziale Kitt“, wie Erich Fromm die Ideologie der Kulturindustrie nannte, agiert als Mittel von Herrschaft und Integration. Diese Integration durch die Kulturindustrie beruht auch auf der Feststellung, dass die Produktion immer auch den Konsum reguliert. Die Verwaltungsform von Kultur, die gerade auch den Intellektuellen nötigt, Wissen zu produzieren, das einer Nutzen-Relation unterworfen ist, zeichnet die Kulturindustrie als Herrschaft von oben aus = > [::]

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Kapitalismuskongress in Berlin

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medienwatch.wordpress.com | medienwatch.de | meta-info.de

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| Dirigent Daniel Barenboim | Randvoll mit Wut und Zweifeln |

[SZ] In Zeiten des Krieges geht Daniel Barenboim mit seinem israelisch-arabischen Orchester auf Tournee. Er hat eine Botschaft, die sonst im Schlachtenlärm fast untergeht.

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Wenn das Diwan-Orchester am lautesten bejubelt wird, geht es dem Nahen Osten besonders dreckig. In Berlin haben die Musiker gerade in Ovationen gebadet, das Konzert in Moskau ist so gut wie ausverkauft. In Gaza sind in drei Wochen 1000 Menschen gestorben.

Dieser Zusammenhang ist einerseits furchtbar, andererseits eine logische Folge des Unternehmens, denn ohne Nahost-Konflikt gäbe es das Orchester nicht. Vor zehn Jahren schufen Daniel Barenboim und der arabische Literaturwissenschaftler Edward Said ein Forum für junge Juden, Christen und Muslime. Daraus entstand das West-Östliche-Diwan-Orchester, ein Modell für das Zusammenspiel von Gleichen, eine Utopie für einen anderen Nahen Osten, naiv und voller Pathos, aber unwiderstehlich. Barenboim nennt es “unsere unabhängige Republik”. Von Sonja Zekri | 16-01-2009 =>[::]

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TV Daniel Barenboims Western-Eastern Orchestra gegen den Krieg Israels

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BBC Video: Israel bombardiert UN-Gebäude in Gaza | Mütter mit Kindern laufen in Panik hin und her, sie wissen nicht wohin : bbc.co.uk

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

| Shministim = Abiturient |

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Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert

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Falt-Flyer und Text “G(ebt) 8(cht) zum Segeln & Kegeln”

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»Die Wasseraktie«

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1984 – 2006

Wahrung versus Währung

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Das Parlament als Farce | Das Parlament als Dormitorium

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Gaza: Das Ende eines unnötigen Krieges
Daniel Levy, Insider der israelischen Politik, früherer Berater des Regierungschefs und israelisches Mitglied von Verhandlungsteams im Osloer Friedensprozess erklärt die voraussichtlichen Ergebnisse des Kriegs: sie hätten auch ohne Militäreinsatz erreicht werden können, wenn der Wahlkampf diesen nicht nahegelegt hätte.
weiter | Link
Weihnachtsstimmung 2008
Gaza: Englische Juden fühlen sich an Warschauer Ghetto erinnert
Umfrage: Stimmung für Israel bricht ein
Israel auf dem Weg in die Eiszeit?
Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor
Gaza: Israelische Armee erschießt flüchtende Zivilisten
Westliche Diplomaten zu Israel: rote Linie überschritten
Obama: Change für Israel angedeutet
EU-Kommissar: Israel verletzt Völkerrecht

 Israel bombardiert UN-Zentrale mit Phosphor Nach Berichten von UN-Mitarbeitern ist die UN-Zentrale der Hilfsorganisationen in Gaza vom israelischen Militär mit Phosphor bombardiert worden ind steht nun in Flammen. Bombardiert wurde auch das Pressezentrum, in dem die Büros der Nachrichtenagentur Reuters untergebracht sind. Unter Beschuss steht auch ein Krankenhaus der Stadt. Die Bewohner der Stadt versuchen vielfach in Panik zu fliehen, rufen von den Balkonen ihrer Häuser um Hilfe, verlassen ihre beschossenen Häuser in Schlafanzügen.

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Israel auf dem Weg in die Eiszeit?

Wie bereits von uns berichtet, bricht die Akzeptanz fuer Israels Vorgehen gegenueber seinen palaestinensischen Nachbarn in diplomatischen Kreisen massiv ein. Die zustaendige EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner erklaerte, Israel habe durch das Vorgehen in Gaza sein Ansehen ruiniert. Dies hatte aktuell bereits zur Konsequenz, dass die vorgesehene Anhebung der Beziehungen zwischen der EU und Israel im EU-Parlament scheiterte. Stattdessen wird nun eine Wende fuer wahrscheinlich gehalten mit einer deutlichen Abkuehlung der gegenseitigen Beziehungen.

In einer Analyse der EU-Außenpolitik der zurueckliegenden Zeit kommt der fruehere EU-Unterhaendler Alistair Crooke zu dem Ergebnis, dass der israelische Angriff auf Gaza in der Verantwortung der EU-Politiker liegt und auf die neokonservativen Strategien, die massgeblich von Tony Blair gestaltet wurden, zurueckzufuehren ist.

Zugrunde liegt danach das bereits in einer Reihe von Faellen vorgesehene bzw. angewandte Konzept, eine gegnerische Regierung oder politisch fuehrende Gruppierung mit allen Mitteln in die Enge zu treiben, um die Bevoelkerung zu Distanzierung und Rebellion veranlassen.

Dies Konzept war mit dem Irak-Krieg verfolgt worden und aehnlich im Libanonkrieg, als die israelische Strategie darauf setzte, dass die massiven Zerstoerungen im Libanon eine Rebellion gegenueber der Hisbollah ausloesen wuerde.

In entsprechender Weise sollte nun ein Keil zwischen die Bevoelkerung Gaza ‘s und die Hamas getrieben werden.

Diese Politik war unter Tony Blair ‘s Federfuehrung seit der Wahl der Hamas in Gaza betrieben worden.

Nach Jim Lobe war es Blair, der die EU-Politik motivierte zusammen mit Israel die Blockade Gaza ‘s zu betreiben, um so die politische Fuehrung von der Bevoelkerung zu isolieren.

Als Juniorpartner der Bush-Regierung hatte Blair die auf Konfrontation und militaerischer Durchsetzung basierende neokonservative Politik kongenial mitgetragen. Diese Funktion haette er damit als federfuehrender Beauftragter des Nahost-Quartetts und Koordinator der EU-Blockadepolitik gegenueber Gaza fortgefuehrt.

Diese Politik der (voelkerrechtlich unzulaessigen) Belagerung war gleichzeitig die Ursache fuer die Nichtverlaengerung des Waffenstillstands durch die Hamas, die zur Vorbedingung die Aufhebung der Belagerung machte.

Die gegenwaertige Situation deutet nun auf einen massiven Kurswechsel: in Washington erklaerte Hillary Clinton, die zukuenftige Aussenpolitik setze auf “smart power”: eine deutliche Distanzierung vom bisherigen konfrontativen Kurs. Entsprechend sickerte auch durch, dass Gespraeche mit der Hamas gefuehrt werden sollen.

Auch der englische Außenminister Miliband distanziert sich nun vom bisherigen konfrontativen Leitmotiv der neokonservatven Politik: er erklaert, der “war on terror” sei falsch und als Herangehensweise destruktiv.

Nach der Uebermittlung aus dem Umfeld Obama ‘s, zukuenftig solle es mit allen Seiten – also auch der Hamas – Gespraeche geben, richten sich offenbar die Außenpolitiker der EU auf einen entsprechenden Kurswechsel ein.

Das ruecksichtslose Vorgehen der israelischen Armee in Gaza beschleunigt offenbar nun diesen Kurswechsel: die Tage der neokonservativen Fuehrungsfiguren, ob Tony Blair, G.W. Bush oder Ehud Olmert sind offenbar gezaehlt, waehrend gleichzeitig Anklagen Israels wegen der Veruebung von Kriegsverbrechen oeffentlich diskutiert werden.

Der langjaehrige Stratege und aussenpolitische Berater Obama ‘s Brzezinski hatte bereits Israels Verhalten als exzessiv und außenpolitisch destruktiv

bezeichnet, wie von uns berichtet. Darueberhinaus ist zu beobachten, dass in den amerikanischen Medien, die bisher nahezu konsistent israelfreundlich berichteten, immer mehr kritische Stimmen und Meldungen veroeffentlicht werden. Insbesondere findet die Politik Israels keine Zustimmung mehr bei den amerikanischen Juden, die die israelische Kriegspolitik in deutlicher Mehrheit ablehnen. Besonders juengere Juden sehen sich heute nicht mehr in einer Solidaritaet mit dem Staat Israel und juedische Organisationen, die seiner Politik widersprechen, wie u.a. JStreet gewinnen zunehmend an Staerke.

Nachdem damit insgesamt auch in der amerikanischen Oeffentlichkeit das Verhalten der Israelis zunehmend kritisch gesehen wird, koennten fuer die Hardliner, die bisher mit breitem Konsens die israelische Politik dominieren, bald schwere Zeiten anbrechen.

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jan/14/europe-israel-diplomacy-gaza-protest

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KA14Ak02.html

Fuer vollständige Info / Quellen / Bildmaterial / Videos usw. den nachfolgenden angegebenen Link zum Beitrag aufrufen!

globalisierungskritische Nachrichten WWW.Meta-Info.De

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[meta-info.de] Im vergangenen Jahr dröhnte ein wütender Aufschrei durch die amerikanischen Medien: am 18.4.2008 traf sich der demokratische Ex-Präsident Jimmy Carter in Syrien mit dem Hamas-Führer Khaled Meshaal. Die Bush-Regierung bezichtigte ihn des Verrats an zentralen nationalen Anliegen. Und Carters Parteigenossin Hillary Clinton trieb ihren Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur vor sich her und nötigte ihn zu erklären, dass Carters Besuch unangemessen sei.

Anzunehmen ist, dass sich beide von dem unheiligen Schrecken vor der rechtsgerichtet-militaristischen Israel-Lobbyoeganisation AIPAC leiten ließen, die bisher jeden führenden Politiker nötigte, ihre Versammlungen zu besuchen und ein Bekenntnis zur israelischen Politik abzulegen.

Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dieses und andere Ereignisse Obama veranlassten, sich der Palästina-Problematik mit äußerster Vorsicht anzunähern. Als nicht irrelevant ist auch sie Bedrohung einzuschätzen, der er sich als schwarzer Präsident ausgesetzt sehen muss: von seiten der republikanischen Gegner im Wahlkampf wurde bereits mehrfach der Hinweis wiederholt, es mache keinen Sinn, Obama zu wählen, weil er im Erfolgsfall bald ein toter Präsident sei.

Bedrohungslage

Tatsächlich besteht in den USA und ihrem Umfeld ein ganzes Spektrum gewaltbereiter Gruppierungen, mit denen Obama gegebenenfalls zu rechnen hat und die mehr oder weniger deutliche Verflechtungen aufweisen mit seinen politischen Gegnern in Washington: die republikanische Kandidatin Sarah Palin benutzte in ihren Reden Zitate eines faschistoiden Südstaatlers, der die Entschlossenheit eines amerikanischen Patrioten beschwor, das Gehirn des damaligen politischen Gegners auf das Pflaster einer Stadt im Süden der USA spritzen zu lassen.

Bedroht wäre Obama von denselben Gruppierungen, denen schon Martin Luther King zum Opfer fiel. Nicht weniger aber auch von denen, die das Attentat auf den friedensbereiten israelischen Regierungschef Rabin bejubelten, sollte er sich einer Fortführung der radikalen neokonservativen Israelpolitik widersetzen.

Die Drohung von republikanisch/neokonservativer Seite, Obama könne mit gewisser Wahrscheinlichkeit den Antritt seiner Präsidentschaft nicht lange überleben, muss deshalb ernst genommen werden.

Mit einem Abweichen vom bisherigen Kurs riskiert Obama allemal einen Spiessrutenlauf: durch seine Partei”freunde”, die sich – soweit sie zu den Führungskadern der Demokraten zählen – überwiegend auf pro-israelischen Kurs haben einschwören lassen, nicht weniger, als durch die große Zahl der Israelanhänger in der amerikanischen Elite, die vielfach unter der Bush-Regierung Karriere im Apparat des Pentagon, der Geheimdienste, der Justiz oder der Heimatschutzbehörde machen konnten.

Die Fäden der Loyalität, die sie mit einem Präsidenten verbinden, der nicht den bisherigen Kurs fortsetzt, sind dünn und nicht belastbar.

Selbst viele Monate nach seinem Amtsantritt wird Obama nicht davon ausgehen können, dass er so sicher im Sattel sitzt, dass er sich erlauben kann, seinen eigenen politischen Vorstellungen, seiner eigenen Strategie zu folgen: er würde schnell zur einsamsten Person in den Führungsetagen des amerikanischen Politikapparates zählen.

Hinzu kommt, dass es nicht zu den Stärken der amerikanischen Liberalen, der Demokraten zählte, einen Prozess des politischen Aufräumens eines von den Vorgängern korrumpierten Apparates durchzuführen. Von der politischen Konkurrenz, von republikanischen Regierungen hingegen wurden solche Säuberungsprozesse meist gründlich und rigide durchgesetzt, nicht selten unter Übertretung geltenden Rechts und unter Anwendung sämtlicher verfügbarer Tricks.

Damit ergab sich über die Jahrzehnte eine deutliche Drift des amerikanischen Systems nach rechts, in die neokonservative Ausrichtung, die auch eine größere Zahl von Anhängern unter den Demokraten hat. Eine Sozialpolitik, wie sie noch unter den demokratischen Präsidenten Roosevelt oder Johnson selbstverständlich war, im Sinn einer Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Reichtum, würde heute von vielen demokratischen Politikern als kommunistisch gebrandmarkt.

Die aktuelle Information über seine Verhandlungsbereitschaft mit der palästinensischen Hamas ist gegebenenfalls bereits geeignet, im neokonservativen Lager, das den überwiegenden Teil der US-Mainstreammedien kontrolliert, sämtliche Alarmglocken schrillen zu lassen.

Bemerkenswerterweise wurde von diesen Absichten in den amerikanischen Medien praktisch nichts berichtet. Dies blieb europäischen Medien, wie dem britischen “Guardian” vorbehalten.

Obama’s europäische Option

Der Kolumnist der “Vanity Fair”, Michael Wolff, hat sich mit der Frage befasst, warum die Annoncierung der Öffnung der US-Aussenpolitik durch Obama für die europäische Presse ein Thema ist, jedoch nicht für die amerikanische.

Der amerikanische Medien-Mainstream sei über lange Jahre einzementiert in eine konventionell pro-israelische Haltung.

Jede Abweichung von dieser Einstellung würde unmittelbar geahndet als unverzeihlicher Tabubruch und deshalb außerordentlich heikel.

Aus diesem Grund sei eine Verlautbarung deutlicher politischer Abweichungen in der Palästinafrage in den US-Medien nicht angezeigt, und man habe deshalb eine Äußerung im englischen “Guardian” vorgezogen.

Wolff weist außerdem darauf hin, dass es Hillary Clinton wäre, die eine Politik der Verhandlungen umzusetzen hätte und er stellt fest, dass verschiedene personelle Verknüpfungen zwischen Clinton und dem Guardian bestehen.

http://www.huffingtonpost.com/michael-wolff

Sollte sie tatsächlich kongenial eine Politik des Ausgleichs zwischen den Konfliktparteien in Palästina unterstützen, wäre sie ohne Frage eine ideale Besetzung: Clinton kann aufbauen auf einem Ruf als außenpolitische Hardlinerin, die den Neokonservativen nur wenig nachsteht. Vor diesem Hintergrund könnte sie leichter ein Entgegenkommen riskieren und umsetzen, als Obama selbst, dem in diesem Fall Unerfahrenheit und Nachgiebigkeit zur Last gelegt würde. Während ihres Wahlkampfes genoss sie außerdem die Unterstützung der New York Times.

In den Kontext einer Kurswende im Nahen Osten passt das Treffen der US-Ex-Präsidenten im Weissen Haus am Mittwoch, dem 7.1. mit Obama: beteiligt waren neben Bush sr. und jr. dabei Jimmy Carter und Bill Clinton.

Es ist geradezu unvorstellbar, dass in einer Situation der blutigen Ereignisse in Gaza, die eine spezielle Herausforderung für den neuen Präsidenten bedeuten, von Obama die Gelegenheit versäumt worden wäre, diese Frage nicht mit den beiden demokratischen Ex-Präsidenten, Bill Clinton und Jimmy Carter, zu diskutieren. Jimmy Carter dürfte einen solchen Anlass genutzt haben, seine Einschätzung der Gesprächsbereitschaft auf seiten der Hamas zur Kenntnis zu bringen.

Dass das (inoffizielle) Statement von Obamas Seite, mit dem er sein bisheriges Schweigen zum Gaza-Konflikt beendete, einen Tag darauf erfolgte, dürfte somit nicht allzu sehr verwundern.

Deutliche Kritik an Israel kam vorher bereits vom langjährigen aussenpolitischen Strategen Zbigniew Bzezinsky. Der israelische Angriff sei eine völlig überzogene, exzessive Reaktion und ausgesprochen destruktiv für die politischen Bezehungen im Nahen Osten.

Brzezinsky war im vergangenen Jahr von Obama als aussenpolitischer Berater hinzugezogen worden.

http://www.huffingtonpost.com/2008/12/30/zbigniew-brzezinski-calls_n_154211.html und http://airamerica.com/content/maddow-zbigniew-brzezinski-breaks-down-fighting-gaza

Es ist insgesamt unwahrscheinlich, dass es zu einer schnellen Änderung der amerikanischen Außenpolitik kommt: die Positionen – insbesondere der pro-israelischen Politik – wurden über Jahrzehnte festgezurrt und zementiert. Auf kurze Sicht wird sich daran auch ein bereitwilliger US-Präsident daran die Zähne ausbeißen. Der “Tanker” des amerikanischen politischen Systems wird nicht ohne weiteres gedreht werden können. Besonders auf seiten der demokratischen Partei ist eine Vielzahl von Bemühungen erkennbar, Obama zu umstellen mit Politikern, die als Garanten des “business as usual” gelten können, derselben Politik, die seit Jahrzehnten betrieben wurde.

Zur gleichen Zeit ergibt sich jedoch die Chance, dass sich durch den globalen Umbruch, den Finanz- und Weltwirtschaftskrise verursachen nun neue Optionen öffnen, die für konventionelle Analysen und Interpretationen der politischen Dynamik nicht erkennbar sind.

Das Ende der US-Vorherrschaft ist inzwischen so gut, wie besiegelt. Finanz- und Wirtschaftsanalysten stellen inzwischen gehäuft fest, dass die amerikanische Finanz- und Wirtschaftspolitik inzwischen in einen Panik-Modus verfallen ist und nur noch wenig unter Kontrolle hat. Insbesondere wird inzwischen allgemein der Zusammenbruch der amerikanischen Währung erwartet.

Paradigmenwechsel der US-Außenpolitik

Die Chancen der USA, die Wirtschaftskrise zu überwinden, werden als erheblich schlechter eingeschätzt, als sie sich in den 30er-Jahren darstellten: damals befand sich die US-Ökonomie in vergleichsweise gutem Zustand und konnte den Kollaps des Finanzsystems nach und nach verdauen.

Die großen Geschäftsbanken der Wallstreet, die im vergangenen Jahr zusammenbrachen, wie Lehman, Morgan Stanley und Bear Stearns hatten damals die Krise überleben können.

Die Ausstrahlungskraft des amerikanischen Systems, die das vergangene Jahrhundert beherrschte und noch bis vor kurzem Investoren weltweit veranlasste, Kapital in die USA zu pumpen und damit unter anderem die amerikanischen Kriege zu finanzieren, ist mit dem Abtritt der Bush-Regierung unter den Nullpunkt gefallen: die Mehrheit der globalen Kapitalgeber bemüht sich aktuell, sich von US-Investments zu trennen und von offizieller chinesischer Seite wurde nun erklärt, es sei an der Zeit, den Dollar als Weltreservewährung auszumustern.

Die Zeiten, in der die amerikanische Politik aus dem Vollen schöpfen konnte haben sich radikal gewandelt: derzeit gehen ihr die Ressourcen aus, die es bisher ermöglichten, die Position der globalen Hegemonie zu behaupten und der globale Pradigmenwechsel ist weit fortgeschritten.

Die Zeit, in der dies mit politischen und propagandistischen Tricks überspielt werden konnte, ist abgelaufen, und der Kaiser steht nun für alle sichtbar ohne Kleider da.

In dieser Situation destabilisiert die israelische Regierung zu Wahlkampfzwecken das ohnehin fragile System der amerikanischen Verbündeten unter den “moderaten” Araberregimen im Nahen Osten, deren Position unterminiert wird durch Israels brutales Vorgehen im Gaza-Streifen. Der Scherbenhaufen, der von dort nun der neuen Regierung Obama vor die Füsse zu fallen droht, könnte sie nötigen, einen radikaleren Kurswechsel vorzunehmen, als er aktuell vorstellbar scheint.

Gleichzeitig mag sie gute Gründe haben, aktuell mit einer solchen Perspektive “hinterm Berg zu halten”, um nicht in den letzten Tagen der Bush-Administration deren sabotierende Massnahmen zu provozieren. Für die Bush-Regierung gibt es in diesen Tagen keinen Grund, die Fortsetzung des Blutbads in Gaza aufzuhalten: ihre Eskalationsstrategie, die das Geschäft der Rüstungsindustrie, mit der sie verbandelt ist, fördert und dabei gleichzeitig den Ölpreis, der zu kollabieren drohte, stabilisiert, kommt bei dieser Gelegenheit ein letztes Mal zur Umsetzung. Gerhard Wendebourg

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http://media.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/01/07/AR2009010702645.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548397,00.html

http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/KA09Dj02.html

http://www.meta-info.de/index.php?newsfull=1&lid=32900&rubrik=politik

Originalartikel bzw. ergänzende Info hier

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Written by medienwatch

Januar 13, 0200 um 11:33

3 Antworten

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  2. hello medienwatch.wordpress.com folks! I was for a quite long time period a non registered observer of this forum and now it’s nice moment to move out of the shadows of anonymity :P

    few details about me: 24 yars old, freshman webmaster and of course faithful subscriber subforum category.

    anottshoogy

    November 10, 2010 at 09:09


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